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Leselupe.de > Humor und Satire
Der gealterte Mann
Eingestellt am 02. 10. 2016 11:26


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Michael Schmidt
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Rentner schießen. Oder im alten Benz, das Zielfernrohr auf der Motorhaube, und Schwups, den einen Alten am Zebrastreifen erfasst, den nĂ€chsten vom BĂŒrgersteig rasiert.

Schon frĂŒh lernt man, Rentner sind das ideale Feindbild und gehören gejagt. Nicht nur wegen der Demografie, aber auch. Zur Demografie kommen wir spĂ€ter.

Senioren, auch liebevoll Generation Silberhaar genannt, das sind diejenigen, die Liegen schon vor Sonnenaufgang mit ihrem Handtuch belegen, sich dann ewig nicht blicken lassen, um dann ihre am lebendigen Leib verwesenden Körper in der Sonne zu prÀsentieren und damit unsere Augen und Nasen zu maltrÀtieren.


Welkes Fleisch, angesĂ€uert mit schlechten FlĂŒssigkeiten, dem Fluch der verlangsamten Zellteilung folgend. Der gealterte Mann und die gealterte Frau, der lebende Beweis, dass Biomechanik und -chemie ihre engen Grenzen hat.

Hier ein Furz, da ein RĂŒlps, selbst die schlechten FlĂŒssigkeiten, der eingelagerte Abfall, drĂ€ngt in die Freiheit der großen weiten Welt.

So auch der gealterte Mann. Hat er sich der gealterten Frau entledigt, sie sich selbst und ihren inneren, meist simulierten Leiden ĂŒberlassen, wildert er auch noch im Revier der Jetzigen.

Wie Federn an klebriger Masse ist das viele Geld im Lauf unzĂ€hliger Jahre an ihm haften geblieben. Jetzt wedelt er damit und das junge Weibsvolk, trainiert auf exzessiven Konsum und geistfreier Wirbellosigkeit, zeigt seine gymnastischen FĂ€higkeiten und schaltet dabei alle fĂŒnf Sinne ab, so scheint es zu sein, wie sonst sollte man solche Verbindungen ertragen, die etwas mit enkeln zu tun haben. Enkeln ist dabei die verschĂ€rfte Form von heiraten, und meist endet das Enkeln in mittelfristiger Herzinsuffizienz oder gar kurzfristigem Hochtunen des Kreislaufapparates samt dauerhafter SchĂ€digung des porösen Leitungssystems des gealterten Mannes.

Den Wenigen, denen beschieden ist, das enkeln bei bester Gesundheit durchzustehen, strahlt alsbald ein neuer ErdenbĂŒrger entgegen, der dem jungen Weibsvolk die FrĂŒhrente beschert, dem Ă€lteren Mann dagegen den eindeutigen Hinweis, dass sein Platz jetzt von einem jĂŒngeren besetzt ist und seine Zeit ablĂ€uft. Dabei darf er sich nicht einmal sicher sein, dass es sein Erfolg war, auch wenn die Ohren und das Kinn nach ihm zu geraten scheinen. Das einzige nĂ€mlich, was im unteren Bereich gehen Himmel steigt, ist der Druck, den der gealterte Mann verspĂŒrt und der sich schlagartig entleeren möchte. Die Prostata sorgt im Zweifel dafĂŒr, dass ganz jung und ganz alt wieder vereint sind, nĂ€mlich im Tragen einer Pampers. Somit hört es auf wie es einmal anfing.

Doch bevor der frischgeborene Pupser den Platz des gealterten Mannes einnimmt, wird Generation Silberhaar ein letztes Mal aktiv. AusgerĂŒstet wie der letztjĂ€hrige Sieger der Tour de France, nur das Beste fĂŒr den reifen Mann, steigt er, hager und faltig, auf den Mercedes der RennrĂ€der, auch wenn er kurz damit schwanger ging, sich ein elektrisch angetriebenes GefĂ€hrt auszusuchen. Bei sengender Hitze, den Durst löscht er mit alkoholfreiem Weizen oder Apfelschorle, radelt er samt der wenigen ihm verbliebenen Genossen und verbreitet Schrecken fĂŒr all diejenigen, deren Weg die Horde der Rentneraffen streift.

Beliebt ist auch der Rentner Triathlon. Erst Paddeln auf der Lahn, dann wird der Rheinsteig erklommen und zuletzt lĂ€sst es sich der gealterte Mann bei Sauerbraten und KlĂ¶ĂŸen sowie einem gepflegten Blonden gut gehen.

Wenn die mĂŒden alten Krieger spĂ€ter in ihren polierten Porsche Cayenne steigen, muss sich die Arbeiterklasse Angst um das Erreichen ihrer eigenen Rente machen, so forsch – und andererseits auch so unsicher, das schwindende Augenlicht lĂ€sst grĂŒĂŸen - werden die unzĂ€hligen PferdestĂ€rken durch den dichten Verkehr gezwĂ€ngt, ohne RĂŒcksicht auf Verluste.

