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Leselupe.de > Ungereimtes
Der schwarze Reiter
Eingestellt am 21. 03. 2010 12:25


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Rhea_Gift
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Der schwarze Reiter

Der schwarze Reiter
mit wehendem Nebel
dunkel ummantelt
jagt durch die Nacht

tritt galoppierend Steine los,
Funken stieben auf,
hier hin und dort hin,
wecken Schatten
in geheimen Ecken

alte Bilder kräuseln hervor,
flammenumz√ľngelt
brechen Narben auf,
niemals auf ewig geschlossen -

kehre zur Ruhe,
mein schwarzer Begleiter,
längst alle Steine gewendet, gedreht
längst an alles Heilige Feuer gelegt,
Neuland beackert, Zukunft gebaut,
ruf deine Schwester,
die nach vorne schaut -

am Horizont glänzt ein neuer Morgen,
die wilde Amazone mit dem Silberspeer
reitet der Sonne lachend entgegen,
ihr Schimmel wiehert mit weiten N√ľstern,
die Hufe dampfen im saftigen Gras

eine Krähe blickt ihnen sinnend nach,
mit Asche im milchigen Auge.


__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Version vom 21. 03. 2010 12:25

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Andere Dimension
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Hallo Rhea_Gift,

das ist wieder so ein Gedicht wo ich konkrete Bilder
vor die Augen bekomme- das ist schon mal ein dicker
Pluspunkt f√ľr dich. Da ist Bewegung drin und es mangelt auch nicht an guten Metaphern wie z.B. "wecken Schatten
in geheimen Ecken". Doch es läßt sich meiner Meinung nach auch noch das ein oder andere herausarbeiten.

In V1 w√ľrde ich "reitet" in Z4 vermeiden, da es sich mit "Reiter" ein wenig bei√üt...zumal Du es auch in V4+5 verwendest. Finde das grunds√§tzlich nicht schlimm...aber wenn es sich leicht vermeiden l√§√üt...dann w√§re es zumindest eine Alternative.
In V1 k√∂nnte ich mir auch "durchbricht die Nacht" vorstellen, so gewinnst Du noch eine Metapher hinzu. Heilige Feuer m√ľ√üte m.E. heilige Feuer heissen...da es f√ľr das Heilige Feuer wohl kein Plural gibt...aber ich mag mich da irren.

V5 ist mir ein klein wenig zu √ľberladen

am Horizont glänzt ein neuer Morgen,
die wilde Amazone mit dem Silberspeer
reitet der Sonne lachend entgegen,
ihr Schimmel wiehert mit weiten N√ľstern,
die Hufe dampfen im saftigen Gras

die Hufen dampfen im saftigen Gras....cool..gefällt mir.

Ein gutes Gedicht mit Potential zu einem sehr guten Gedicht.

Gruß
Andere Dimension

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Rhea_Gift
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Gbe dir zum Teil recht und ändere ein wenig - der Schluss soll dicke sein, voll Übermut, daher bleibt er, Kontrastprogramm zum schwarzen Reiter muss stark sein.
Und dasHeilige muss bleiben, ich habe an das Heilige wen oder was = Feure gelegt. Nicht die Heiligen Feuer, das Heilige quasi in Brand gesetzt. Hier nur Mißverständnis...

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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