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Leselupe.de > ErzÀhlungen
Der unglaubliche Skiunfall
Eingestellt am 29. 09. 2010 15:39


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Sir Charles Blackwood
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2010

Werke: 17
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erzÀhlt von Sir Charles Blackwood

Anfang der 80er Jahre war ich öfters in Frankreich. So in der Gegend von St. Etienne und den Französischen Alpen. Nicht, daß ich ein großer Wintersportfan bin, das beschrĂ€nkt sich meist auf das Betrachten von WintersportĂŒbertragungen im TV. Nein, es war eher dem Umstand zu verdanken, daß meine damalige Freundin diesem Sport mit großer Freude betrieb. Und was macht man nicht alles, wenn Amor seine Pfeile abschießt.
Ich erinnere mich noch genau, wie immer die gleiche Geschichte beim Aprù-Ski die Runde machte. Es war Samstagnacht, der Sekt floß, die Stimmung auf Stufe 1299


Ich saß an der Bar, meine Freundin hatte sich in Richtung Toilette begeben, und bestellte mir einen Drink. WĂ€hrend der Wartezeit bekam ich mit, wie sich zwei Frauen folgende Geschichte erzĂ€hlten:

Eine Touristin wollte in der letzten Saison unbedingt kurz vor ihrer Abreise noch eine Abfahrt machen. Als sie nach der schnellen Entscheidung oben auf der Skipiste war, mußte sie auf einmal ganz dringend. „Nun, daß kann jedem passieren,“ schmunzelte ich. Da sie in der frĂŒhen Stunde alleine war, zog sie hinter dem nĂ€chsten Busch kurz ihre Skihose runter und hockte sich mit blankem Po hin, um sich zu erleichtern. Es kam, wie es kommen mußte. Die gut gewachsten Skier nahmen Fahrt auf und sie rutschte in der Hockstellung „blankgezogen“ den Hang hinunter. Sie nahm immer schneller Fahrt auf und konnte aber auch nicht aufstehen. Und so sauste sie in dieser kuriosen Stellung immer weiter hinunter, bis sie kopfĂŒber in einem Heuhaufen landete und steckenblieb. Etliche Blessuren, ein SchlĂŒsselbeinbruch, Prellungen und Zerrungen veranlaßten die schnell zu Hilfe gekommenen Helfer, sie sofort mit der Ambulanz in Krankenhaus schaffen zu lassen.
Dort angekommen, wird sie behandelt und anschließend in ein Zimmer verlegt, in dem wegen ÜberfĂŒllung, ein junger Mann untergebraucht ist. Wie sie sah, war sein rechtes Bein im Streckverband. Auf ihre Frage hin weshalb er denn dort liege, antwortete er wie folgt:

„Sie können es sich nicht vorstellen, was ich erlebt habe. Heute morgen war ich an der Piste unterwegs, fĂŒr langsam bummelnd talwĂ€rts, als mich doch glatt eine Frau, die Hose heruntergezogen, mit blanken Hintern, auf Skiern hockend, ĂŒberholte und talwĂ€rts schoß. Sie können es sich nicht vorstellen, wie ich lachen mußte. Ich brĂŒllte vor Lachen. Tja, und da passierte es eben. Ich stĂŒrzte, brach mir das Bein, nun – und da liege ich jetzt. Und was ist Ihnen passiert?“ 


So, und jetzt entscheiden Sie selber:
Kann es sein, das diese Geschichte, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag, der reinen Wahrheit entspricht? Oder habe ich Sie einfach nur mit einer gut gemachten Story geschickt hinters Licht gefĂŒhrt? Vieles ist doch bei nĂ€herer Betrachtung anders, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Ist es ein moderner Mythos, der selbst Fachleute in die Irre fĂŒhrt?
__________________
Solange man den Krieg als etwas Böses ansieht, wird er seine Anziehungskraft behalten. Erst wenn man ihn als Niedertracht erkennt, wird er seine PopularitÀt verlieren. (Oscar Wilde)

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