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Leselupe.de > Gereimtes
Der mordende Toaster
Eingestellt am 26. 09. 2007 12:54


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Sta.tor
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Der mordende Toaster
oder: die Klöster sind auch nicht mehr das, was sie mal waren


Die schöne Maria, die hellblonde Maid
war Ă€ußerst beliebt und bekannt weit und breit.
Ein Model war sie und sie schmĂŒckte die Poster,
dann fand man sie leblos und neben dem Toaster.
Die Haare verbrannt und verkohlt das Gesicht,
warum es so schlimm kam, das wusste sie nicht.
Sie wollte das Geld fĂŒrs Solarium sparen
und musste die schreckliche Wahrheit erfahren:
was Brot brĂ€unt ist nicht auch gleich gut fĂŒr die Haut.
Sie hat ziemlich blöd aus der WÀsche geschaut.
Nach halber Genesung zog sie in ein Kloster
verfluchte verzweifelt den mordenden Toaster.

Ich hörte, Maria macht wieder Reklame!
In Werbefachkreisen fÀllt wieder ihr Name.
Doch hat mir ihr Poster dann Sorgen gemacht
Wirbt sie doch dort fĂŒr die Walpurgisnacht!

__________________
schlimmer geht immer

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Vera-Lena
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Hallo Thomas,

das ist ja eine schöne moderne Moritat, so richtig was, um es auf dem Jahrmarkt vorzusingen und den Leuten Bilder dazu zu zeigen.

Das arme MĂ€dchen! Ins Kloster sollte man zwar aus anderen GrĂŒnden gehen, aber dort konnte sie sich natĂŒrlich gut verstecken und von Spiegeln wurde sie auch nicht andauernd belĂ€stigt.
Was mag sie wohl dazu bewogen haben, ihre Erscheinung nun trotz allem fĂŒr ein Poster herzugeben? Es muss eine Art DemutsprĂŒfung gewesen sein, uiiiiii, wie schrecklich!!!

Jedenfalls gehört dieser Toaster in ein Museum.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Gerd Geiser
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Hallo Sta.tor,

ich empfinde diese Geschichte als ein wenig konstruiert, sie entwickelt sich nicht aus sich heraus, wobei dem Absurden ja auch eine innere Stringenz inne wohnen sollte. Zudem hat der Toaster ja keinen Mord begangen. Die leblose Maria setzt ihre Karriere ja fort. Der Untertitel macht einen Nebenschauplatz auf und der Gedanke, was Klöster leisten sollten, ist in diesem Zusammenhang zu ausufernd, finde ich.

SeiÂŽs drum, gern gelesen.

Lieben Gruß,
Gerd


__________________
Es ist schon alles gesagt. Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

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Sta.tor
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.. naja, die Idee, den Untertitel betreffend, war, dass KlosterschĂŒlerinnen nicht unbedingt Karriere als Hexe machen sollten.

Tja, wirklich absurd, das Ganze.

VG Thomas
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schlimmer geht immer

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo

Lustige Geschichte. Hier noch eine traurige:

Die Ostdeutsche Mandy, die hellblonde Maid
war Ă€ußerst beliebt und zu allem bereit.
Ein Model war sie und sie schmĂŒckte Postillen,
Als Centerfold tat sie BedĂŒrfnisse stillen
Die Haare rasiert (nein nicht die im Gesicht),
was daran so schlimm ist, das wusste sie nicht.

Sie wollte das Geld jedoch keinesfalls sparen
wollt' sie sich doch einst mit 'nem reichen Mann paaren,
ja wenn sie mit Frohmut die Zukunft geschaut'
dann sah sie sich immer als glĂŒckliche Braut.
Als Gogo-Girl war sie des Nachts in der Disco
Nahm Pillen und ĂŒberzog gern mal den Dispo

Ich fragt mich, was macht sie denn heut so, die Mandy?
Sie ist heut' die Mama vom Robin und Andy
Alleinstehend, trinkt zuviel Whisky und Bier
Die Schönheit ging doch zum GlĂŒck gibt es Hartz 4

Gruss

JĂŒrgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Walther
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Meine Version:

Das MĂ€del hieß Marrie und wĂ€r gern berĂŒhmt.
Das wĂ€r gern jeder, ich sachs unverblĂŒmt,
Das Dasein wÀr schön, die TrÀume wohlfeil.
Das Leben ist alles, nur halt nicht geil,
Denn geiler sind MĂ€nner, ob younger ob old,
Sie wixen so gerne vorm Centerfold.

Und wenn de mal Vorlag und sonst nix mehr bist,
Dann haste ins falsche WC reingepißt,
Dann paßte die Charge, die du dir gedacht,
Nicht zu der Chance, die man dir gemacht.
Das Leben ist hÀrter als Beton und Stein,
Es kriegt dein Traumschloß mit Sicherheit klein.

Du siehst nur die Schönen, Pro 7, die Glotze,
Du siehst nicht die TrÀnen, den Dreck und die Kotze,
Du riechst nicht die Angst, kennst nicht die Spiele,
Verheizt werden alle fĂŒr Geldmacherziele.
Du siehst Dich vorm Spiegel, die BrĂŒste sind Klasse,
"Das macht der Doktor, wenn ich ihn lasse,

Noch schöner, noch grĂ¶ĂŸer, rund, hart und fest.
Der schneidet zur Barbie auch gleich den Rest."
Ist so das Leben, so einfach und klar?
Wo ist die Hoffnung, die frĂŒher mal war?
Das MĂ€del hieß Marrie, nun liegt sie im Loch:
Ol' Germany's hooker, das blieb von ihr noch.

GrĂŒĂŸe W.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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