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Leselupe.de > Gereimtes
Des Einen Leid , des anderen Freud
Eingestellt am 28. 08. 2010 00:15


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Herr M├╝ller
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Des Einen Leid , des anderen Freud

Wehe, wenn Dein Tag mal kommt,
wo der letzte Zahn verplombt,
mannigfaltig Falten walten,
die die Feuchtigkeit nicht halten.

Wehe, wenn Dein Glanz erlischt,
dich dann ganz die Gicht erwischt
und die Ohren nimmer h├Âren,
dicke, schwere Brillen st├Âren.

Wehe, wirst im Heim vermisst,
da der Kopf vergesslich ist.
Wirst das Bettchen immer finden,
weil sie dich darin anbinden.

Ja dann kommen wir zu dir,
mit des Lebens Elixier.
Deine Krankheit hilft wie nie,
uns, der armen Pharmazie.


Altes Sprichwort: Ein schwanzloser Hund kann die Freude nicht teilen



__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

Version vom 28. 08. 2010 00:15
Version vom 28. 08. 2010 11:44

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Herr M├╝ller, Sie haben hier ein h├Âchstaktuelles Thema aufgegriffen und dieses mit einem passenden Titel versehen,
wie er passender nicht sein k├Ânnte. Die Pharmazie boomt wie nie, dank der zivilisatorischen Krankheiten und der so genannten ├ťberalterung der Gesellschaft, obwohl wie ich es t├Ąglich sehe, ist der j├╝ngere Teil dieser Gesellschaft auch nicht ges├╝nder (zumindestens der gr├Â├čere Teil).
Sie haben dieses Gedicht mit einer kr├Ąftigen Prise schwarzen Humors gew├╝rzt, dennoch k├Ânnte das was Sie meinen stellenweise ein wenig anders "ausgedr├╝ckt" werden, sozusagen.

Wehe, wenn der Tag mal kommt,
wo dein letzter Zahn verplombt
und die alten Falten walten,
weil sie Feuchtigkeit nicht halten.

Weh, wenn Haares Glanz erlischt,
dich dann gleich die Gicht erwischt
und die Ohren nimmer h├Âren,
seitdem schwere Brillen st├Âren.

Weh, wirst du im Heim vermisst,
da der Kopf vergesslich ist,
du das feuchte Bettchen finden
nicht mehr kannst, doch trockne Binden.


Ja dann kommen wir zu dir,
mit des Lebens Elixier.
Deine Krankheit hilft wie nie,
uns, der armen Pharmazie.


Ich hoffe, Sie rei├čen mir meinen Vogelkopf nicht gleich ab
lieber Herr M├╝ller und verbleibe mit herzlichen Gr├╝├čen
verbunden mit den W├╝nschen nach einem sch├Ânen Wochenende
f├╝r Sie, Frau Pelikan
P.S.Das "seit dem" habe ich mit Vorbehalt verbl├Ąut, weil ich mir nicht so ganz sicher bin, ob es so auch geschrieben wird.
Ich meine, wenn man "seit dem zigsten Tag" schreibt, dann getrennt, aber sonst wird "seitdem" wohl eher gebunden geschrieben?! (unsicher)

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Herr M├╝ller,
(darf ich Sie auch siezen? Das gef├Ąllt ungemein, und ich w├╝nschte es mir f├╝r das ganze Forum. ) -

Frau Duden spricht: "Seidem ist sie gesund." Aber:
"seit dem Tag, an dem das Heim abfackelte ..."

Ich gr├╝├če Sie herzlich aus der Seniorenresidenz Krankf├╝rlau
Ihre Heidrun D.

P.S.: Die Verslein munden ├╝brigens.

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