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Leselupe.de > Horror und Psycho
Der preußische Reiter
Eingestellt am 13. 10. 2009 23:43


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a.lipschitz
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Der preußische Reiter

´The earth has bubbles, as water has.´
W. Shakespeare, Macbeth I,3

Folgende Geschichte erzählt man sich in der Nordeifel:
Als sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Preußen und Franzosen wieder einmal argwöhnisch gegenüber standen, waren in der Eifel und den Ardennen preußische Dragoner stationiert, die den westlichen Nachbarn und seine möglichen Aktivitäten entlang der Grenze unter Beobachtung behielten. Zwischen den ver-schiedenen Standorten wurden regelmäßig Reiter hin und her gesandt, um die neuesten Meldungen oder die neuesten Gerüchte zu überbringen.
Einen solchen Auftrag erhielt auch ein Fähnrich an ei-nem dunstigen und kalten Novembermorgen, der von Verviers nach Richelsley nahe der heutigen Deutsch-Belgischen-Grenze beordert wurde, und der sich auch sofort mit einem frischen Pferd auf den Weg machte. Seine Reise führte ihn zunächst in Richtung Aachen und dann südwärts durch das in einem Tal gelegene Eupen. Er soll dort noch in einer Schänke eingekehrt sein und nach dem kürzesten Weg durch den Wald nach Richelsley gefragt haben.
Das Jahr war bereits weit voran geschritten und die Bäume standen nur noch als kahle Skelette gegen eine fahle und verschleierte Sonne. Es war noch höchstens eine Stunde zu Pferde, die im Wald vor ihm liegen sollte.

Dass er sein Ziel niemals erreicht hatte, wurde offenkundig, als seine Rückmeldung in Verviers ausblieb, die für den Abend erwartet wurde und als ein anderer Reiter aus Richelsley eintraf und erklärte, dass dort niemand etwas vom Verbleib des Fähnrichs wusste. Im Hinblick auf seine erfolgreiche Laufbahn wollte man nicht an eine Desertion glauben und vertraute darauf, dass er bald wieder auftauchen würde.
Er wurde gefunden, noch bevor er offiziell als verschollen galt. Ein Dragoner, der am Nachmittag des folgenden Tages als Meldereiter unterwegs nach Malmedy war, ritt über den schmalen und wenig genutzten Waldweg in Richtung Kalterherberg und stieß auf ein totes Pferd am Wegesrand, das schon von zwei Raben umtanzt wurde. Der Kadaver war allerdings so ausgemergelt, dass er es für die Mähre eines Waldbauern hielt, die hier bei der Arbeit ihr Ende gefunden hatte. Etwa 100 Meter weiter sah er dann die preußische Standarte, die wie ein Warnsignal an einen Baum gebunden war und er zog den Säbel ohne einen konkreten Anlass.
Er fand den verloren gegangenen Fähnrich nicht weit ab vom Weg, wo dieser sich am Riemen seiner Uniform an einem Baum erhängt hatte. Als der Dragoner ihn mit dem Säbel losschnitt, erschrak er über den Anblick des Soldaten. Aus seinem hageren, totenfleckigen Gesicht standen die Wangenknochen weit hervor, die zerrissene und verdreckte Uniform schlackerte an ihm herunter. Er war extrem abgemagert und ausgezehrt und wirkte selbst im Tod noch zu Tode erschöpft, so als ob er nicht zwei Tage, sondern zwei Wochen hier draußen zugebracht hätte.
Der Dragoner lud sich den Leichnam aufs Pferd, ritt zurück nach Richelsley und erstattete Bericht. Und weil der Tote immerhin im Rang eines Fähnrichs stand und daneben noch ein ”von” im Namen trug, wurden noch des selben Tages 6 weitere Dragonerreiter abkommandiert, den Richelsleyer Forst nach Hinweisen zu durchsuchen, die das Vorgefallene erklären könnten. Sie kehrten nach einigen Stunden zu ihrer Einheit zurück und machten Meldung, dass es rein gar nichts Außergewöhnliches zu melden gäbe. Einer von ihnen wollte Spuren von Pferdehufen auf dem Weg ausgemacht haben, die alle nur vom Pferd des Fähnrichs stammen sollten, wie er an den eingeschlagenen Nägeln zu erkennen meinte. Die Spuren führten seltsamer Weise in beiden Richtungen auf dem Weg entlang. Der Fähnrich musste demnach wieder und wieder den Weg hinauf und hinab geritten sein, als habe er jede Orientierung verloren und dabei sein Pferd sinnlos zu Tode getrieben.
Auch das tote Pferd wurde in Augenschein genommen. Es war eindeutig das Tier des Fähnrichs und es war völlig zuschanden geritten. Seine Flanken waren nur noch rohes Fleisch, zerfetzt von den Sporen, die man ihm gnadenlos hinein getrieben hatte, Maul und Nüstern waren mit getrocknetem weißen Schaum und Blut verkrustet und es erweckte den Anschein, als habe es mehrere Tage weder gefressen noch getrunken.
Man überlegte, ob sich der Fähnrich verirrt haben könnte. Aber warum war er dann nicht einfach bis zur Einmündung auf den breiten Fuhrweg nach Richelsley oder zur Kalterherberger Straße geritten? Nach beiden Seiten des Weges gelangte man an ein Ziel, wenn man sich einfach nur an den Weg hielt. Und warum um alles in der Welt hatte er die Standarte an den Baum gebunden?
Man zog in Erwägung, der Fähnrich habe sein Pferd auf der Flucht vor etwas Namenlosen und in Panik zu Tode gehetzt. Was aber hätte ihm ein derartiges Entsetzen einflößen können? Es gab keinerlei Anzeichen eines Kampfes oder einer Bedrohung und ein wilderes Tier als ein verirrter Wolf kam in dieser Gegend nicht vor.
Nachdem sein Pferd tot zusammengebrochen war, musste er sich zu Fuß aufgemacht haben, aber nicht mehr auf dem Weg, sondern querfeldein durch Unterholz und dorniges Gestrüpp und ohne Rücksicht darauf, dass er sich dabei das Gesicht und die Uniform zerrissen hat. Er war jedoch offensichtlich nirgendwo angekommen und mehrmals im Kreis gelaufen, als er sich unmittelbar neben dem Weg als letzten Ausweg das Le-ben nahm.
Aus all diesen Beobachtungen und Mutmaßungen ließ sich keine logische Erklärung gewinnen und so verständigte man sich fürs Protokoll darauf, dass der Fähnrich auf eben jenem Weg zwischen Kalterherberg und Richelsley aus unerfindlichen Gründen völlig den Ver-stand verloren hatte.