RĂŒcksicht ist eines der Wörter welche der Ă€ltere Mann aus seinem verengten Vokabular dauerhaft gestrichen hat.

Jemand vorlassen? Warten? Nachgeben?

Weicheier. Diese Generation Y oder Millenniums, oder wie man die gerade nennt, kann keine Gnade erwarten. Die durch unzÀhlige Western-, Piraten-, und Actionfilme gestÀhlten Grauköppe kennen weniger Erbarmen als James Bond oder Chuck Norris. Sie kennen nur eins: Wir zuerst! Und nach uns die Sintflut.

Also verprassen sie die Ressourcen, fahren dicke Kisten, lassen das Licht brennen und schleichen im Normallfall elektrisch die Fahrradwege entlang. Der Flachbildschirm hat 48inch und alles im Haushalt ist elektrisch. Man hat es sich ja verdient.

Auch wenn es anstĂ¶ĂŸig riecht, gerade im Alter, scheißen sie auf den Generationsvertrag. Wenig wird fĂŒr die Millenniums ĂŒbrig bleiben, warum also nicht vorher noch schnell alles verprassen, schließlich gibt es die Diktatur der Grauen Panther. Ihre Mehrheiten sind legendĂ€r und werden sich noch verfestigen. 2050 soll es ebenso viele Rentner geben wie Menschen im arbeitsfĂ€higen Alter. Auch wenn solch generelle Vorhersagen sich meist nur bedingt erfĂŒllen und spĂ€ter revidiert werden, eines ist sicher, die Demografie spricht fĂŒr die Herrschaft der Rentner.

Es sei denn man schießt Rentner, wie zu anfangs erwĂ€hnt.

NatĂŒrlich sorgen sie auch fĂŒr die Anhebung des Bruttosozialproduktes, schließlich schmilzt ihr Vermögen wie Butter in der Sonne, es sei denn, sie ĂŒberlassen alles dem Nachwuchs, der es sich aber jetzt schon schön bequem einrichtet, aber das ist eine andere Geschichte.

Legionen an OsteuropĂ€ern und fernöstlichen Damen erfreuen sich an dem gealterten Mann. Wenn er sie nicht direkt enkelt, verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt damit, ihn zu pflegen und seinem Siechtum zu ĂŒbergeben. Seniorenheime sind Nutznießer dieser Bewegung, aber auch private Betreuung ist angesagt.

Zahntechniker erfreuen sich, aber auch die Ärzteschaft, kann sie doch kĂŒnstliche Knie und HĂŒften en Masse unter das Volk bringen. Der gealterte Mann transformiert zum kĂŒnstlichen Mann, das macht auch vor Herzklappen und Adern nicht halt.

Liegt der gealterte Mann dann endlich in den letzten ZĂŒgen, ist es eine Maschine, die ihn mit Luft versorgt und sein Blut durch den Kreislauf pumpt. Jetzt kann einem der gealterte Mann leidtun, er hat seine Entscheidungskraft am Krankenhaustor abgegeben. Er ist der WillkĂŒr anderer ausgeliefert.

Gleiches gilt fĂŒr das Geschenk des Vergessens. Im Leben hĂ€uft sich einiges an, was man verdrĂ€ngen möchte und das GedĂ€chtnis hilft einem, indem die Erinnerung verblasst.

Doch alsbald gerĂ€t das Vergessen außer Kontrolle und man vegetiert vor sich hin, Alzheimer oder Demenz halten einen gefangen. Selbst die jungen Dinger, die einem den Sabber wegwischen oder die Rosette putzen, schaffen es nicht, den Schleier des Vergessens wegzuschieben dank ihres Aussehens und ihrer PrĂ€senz.

Der gealterte Mann ist am Ende, sein Leben gelebt und wenn es schlecht gelaufen ist, grÀmt er sich der gelebten Jahre.

Jetzt muss er entscheiden, wie er die letzte Phase angeht. Im Laufe des Lebens hat er sich befreit von religiösen GefĂŒhlen, sein Weltbild ist die Freiheit, doch die hat er eingebĂŒĂŸt und so besinnt er sich zurĂŒck, faltet die HĂ€nde zu einem letzten Gebet und lĂ€sst sich fallen.

Der gealterte Mann tritt ab. Und hat einen wĂŒrdevollen Abgang verdient.
__________________
Der ErnstFall Michael Schmidt

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aligaga
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@Ali hat dem StĂŒckerl keine Noten gegeben, weil er von der Noten(an)geberey weniger als nichts hĂ€lt, schon gar nicht von der anonymen.

