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Leselupe.de > Humor und Satire
Der kranke Zeitungskurier.
Eingestellt am 18. 11. 2002 11:39


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pleistoneun
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Heute war er krank, der Zeitungskurier, musste sich zuhause erholen, "auskurieren" wie er selber sagte. 38┬░ ├╝ber normal stellte er sich das Kopfteil seines Bettes auf, auf dem er lag, mit warmen Wangen, W├Ąrmeflasche und Wacholdertee. Etwas weniger enthusiastischer als gestern, als er noch die Zeitung kurierte, war sein k├Ârperlicher Zustand. Krank, fast kr├Ąnker, so mit Kopfweh, Kreislauf- und Kamillentee. Ihn st├Ârte nicht das sch├Âne Wetter drau├čen, vielmehr genoss er seine ruhigen Stunden zwischen Asthmaanfall, Allergie und Apfeltee.

Es sah nur aus, als w├Ąr der Kranke enthusiastisch, wenn er beim Husten bronchialisierte, bei Fieber toll fibrierte und gar heftig kollabierte, wenn er stark n├Ąselnd niesen musste. Der beleibte Arzt war lachend aufgestanden vom Bett des Kranken und vermutete "Kurierenthusiasmus". Zu leidenschaftlich sei die Art und Weise, mit der die Zeitungen vom Fahrrad aus der Kundschaft hingeschmissen. Oft ins nasse Gras, oft direkt vor die Nas┬┤, auf die Hecke, zu den Nachbarn oder dem Leser mitten auf den Kopf. So tr├Ągt der Kurier nicht nur die Zeitung, sondern auch den angerichteten Schaden bei sich selber aus. Das Kopfweh, Asthma und die Kreislaufsorgen, die unser kranker Zeitungsmann den Kunden flott bescherte, qu├Ąlen ihn nun selbst sehr enthusiastisierend.

Dem Arzt, er wollte gehen und somit dem Blick des Kranken fast entschwunden, warf er die Tageszeitung hinten nach, grad als wollte er in zeitungskurioser Manier sich dankbar noch erweisen. Beleibt und umst├Ąndlich in seiner Art b├╝ckte sich der Arzt um die paar Bl├Ątter und st├╝rzte l├Ąngsgewichtig hin. Der Arm der brach und mit lautem Knacken auch das Genick. Entsetzt sah unser kranker Zeitungsmann dem Vorfall hinterher und griff sogleich zum Schutz vor Schaden zu seinem eigenen Genick. Durch diese heftige Bewegung brach die Kopfst├╝tze seines Bettes und die 38┬░ ├╝ber normal war wieder Null.

Ob er┬┤s ├╝berlebte oder nicht, kann man gern in der Zeitung nachlesen.

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damaskus
Guest
Registriert: Not Yet

Hmmm ... etwas satirisch, etwas kurios, aber sehr klischeehaltig. Der Text kommt ein bisschen zu trocken r├╝ber, beinahe banal, au├čerdem sind zu viele F├╝llw├Ârter drin, Sachen, die d├ęm Text nicht guttun, meistens Kleinigkeiten ("wenn er ... toll fibrierte und gar heftig kollabierte ...) und so weiter, das sieht alles nicht so wichtig aus, aber insgesamt hat mich das und die umst├Ąndlichen anderen W├Ârter wie das st├Ąndige: Enthusiasmus am meisten gest├Ârt. Enthusiastisierend, das ist kein Wort f├╝r das dir ein Leser dankbar ist. Ich war's auf jeden Fall nicht, aber von solchen Worten gibt's da drin ja viel. Viel zu viel. Deshalb sind manche Passagen viel zu stockend zu lesen, Lesespa├č kommt dabei nicht auf. Sorry, h├Ątte gern was anderes gesagt. Aber vielleicht schaust du dir den Text nochmal an!?

Damaskus

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