Der preußische Reiter, der es selbst zwar in den Rang eines Subaltern-Offiziers, sein rätselhaftes Ende im Wald von Richelsley es hingegen niemals zu einer echten Sage oder Legende gebracht hatte, war bis ins Jahr 1998 fast in Vergessenheit geraten. Das änderte sich jedoch am letzten Wochenende im September.
Ein Paar aus der Nähe von Lammersdorf wurde vermisst, das am Samstagmorgen zu einem Waldspaziergang aufgebrochen war. Ein nicht eingehaltenes Treffen am Abend, kein Lebenszeichen bis Sonntagmittag und der Vater der Frau fuhr zum Parkplatz bei Richelsley, wo er ihren Wagen fand, der schon seit über 30 Stunden hier stand. Er verständigte die Polizei und erstattete Vermisstenanzeige. Noch bevor eine Hundertschaft angefordert wurde, wollten zunächst vier Beamte, der Vater und ein Förster samt Hund in Zweiergruppen die Suche starten.
Das Schicksal erwies sich insofern als gnädig, als es nicht die Gruppe mit dem Vater, sondern die Polizist-Förster-Hund-Mannschaft war, die den schmalen Waldweg in Richtung Kalterherberg entlang ging.
Die Frau lag mit gebrochenem Knöchel neben dem Weg. Die Todesursache war allerdings unzweifelhaft ihr mit einem spitzen, etwa faustgroßen Stein mehrfach eingeschlagener Schädel. Auch der Täter musste nicht lange gesucht werden. Der Ehemann, der sich unweit davon an einem Ast erhängt hatte, wies eindeutige Spuren von ihrem Blut und ihren Haaren auf. Der Stein, der als Tatwaffe identifiziert wurde, trug seine blutigen Fingerabdrücke. An der Leiche des Mannes wurden mehrere Würgemale und Quetschungen am Hals festgestellt, für die eine Fremdeinwirkung jedoch ausgeschlossen wurde. Er hing nur mit Shorts bekleidet am Baum. Sein Hemd und seine Hose hatte er mit bloßen Händen in Streifen gerissen und diese zusammen mit seinem Gürtel, der allein nicht zum gewünschten Erfolg geführt hatte, zu einer Art Strick verknotet. Wie viele Versuche er unternommen hatte, bis er endlich starb, ließ sich nicht mehr feststellen.
Auch ein Taschentuch wurde gefunden, das nicht weit von der Fundstelle der Leichen neben dem Weg an einen Ast gebunden war. Es gehörte der Frau. Es schien eine Wegmarkierung zu sein, obwohl sich niemand vorstellen konnte, was es gerade an dieser Stelle zu markieren gegeben hätte.
Wie schon knapp 150 Jahre zuvor, war es der Zustand der Leichen, der Rätsel aufgab. Beide waren dehydriert und stark abgemagert, als wären sie ohne nennenswerte Nahrungsaufnahme und unter großer körperlicher Anstrengung tagelang durch die Gegend geirrt. Ein Arzt bestätigte die augenfälligen Todesursachen und schätzte die Todeszeitpunkte auf Sonntag früh. Er bescheinigte, was erwartet wurde. Bei der Frau hatte erkennbar die Autolyse eingesetzt und sie hätte demnach schon seit mindestens Donnerstag oder Freitag tot sein müssen. Aber er wusste, dass das nicht sein konnte und weil keine weiteren Erklärungen von ihm verlangt wurden, ließ er es dabei bewenden.

