Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92266
Momentan online:
242 Gäste und 6 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der gelbe Kittel
Eingestellt am 12. 12. 2002 00:45


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
franz-josef
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2002

Werke: 19
Kommentare: 7
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um franz-josef eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Der gelbe Kittel

Ich werde es nicht vergessen,wie wir vor Jahren erstmalig sahen.Du kamst gerade aus einem „Arbeitsraum“,
und trugst einen fĂŒrchterlichen „schönen“ gelblichen Kittel.

Ich dachte nur, ....“oh je, das kann ja was werden".
Aber als ich Dir dann ins Gesicht sah,schauten mich lachende, sympathische, liebe Augen an, die mir von der 1.Sekunde an Vertrauen gaben.

Du merktest meine Unsicherheit, wegen diesem Kittel, und erklĂ€rtest mir,dass Du gerade etwas besonderes zu bearbeiten hattest.Ich weiß nicht mehr, was Du mir erklĂ€rtest, ich schaute in Deine Augen.Und dort stand fĂŒr mich mehr, als Du wohl selber in dem Moment erahnen konntest.

Nachdem Du wusstest, weshalb ich zu Dir kam,
meintest Du nur: „Dann wollen wir mal“.
Ja, und ich wollte bzw. musste wohl.Als ich nach rund 1-2 Std. gehen konnte, wusste ich, dass
Ich diese Augen wiedersehen musste und
„zum GlĂŒck“ konnten wir uns dann regelmĂ€ĂŸig sehen.

Mich interessierte ĂŒberhaupt nicht mehr, warum ich zu Dir kam,ich wollte eigentlich nur in Deiner NĂ€he sein,
obwohl die Besuche in Deinen RĂ€umen nicht immer angenehm waren.

Wir sprachen nach einiger Zeit auch ĂŒber „privates“
und trafen uns auch nach lĂ€ngerer Zeit außerhalb Deiner Arbeitszeit.Hin und wieder „schmunzeln“ wir noch ĂŒber den „gelben Kittel“, der erst zwischen uns stand.

Eines nachts wurde ich mal wach,ich hatte im Traum geweint,war aber alleine.Meine Sehnsucht zu Dir war so groß.

Ich habe Dir dies damals erzĂ€hlt und Du hast mir nur gesagt, dass Du fĂŒr mich immer da wĂ€rst
und ich Dich nie verlieren wĂŒrde.Als Du mir dies damals gesagt hast, habe ich dann wirklich geweint.
Ich hoffe auch fĂŒr Dich da sein zu dĂŒrfen.

Ich bin stolz, Dich zu kennen und empfinde fĂŒr Dich viel.
Lass uns immer gute Freunde sein.

Oder vielleicht ist es doch mehr?
Evtl.....Liebe?
Muss Liebe nicht auch erst wachsen.

Was es ist, wird die Zeit uns zeigen.
Nur der "gelbe Kittel" stand und steht nie mehr zwischen uns.

f-j

__________________


"Warum soll ich fĂŒr die spĂ€tere Zukunft leben, wenn der Tod kommt, wann er will und sich an das Wort "spĂ€ter" nicht hĂ€lt.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
Kommentare: 1113
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Zefira eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Franz Josef,

ich muß gestehen: als Kurzgeschichte scheint mir das etwas mager.

Mit den in AnfĂŒhrungszeichen gesetzten Worten am Anfang weckst Du Erwartungen, die Du nicht erfĂŒllst. Der "Arbeitsraum" und der "fĂŒrchterlich schöne" Kittel deuten auf eine in irgendeiner Weise abstoßende Art von Arbeit, was Neugier weckt, aber die ErklĂ€rung wird ausgespart, und letztlich bleibt es Dein Geheimnis, was da eigentlich vorging.

Sorry, mir scheint ein solcher Text in der Rubrik "Tagebuch" besser untergebracht.

Mit GrĂŒĂŸen,
Zefira

Bearbeiten/Löschen    


franzldachs
Hobbydichter
Registriert: Dec 2002

Werke: 1
Kommentare: 2
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Die Zeilen sind keine Kritik, sondern nur Hinweise.

a. den Verfasser (Franz-Josef) beobachte ich, seit dem ich hier registriert bin. Seine BeitrÀge sind interessant und lassen viel Phantasie offen.

Kleine Anmerkung jedoch an Franz-Josef. Du sollstest hin und wieder mal mehr auf offensichtliche Tipfehler achten.

b. An Zefiar möchte ich mitteilen, dass ich es gerade interessant finde, dass die Kurzgeschichte viele Gedanken und Phantasien dem Leser zur VervollstÀndigung offen lÀsst.
Und ob so eine Veröffentlichung ins Tagebuch gehört, ist fĂŒr mich persönlich unwichtig.

Ich glaube, dass die Artikel/der Artikel (z.B. von F-J) mehr aussagen, als sich der einzelne Leser vielleicht vorstellt. Aber es wird wohl von jedem anders gedeutet.

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!