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Leselupe.de > Feste Formen
Der rallige Rowdy (Limerick)
Eingestellt am 21. 12. 2010 14:11


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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

Werke: 152
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Ein ralliger Rowdy aus Herne,
der mochte die Tine voll gerne.
Der Himmel war dreckig,
drum schlug er sie scheckig,
und zeigte ihr so halt die Sterne.

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Janosch,
ich lese Deinen Limerick auf zweierlei Weise.

1. brutal/zynisch und schwarzhumorig im Bezug auf "Sterne zeigen"=wenn sie (Tine) schon nichts Schönes in der Beziehung mit ihm erleben durfte (er holte ihr keine Sterne vom Himmel)
dann doch wenigstens konnte sie ein paar Sterne erblicken
beim Verdreschen.

2.als ein Beziehungslimerick eines Sado/Maso-PĂ€rchens.
Der eine erlebt seinen Himmel durch Gewalt geben (Schlagen),
der andere durch Gewalt empfangen (geschlagen werden)
Der eine verschafft Sterne und der andere sieht (genießt gar?)
diese. WÀre durchaus eine Möglichkeit, wenn man eine solche
Veranlagung bei beiden zugrunde legt.

Beides halt ziemlich brutal, aber nicht realitÀtsfern.

mit herzlichen GrĂŒĂŸen, Pelikan

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2266
Kommentare: 11049
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FĂŒr mich besteht das Problem, dass ich den Limerick nicht verstehe - genauer: ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Schwarzer Humor und schmutzig - das ist schon gut. Aber mir entzieht sich die Logik, insbesondere hier:

quote:
Der Himmel war dreckig,
drum schlug er sie scheckig,

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

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hallo pelikan,

hehe, die 2. interpretationsvariante ist mir neu - sie lĂ€sst sich ziemlich stimmig auf den limi anwenden, schön, wenn ein limerick freiraum zur deutung lĂ€sst. ich danke dir fĂŒr deinen kommentar.

hallo bernd,

hmm, der himmel ist dreckig, also sieht man keine sterne, daraus folgt keine romantik - also schlÀgt er sie, damit sie wenigstens auf diesem wege sterne sieht. besser jetzt?

ich grĂŒĂŸe euch
janosch

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

@ Bernd
ich verstehe es folgend: Sein Himmel war dreckig, als Gegensatz zum sauberen Himmel der Liebenden, was so viel fĂŒr mich bedeutet, wie: Kein in den Sternenhimmel heben, keine "saubere", romantische Liebe, kein SIE "TĂ€ubchen" nennen, nicht "Engelchen" zĂ€rtlich sagen, sondern mal so richtig zu Sache gehen, handgreiflich=gossenhaft werden,
SIE Schlampe nennen, oder noch schlimmer....
Der Himmel war ein dreckiger, dreckig wie die Erde und das Leben des Betreffenden darauf - kurzum Gosse ĂŒberall, oben wie unten.

mit herzlichen GrĂŒĂŸen, Pelikan

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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

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jawoll! besser hÀtt ichs nicht sagen können. :-)

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