Er sagt lieber direkt, dass er sich bei StĂŒckerln wie diesem, die aus ein paar Idioten und wĂŒrdelosen Greisen ein ganzes Volk von Idioten und wĂŒrdelosen Greisen machen möchte, fragt: cui bono?

Was mag einen Autor antreiben, die Welt so zu sehen, wie er sie uns beschreibt? Der in einem Menschen nur eine vergĂ€ngliche HĂŒlle sehen kann, dessen Inhalte keine Rolle spielten? Der offenbar mit den Begriffen "Oma" und "Opa" nichts anzufangen weiß und nicht unterscheiden kann zwischen den GefĂŒhlen, die ein alternder Mensch fĂŒr die eigenen Kinder und die eigenen Enkel haben kann?

@Ali entdeckt in dem GebrĂ€u jede Menge Sozialneid und (Selbst)hass, ist davon aber nicht wirklich berĂŒhrt, sondern muss hell auflachen. Sind's wirklich die Greise, die einem am Pool den Platz wegnehmen, oder können das nicht alle doitschen Altersgruppen? Stinken die Alten wirklich mehr als die Jungen, die nicht nur aus ihren Sneakers, in die sie ohne Socken steigen, "duften" wie die Ziegenböcke? Bleibt Geld und Gut wirklich erst an den kleberigen OberflĂ€chen der Alten pappen oder mussten die, um zu Wohlstand zu kommen, schon in Jungen Jahren dafĂŒr schuften? Ist ein Enkel ein direkter Nachkomme oder die zweite Generation? Sind wirklich alle Greise Lustgreise und JungfernschĂ€nder? Sind rĂŒstige Rentner zu Rade wirklich schlimmer als die Horde der JĂŒngeren, die sich alle fĂŒr Eddy Merckx halten und dazu die die ganze Breite der Landstraße brauchen - ganz zu schweigen von ihrem Verhalten, wenn sie schon in jungen Jahren motorisiert sind?

Um zur eingangs gestellten Frage zu kommen: Da wurde ganz offensichtlich jemand verletzt, ist in der eigenen Familie und im spÀteren Leben zu kurz gekommen und hat bis heute keine Leiter gefunden, mit der man auch dann an die hoch hÀngenden Trauben gelangen könnte, wenn man ein kleiner, windiger Fuchs geblieben ist.

Wer's nicht kann, so heißt's, der redet ĂŒber Kunst und versucht dabei, sie schlecht zu machen. SelbstverstĂ€ndlich darf man Greise dick haben, und sie bieten genug Anlass, sich ĂŒber sie aufzuregen. Aber wenn's so dĂŒmmlich-platt gemacht wird wie hier, dann sollte sich der Autor nicht wundern, wenn die Kritik reserviert bleibt. Und er sollte genau hingucken, von wem er da "Zuspruch" bekommt.

Auch die Kotzbrocken unter den Alten hĂ€tten eine subtilere, wirklich witzige Zuwendung verdient, statt ihre mĂŒrben Leiber in toto mit dem Holzhammer maltrĂ€tieren lassen zu mĂŒssen. "Carpe diem!", möchte man dem Autor zurufen. Bald wird es auch fĂŒr ihn zu spĂ€t sein, und er wird seine klebrige Haut vergeblich in den Zugwind der ihm verbliebenen Zeit hĂ€ngen - außer Staub und welkem Laub wird daran nichts haften bleiben. Aus die Maus!

Sehr heiter und vergnĂŒgt

aligaga








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Michael Schmidt
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Ich fĂŒhle mich geehrt, schließlich ist es gelungen, wenn sich jemand vergnĂŒgt und erheitert von der LektĂŒre eines Textes findet.
Fast könnte man meinen, deine Thesen pro der gealterten Gesellschaft wĂ€re ein Gegentext wert, eine Hymne ans Älterwerden, eine Bejahung der Generation Silber.
So habe ich mich ebenfalls an den Erwiderungen vergnĂŒgt und wie immer, hat jede Seite zwei Medaillen und beide Seiten sollten betrachtet werden.
Der gealterte Mann natĂŒrlich, beschrĂ€nkt sich auf die dunkle Seite der MĂŒnze und es lag ihm fern, etwas anderes darzustellen. Dies soll auf gar keinem Fall jedem Munden, im Gegenteil, auch provozieren, was mit den Höchstnegativwertungen ja auch voll gelungen ist.

Nur, mein lieber aligaga, eine klitzekleine Sache entzieht sich meinem VerstĂ€ndnis. Warum der verehrte Rezensent einen Zusammenhang von Text und Meinung des Autors konstruiert, will sich mir auch nach lĂ€ngerem Nachdenken nicht erschließen.
Der Text ist doch ebenso unabhĂ€ngig wie der Verfasser und wenn es natĂŒrlich eine Interaktion zwischen beiden gibt, schließlich hat der Autor den Text ja auch verfasst, ist es unverstĂ€ndlich, warum man beides gleich setzen will.
Ist ein Autor, der einen Horrorroman schreibt, also auch zeitgleich ein Psychopath?

