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Leselupe.de > Gereimtes
Der verewigte Regenwurm
Eingestellt am 02. 04. 2008 18:37


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Vera-Lena
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angeregt durch Suracl und JoteS


Der verewigte Regenwurm

Der Regenwurm entglitt dem Huhn.
Es glotzte blöd, wo war er nun?
Was machte er für Zicken,
entfleuchte vor dem Picken.
Er drängte sich in einen Spalt
und wurde hundert Jahre alt,

denn auf ihn drauf goss man Beton.
Er zierte stolz den Ostbalkon
des musealen Musterbaus
in Münchens Gass zur blauen Laus.

Dank sei Archäologens Fleiß
und ihm gegönnt der Forscherpreis.
Wir wissen nun, der Regenwurm
erträgt Beton wie Hagelsturm,
ein Urviech, wie’s im Buche steht,
sich mit der Welt stets weiterdreht.





__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Vera-Lena
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Schmunzeln

Hallo, all Ihr Lieben,

danke für Eure Kommentare!

Das freut mich ja sehr, dass ich in die LL ein bißchen Schmunzeln bringen konnte. Ohne meine beiden Vorgänger bei diesem Thema, wäre mir das allerdings nicht eingefallen. Ich bedanke mich bei den Beiden.

Deinen Text, liebe Mara, habe ich ja auch schon gelesen, und da kann man mal sehen, wie breit das Spektrum ist, wenn jemand einfach nur das Wort "Regenwurm" fallen lässt.

Die "hundert Jahre" hatte ich mir eher zukünftig vorgestellt, dass der Wurm dort, wo er sich jetzt befindet, einundert Jahre lang zu besichtigen ist. Alle sonstigen chemischen Notwendigkeiten und Möglichkeiten habe ich schlichtweg übersprungen, und ich hoffe, alle Münchener verzeihen mir auch die Erfindung der "Gasse-zur-blauen-Laus" Aber vielleicht gibt es die ja in einhundert Jahren wirklich.

Das Huhn wird es ja dann auch immer noch geben, wenn auch in der 50.isten Generation aber hoffentlich freilaufend.

Euch Allen noch einen schönen Tag und liebe Grüße!
Vera-Lena


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