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Leselupe.de > Ungereimtes
Der verlorene Verstand
Eingestellt am 03. 10. 2011 21:01


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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

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Der verlorene Verstand





ich gab total auf
Gl├╝hw├╝rmchen erleuchten die Nacht
ich gehe aus einer Dimension in eine andere hinein
nun bin ich in einem seltsamen Meridian
du bist wie ein d├╝rrer Baum in meiner Erinnerung
deine Wurzeln sinken immer noch in die Erde
deine Äste sind die fruchtlosen Jahreszeiten schwanger

ich bin ein Nachtfalter
trinkend den Atem der Veilchenbl├╝ten
steige ich Nachts auf den Mond
Menschen sind wie Ameisen
in einer hektischen Bewegung
die sieben Farben der Erde
jeder ├Ąhnelt sich mir
so gut wie ich
so schlecht wie ich
so h├Ąsslich und sch├Ân wie ich

es ist nun Herbst
die Bl├Ątter fallen gelb von den ├ästen herunter
jetzt umarmt uns das Meer der Traurigkeit
├Ąrgere dich nicht wenn ich bittere Worte ausspreche
jetzt tragen die Z├╝ge Arm volle Sehnsucht
ich komme nie wieder in diesem d├╝steren tr├╝ben Bahnhof
Gleis drei
Liebling, suche mich in der Asche deines Herzens

jetzt bin ich ein verirrter Wanderer
nur ein Schritt ist die Erdkugel
ich wandere Tag und Nacht hin und her
die ganze Welt ist ohne dich
der Himmel ist ein Hand voller Wolke
ich sage nicht
mein Veilchen├Ąugiger vergiss mich...
die Liebe ist ein tausend Jahre alte Fl├╝chtiger
lass sie in deinem Herzen schlafen, falls wenn du sie erwischst..

ich bin eine Steppenrose
meine Augen sind Kastaniendistel
unter denen bewahre ich ein Schluck Kaffee
du bist immer noch der Mensch, den ich vermisse
den ich f├╝hle
mein Verlorener Verstand
der Regen, den ich auf samtweicher Haut tropfen lasse
das nicht gesungene Sehnsuchtslied
eine lyrische Maimelodie
der oft stirbt
hinter her Klage verbrannt
und dann pl├Âtzlich
immer wieder aufersteht

die Liebe ist ein Fl├╝chtiger
ein seltsame Reisender, der aus der Vorzeit kommt
der, die Paare reduziert
und von Einzelg├Ąngern Paare macht
der ich ihm den Schmerz ber├╝hre
und die Wunde streichle
die Tr├Ąne, wo die Hoffnung umkommt
der uralte R├Ąuber
den ich seit tausend Jahren suche
und um ihn ich in die Fremde vertrieben wurde
meine Tat
meine Schuld und S├╝nde
das Land, in das meine Ungl├╝ck zu Flucht kommt
bist du...







__________________
Wir m├╝ssen lieben, bevor es zu sp├Ąt ist.

Version vom 03. 10. 2011 21:01

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