Und gerade im Bereich Humor und Satire wĂ€re es ja wirklich zersetzend, wenn alles, was der Autor auf die Schippe nimmt, seiner vollen Überzeugung entspricht. Welches Geistes Kind dann wohl der ein oder andere Comedy Star wĂ€re, möchte ich mir da nur ungern ausmalen.

Ich möchte auf jeden Fall auf meine Geschichte "Der unrasierte Mann" hinweisen, die vielleicht Ă€hnliche Reaktionen hervorruft und bedanke mich fĂŒr das ausfĂŒhrliche Feedback:
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aligaga
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quote:
Nur, mein lieber aligaga, eine klitzekleine Sache entzieht sich meinem VerstĂ€ndnis. Warum der verehrte Rezensent einen Zusammenhang von Text und Meinung des Autors konstruiert, will sich mir auch nach lĂ€ngerem Nachdenken nicht erschließen.
@Ali denkt altmodisch und stellt, wie jeder altmodisch erzogene und aufgewachsene Mensch, einen Zusammenhang zwischen einem Autor und den von ihm aufgestellten Behauptungen her. Behauptungen - nicht Horror-Roman. Das wÀre eine andere Baustelle, ne?

Wer ein dergestalt krudes Bild von den Alten zeichnet und dabei den Anspruch erhebt, er spreche verbindlich, muss damit rechnen, dass ihm die Kritik erklÀrt, in welches seiner beiden Schlotterknie er sie da gerade geschossen hat. @Ali glaubt, es seien gar beide.

Nach eigenem Bekunden ist der Autor "erst" 46 Jahre alt, also mitten in seiner virilen Menopause. Lebt er noch, oder stinkt er (auch) schon?

Ob er sich wohl vor der Antwort fĂŒrchtet?

AmĂŒsiert

aligaga


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Maribu
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Der gealterte Mann

Hallo, Michael Schmidt,
ich vermute, dass du noch recht jung bist und Angst hast, im Rentenalter am Existenzminimum zu darben, weil der sogenannte Generationenvertrag nicht mehr aufgeht.
Dass berechtigt und entschuldigt aber nicht deinen Text!

Vorweg: Das ist eben so wenig eine Satire wie die von Böhmermann ĂŒber Erdogan, aber ebenso primitiv!

Ich nehme an, dass du deinen Vater nicht kennst und deshalb solche Wut in dir hast.

Irgendwann wirst auch du ein "Silberhaar" sein mit welkem Fleisch,
Mundgeruch und Urinflecken an der Hose, es sei denn, du erstickst vorher als ewiger Geiferer!

Trotzdem einen lieben Gruß!
Maribu

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Vagant
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Hallo Michael,
also die unterirdische Bewertung diese Textes kann ich so eigentlich nicht teilen, denn geschrieben ist es klar, verstĂ€ndlich, sauber, halt mit gengretypischer Ironie – daran kann es also nicht liegen – aber gerade das sollte ja die Grundlage einer Benotung sein. Wenn wir dahin kommen, dass wir Texte von unserem moralischen, religiösen, vielleicht sogar sexuellen Standpunkt aus bewerten, dann wird es Zeit in eines der vielen "Meinungsforen" zu wechseln und dem Literaturforum den RĂŒcken zu kehren.
Mit dem Inhalt gehe ich genau so wenig d'accord wie meine Vorredner und mein Humorzentrum hat der Text irgendwie auch verfehlt.
Ich halte diesen Text eher fĂŒr eine Glosse, irgendetwas was man vielleicht in einem Blog veröffentlichen kann, dort wo es ohnehin nur von denen gelesen wird, die die bloggerei des Autors verfolgen und den ihn dadurch schon eine Weile kennen. Es ist halt keine Kurzgeschichte. Allerdings habe ich mir gerade noch den Forentext durchgelesen, und dieser sagt explizit, dass auch diese Art von Texten erlaubt sei – na ja, wer's mag.
Trotz aller Kritik dĂŒrfte dieser Text niemals mit so vielen unterirdischen Wertungen versehen sein, denn vom handwerklichen Standpunkt aus gesehen habe ich hier schon bedeutend schlechteres gelesen. Bezeichnend ist ja mal wieder, dass viele dieser Bewertungen anonym sind. Wenn man schon meint, man mĂŒsse eine 1 vergeben, dann sollte man wenigstens die Eier haben, eine BegrĂŒndung zu liefern und namentlich dazu zu stehen
LG Vagant.

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