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Leselupe.de > Gereimtes
Der überraschte Schwerenöter
Eingestellt am 01. 03. 2005 10:23


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LuMen
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Der überraschte Schwerenöter

Das Morgenrot wird immer röter –
der so geweckte Schwerenöter
sieht im Hotelbett nebenan,
was dort nicht findet jedermann:
Ein junges Weib mit prallem Busen,
genau das Richtige zum Schmusen!

Er weiß nicht, wie hat er´s gemacht,
dass er sie mit ins Bett gebracht?
Jetzt ruht sie noch in Morpheus´ Armen
und kann sich seiner nicht erbarmen –
sie aufzuwecken wagt er nicht,
will gar nicht wissen, welch Geschicht´
passiert ist die vergang´ne Nacht!
Vielleicht nicht das, was schnell gedacht…?

Doch dieses Mal zeigt er sich weise –
und er entfernt sich still und leise




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MarenS
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...zumindestens habe ich mich köstlich amüsiert und breit gegrinst.....
Ein gute Idee, meistenteils auch gut umgesetzt. Da ist allerdings ein Satz, Anfang der zweiten Strophe, über denn ich irgendwie immer wieder stolpere:
"Er weiß nicht, wie hat er´s vollbracht
und sie mit in sein Bett gebracht."

Dieser Satz ist nicht wirklich schlüssig....er weiß nicht wie...und...

Ich denke es gibt da eine...oder mehrere bessere Lösungen und so wie du schreibst sollte dir da auch noch was zu einfallen, wenn du möchtest.

Grüße von Maren

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Udogi-Sela

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Meine Anmerkungen:

Wenn ein Schwerenöter überrascht wird von seinem Treiben, ist er dann überhaupt einer? Oder hat er’s nur schwer nötig?

quote:
Er weiß nicht, wie hat er´s vollbracht
und sie mit in sein Bett gebracht.
Darüber bin ich auch ins Holpern gekommen.
Vielleicht:

Er weiß nicht wie! Hat er's vollbracht?!
Hat er sie in sein Bett gebracht?

oder

Er weiß nicht wie! Er hat’s gemacht!
Er hat sie in sein Bett gebracht!

Ob er den Abend zuvor ziemlich besoffen war, geht aus den Zeilen nicht hervor.
Deshalb (man ahnt es nur) muss sie sich seiner „erbarmen“.
quote:
sie aufzuwecken wagt er nicht,
will gar nicht wissen, welch Geschicht´
passiert ist die vergang´ne Nacht!
Vielleicht nicht das, was schnell gedacht…?
Alkohol und Sex, das könnte für einen Mann und seine Standfestigkeit schon mal problematisch sein. Er ahnt, dass es evtl. nicht „geklappt“ hat, er hat’s vergessen und er will’s gar nicht wissen. Kein Mann ist schließlich gern ein „Versager“ !
Es könnte aber auch ganz anders gewesen sein...
Was er schnell denkt ist das, was er erhofft.

Und: Wieso entfernt er sich still und leise, wenn er aus seinem eigenen Bett aussteigt? Logischer wäre das, wenn es ihr Bett wäre.
Ob das weise ist?

Herzlichst
Udo

__________________
Dieses ganze Schreiben ist nichts als die Fahne des Robinson auf dem höchsten Punkt der Insel. (Kafka)

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LuMen
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schwer genötigt...

Hallo Maren und Udogi,

vielen Dank für Eure anregende Kritik! Ich habe mir, ehrlich gesagt, nicht so viel Gedanken gemacht. Es war eher eine "Schnapsidee"!

Ein bisschen Gedankenarbeit habe ich nachgeholt und die fraglichen zwei Zeilen geändert. Vielleicht gefallen sie Euch so besser.
Das "sich entfernen", lieber Udogi, soll heißen, schlicht und ohne Aufsehen aus ihrem Gesichtskreis verschwinden. Zweifacher Vorteil: nicht erfahren, was wirklich war, und die Sache ein für alle Mal beenden.

Herzliche Grüße

LuMen

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MarenS
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...jap...das ist wesentlich besser. Schnapsidee hin oder her...es ist und bleibt köstlich...man kann sich den armen Kerl so richtig vorstellen...das Aufwachen..dann die Frau...nackt...zuerst, die stolze Freude...dann die Feststellung, sich an nichts erinnern zu können....usw....lächel...ja er ist echt arm dran.
Dass er in dieser Situation still und leise aus seinem Hotelzimmer verschwindet.....das ist wahrlich weise....lach!

Grüße von Maren

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Rudolfus
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Hallo Lumen,alter Schwerenöter,
Warst von je der Schwermut Töter...

Aber wir dürfen ja nicht mehr in poetischer Form antworten.
Also Textkritik: Das Genre humoristisch-leichter, von Anmut und Anzüglichkeit inspirierter und von Busch zu Tucholsky changierender poetischer Formulierungen ist Dein Feld und Deine Welt seit jeher. Da macht Dir keiner etwas vor!
Männerfantasien sind doch ein ewiger Born der Dichtung...


Weiterhin viele gute Einfälle wünscht Dir

Rudolfus Agricola
__________________
Sieh auf zu den Sternen, hab' acht auf die Gassen...

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LuMen
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Notlage

Hallo Maren und Rudolfus,

ich danke Euch für Euer Lob, zuviel der Ehre für eine "Schnapsidee"!

Das nächste Mal nehme ich statt Schnaps mal ein Gläschen Sekt, mal sehen, was dann herauskommt!

Herzliche Grüße
LuMen

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