Es ist ebenso unwahrscheinlich, dass das Paar sich verirrt haben soll, wie der preußische Reiter. Sie waren auf einem Weg, sie liefen auf die Einmündung zur Kalterherberger Straße zu, von der aus sie einen Rundweg zurück zum Parkplatz einschlagen wollten. Sie sind diese Strecke schon zuvor gegangen, aber dieses Mal erscheint ihnen der Weg viel zu weit. Irgendwann kommen ihnen Zweifel.
”Lass uns lieber umkehren”, schlägt sie vor. Er meint, es könne nicht mehr weit sein und der Weg zurück sei vermutlich noch länger, und so gehen sie weiter. Sie sagt, dass es ihr komisch vorkommt.
Der Wald wechselt von Laub- zu Nadelwald und wieder zu Laubwald, es ist kein Fortschritt erkennbar. Auch der Mann ist nach einer weiteren Viertelstunde unsicher, wohin dieser Weg wirklich führt, und so beschließen sie, doch umzukehren, schweigend und in dem Gefühl, falsch gegangen zu sein. Er sieht auf die Uhr und stellt fest, dass es schon Nachmittag ist. Der Weg zieht sich. Beide sind müde gelaufen.
Plötzlich bleibt sie stehen und sagt, dass sie glaubt, hier schon einmal vorbeigekommen zu sein.
”Natürlich. Auf dem Hinweg”, sagt er.
Sie zieht ihre Jacke fester zusammen.
”Nein, gerade vorhin. Schon auf dem Rückweg.”
”Das kann man gar nicht sagen. Der Wald sieht überall gleich aus.” Aber auch er hatte vor einigen Minuten dieses Gefühl. Ein Strauch, der ein Stück weit in den Weg hinein gewachsen ist, hatte sich an seiner Hose verfangen, und gerade vor ein paar Metern war das Selbe passiert. Nein, nicht das Selbe, nur das Gleiche, korrigiert er sich energisch im Geist. Es waren zwei Sträucher. Es müssen zwei Sträucher gewesen sein.
”Es weht kein Wind”, sagt sie nachdenklich und starrt in das undurchdringliche Einerlei aus Gestrüpp, von dem sie glaubt, es wiederhole sich.
”Was willst du denn damit sagen?” wird er etwas ungeduldig gefragt haben.
”Ich weiß nicht, aber in diesem Wald weht seit Stunden kein bisschen Wind.”
Wann haben sie wohl den Punkt erreicht, an dem sie ausgesprochen hat, dass es unheimlich ist und er nichts mehr dagegen zu sagen weiß? Wie lange sind sie noch weiter gegangen, bis auch er überzeugt war? Wann haben sie die Möglichkeit in ihrem Denken zugelassen, dass sie auf diesem Weg offensichtlich im Kreis laufen?
Gewiss hielten der Fähnrich und auch das Paar so etwas für undenkbar. Vielleicht markierten sie deshalb einen Baum mit Standarte und Taschentuch, quasi zum Beweis des Gegenteils. Der Mann wird noch zu ihr gesagt haben, sie solle nicht albern sein, so etwas könne einfach nicht sein. Es wäre eine Beleidigung der Logik.
Was muss in ihnen vorgegangen sein, als sie das Taschentuch wieder fanden? Haben sie beim ersten Mal noch gelacht über ihre eigene Dummheit? Denn sie müssen ja beide die Abzweigung von diesem Weg übersehen haben, die zurück nach Richelsley, nach Kalterherberg oder einfach irgendwo hin führt. Aber sie laufen weiter und sie finden keine Abzweigung, dafür finden sie das an den Ast gebundene Taschentuch wieder, ein zweites Mal, ein fünftes, ein zehntes Mal, immer wieder und wieder, so oft sie auch davor weglaufen, wer weiß wie viele Male das eine Taschentuch an unendlich vielen identischen Bäumen. Sie mögen sich gefragt haben, warum ihnen niemand begegnet. So einsam ist die Gegend nun auch wieder nicht.
Wahrscheinlich kann sich niemand vorstellen, wie es danach weiter gegangen ist. Haben sie sich womöglich getrennt? Es wird sie einige Überwindung gekostet haben, beide waren zutiefst verunsichert, wenn nicht gar der Panik nahe, aber sie kommen zu dem Schluss, dass man nur so Hilfe finden könne. Die Frau läuft nach rechts, der Mann nach links, sie laufen voneinander weg und die Frau muss unsäglich erleichtert gewesen sein, als sie tatsächlich einen Spaziergänger sieht, der ihr auf dem Weg entgegen kommt, sogar entgegen rennt. Und dem Mann geht es genauso – bis sie wieder voreinander stehen.
Irgendwann rennen sie um ihr Leben, um ihren Verstand und gegen seine langsame Aushöhlung, sie versuchen mit aller Kraft aus dem Wald heraus zu kommen. Wie lange mochte es gegangen sein? Stunden? Tage? Vielleicht haben sie brackiges Wasser in einer Pfütze gefunden und davon getrunken, ein paar Blätter gegessen. Könnten es Wochen gewesen sein bis zur totalen Erschöpfung? Wochen, die nur sie erlebten und die für andere Menschen außerhalb des Richelsleyer Waldes nicht existierten?
Sie begreifen noch, dass es auf dem Weg kein Vorankommen gibt, denn sie schlagen sich in die Büsche, ohne jede Orientierung, nur vorwärts, bloß irgendwo hin kommen, weg von dem verwünschten Weg und doch nur immer wieder auf ihn zurück. Im Unterholz bricht sie sich den Knöchel und er lässt sie zurück, denn sie hat ihn angefleht, es weiter zu versuchen und Hilfe zu holen, es gab ein Hinein, also muss es auch ein Heraus geben. Und er versucht es, legt sie neben den Weg, damit man sie finden kann, und dann läuft er weiter, bis er zu schwach ist, sich auf den Beinen zu halten oder an eine Hoffnung zu klammern. Zuerst weint sie vor Verzweifelung, jedes Mal wenn er nach einiger Zeit von der entgegengesetzten Seite wieder auftaucht, bald schreit sie vor Entsetzen bei seinem Anblick. Und er läuft vor ihr davon, ihre Schreie hallen durch den Wald, das einzige Geräusch weit und breit – und nicht lange sind sie hinter ihm verklungen, da hört er sie von vorne wieder, bis er es dann irgendwann für sie und für sich selbst beendet hat. Mit den wenigen Möglichkeiten, die sich dafür boten.

