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Leselupe.de > Ungereimtes
Dereinst
Eingestellt am 04. 02. 2006 19:41


Autor
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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Dereinst

Keinen Klang hatte Deine Stimme,
aber aus der Rose sprach sie,
schaue Meine Sch├Ânheit,
aus dem Honig,
schmecke Meine S├╝├če,
aus der Sonne,
sp├╝re Meine W├Ąrme.

Was Mein ist, ist dein.

Sch├Ân bist du, Meine Geliebte.
S├╝├če und W├Ąrme
wohnen in dir.
Ich liebe dich
und gleichso
wirst auch du lieben.

Eva.................Maria

Dereinst










__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
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Hallo Vera-Lena,

ein Text mit charismatischer Ausstrahlung. Er liest sich wie eine Einschw├Ârung auf die Liebe bzw. auf das, was der Prot. darunter versteht.

"Ich liebe dich
und gleichso
wirst auch du lieben."
Das wirkt im ersten Moment auf Au├čenstehende wie mich eher aufdringlich. Ich vermute, der Empf├Ąnger wird den Absender dieser Worte schon sehr lieben m├╝ssen, damit sie zeitgleich bei ihm ankommen.
Die Zeit scheint eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen in Deinem Text - deshalb gef├Ąllt mir der Titel ganz besonders gut.

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Hallo NDK,

Was Mein ist, ist dein das meint Sch├Ânheit, S├╝├če und W├Ąrme ist auch dir zu eigen in gleicher Weise, wie sie mir zu eigen sind. Deshalb wirst auch du lieben, wie ich liebe. Denn die Verwandtschaft dieser Beiden wurzelt in der Liebe.
Die Angesprochene ahnt das und was sie da vernimmt, h├Ârt sie ja nicht im eigentlichen Sinne dieses Wortes, sondern sie ├Âffnet sich dieser Ahnung.

Es ist ein Unterschied, ob man eine Ahnung von etwas hat, oder ob diese Ahnung allm├Ąhlich zu einer Gewissheit werden will. An diesem Punkt befindet sich die Person, die sich in diesem Text als die Angesprochene empfindet. Und bis sich diese "prophezeiten" Dinge erf├╝llen werden, wird noch viel Zeit vergehen.

Danke f├╝r Deine Antwort, die mir deutlich macht, dass dieser Text anzusprechen vermag. Das freut mich sehr.

Dir ganz liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena
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Sonnenkreis
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2005

Werke: 6
Kommentare: 349
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Liebe Vera-Lena,

in unseren Texten finden wir immer wieder Dinge, die
wir beim schreiben selber gar nicht ahnten. Und im Ver-
bund erweitern sich diese Er-kenntnisse nochmal. Das
ist wohl der Teil, der die gemeinsame Textarbeit inhalt-
lich so spannend macht.

Auch hier finde ich in mehreren Leseg├Ąngen immer mehr:

"Dereinst"; das klang f├╝r mich zuerst nach "vorerst". Also
so lange, bis es sich wieder ├Ąndert. Und so ist das Leben
doch auch: Es ver├Ąndert sich immer wieder. Bleiben wir
darin starr, dann haben wir irgendwann das nachsehen.
Weil das Leben uns "├╝berholt" hat.

Wir empfinden alle verschieden; auch das macht das Leben
so spannend. Denn was NDK als aufdringlich empfindet, das
empfinde ich als ansprechend. Denn ich gehe hier in dem Ro-
senbild nicht von irgendeiner Rose aus, sondern eben von die-
ser Rose, die mich u.a. mit ihrer W├Ąrme ber├╝hrt. Es ber├╝hrt
mich aber noch mehr an ihr: Sie wei├č um ihre Wirkung, sie
wei├č um ihre Liebeskraft. Und, wenn diese eine Rose nun mir
sagt das sie mich liebt; dabei sp├╝rt das auch ich sie lieben
werde, dann macht mich das gl├╝cklich.

Denn wie oft zweifeln wir an unsere Liebe? Nicht wirklich, aber
Zweifel sind doch fast immer dabei. Dann ist es eine Wohltat
von der Rose zu h├Âren: Hey Du, erinnere dich: du liebst mich
wie ich dich liebe.

Und falls du es im Moment nicht sp├╝rst, dann gr├Ąme dich auch
daran nicht: du wirst mich lieben.

Bei aller Autonomie die ich nicht nur der Liebe abverlange ist es
auch einfach mal sch├Ân, sich einen Moment dieser Rose sich an-
vertrauen zu k├Ânnen. Sich einfach mal fallenlassen k├Ânnen....

Sch├Ân liebe Vera-Lena; ich nehme Dein Gedicht gerne mit in
meine Zeit!

Dir ganz viele

Liebe Gr├╝├če)
Sonnenkreis

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

ein sehr pers├Ânlich-religi├Âses gedicht, wenn ich mich nicht irre.
den titel finde ich gut. ein sch├Ânes wort: "dereinst".
das gedicht darunter ist mir zu eindimensional.

bon.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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Lieber Sonnenkreis,

ja, das tut gut sich in eine Gewissheit fallen lassen zu k├Ânnen, dass man geliebt wird. Um das eigene Liebenk├Ânnen ist es ja nicht immer so bestellt, dass man damit zufrieden w├Ąre, aber wenn ich bedenke, dass die ganze Sch├Âpfung "aus einem Guss" ist, dann kann es ja nicht anders sein, als dass auch meine Liebeskraft sich immer mehr entfalten muss ├╝ber die Jahrtausende; und manchmal taucht man ja schon ein in einen dieser Augenblicke, der in Jahrtausenden vielleicht schon aus l├Ąngeren irdischen Teilchen besteht, l├Ąnger als einem Augenblich.

Ich freue mich, ├╝ber das, was Du aus meinem Text herauslesen konntest.

Dir ganz liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena
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