Man einigte sich auf ein Eifersuchtsdrama, denn alles andere wäre eine Beleidigung der Logik gewesen. Die Logik, die auf das ausgerichtet ist, was im Zentrum geschieht – die Wissenschaft, die in der Mitte der Welt funktioniert, angesichts der Normalität und der Natur der Dinge, die nicht mehr ist, als eine Wahrscheinlichkeit. Aber wie verhält es sich an den Rändern? Was ist mit den Unwahrscheinlichkeiten, dem Widernatürlichen?
Es kann nicht mehr als eine winzige Anomalie gewesen sein, eine Verwirbelung infolge des Lense-Thirring-Effekts, der bewirkt, dass die Erde bei ihrer Rotation das Raumzeit-Kontinuum nicht nur krümmt, sondern an den Rändern gar verdrillt und aufwirbelt, so wie ein Mixer, der sich in einem Becher Sahne dreht. Die Erde ist keine perfekte Kugel. Was wäre, wenn durch einen Zufall die Sahne einmal aufspritzte bei dieser Bewegung? Nur ein Tröpfchen war es, das sich für einen einzigen Moment aus dem zäh schwappenden Meer der Raumzeit gelöst hat und sogleich wieder darein zurück gefallen ist.
Sind bestimmte Orte anfälliger für solche Verwerfungen? Was haben das Bermuda-Dreieck und jener Wald in der Nähe des Hochmoors gemeinsam, wenn überhaupt etwas? Und welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit es passiert, wenn es denn mehr als ein bloßer Zufall ist, der zu selten auftritt und zu unwahrscheinlich ist, als dass man ihn wissenschaftlich fassen oder ihm entgehen könnte?

Ich frage mich, was wohl geschehen wäre, wenn der Mann, statt auf dem Weg entlang zu laufen, sich senkrecht in die Erde gegraben hätte. Wäre er an genau der selben Stelle und in dem selben Loch wieder an die Oberfläche gestoßen? Oder wäre er zu seiner Überraschung schon bald auf jemand anderen getroffen, der sich durch die Erde hindurch ihm entgegen gegraben hat? Er hätte feststellen müssen, dass dieser Jemand er selber ist.

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