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Leselupe.de > Anonymus
Desperado
Eingestellt am 05. 10. 2008 07:10


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Die Haut zerknittert, viele Falten,
der Hut auf einem blanken Kopf,
in Tr├Ąumen scheinen die Gestalten,
die Mann so lang f├╝r sich erhofft.

Das Licht, es bricht sich durch die W├Ąlder,
die Bl├Ątter werden farbig, bunt,
das Pferd, ein Schecke, immer ├Ąlter,
der Sattel reibt sich an ihm wund.

Der Mann steigt ab, er liebt sein Pferd,
begleitet es zu einem Bach,
das Leben zieht sich seinen Wert,
als w├Ąr es f├╝r sich aufgewacht.

Und als er starrt in seinen Spiegel,
das Pferd vom Bach ein Schl├╝ckchen nimmt,
da kippt er aus, der gro├če Tiegel,
er merkt das irgendwas nicht stimmt.

Die B├Ąume stehen ihm Spalier,
als er die Kugel nun ansetzt,
den Sattel nimmt er ab dem Tier,
bevor er sich das Ende setzt.

(insp. v. the Eagles)

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Cosi
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2005

Werke: 4
Kommentare: 242
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Hallo Ano!

Auf jeden Fall recht stimmungsvoll, Deine Zeilen.

quote:
in Tr├Ąumen scheinen die Gestalten,
die Mann so lang f├╝r sich erhofft.
Wie ist denn "scheinen" hier zu verstehen?

Wie genau ist das Buntwerden der Bl├Ątter in Strophe 2 zu verstehen?
Der Herbst w├╝rde eigentlich nicht zum Szenario passen, da das Genre ja meistens in einer Gegend ohne wirkliche Jahreszeiten spielt.
Nat├╝rlich k├Ânnen Farben auch nur durch das gebrochene Licht entstehen, aber dann sind es eigentlich nicht die Bl├Ątter, die bunt werden - zumal der Wald ja im Hintergrund steht und die Einzelbl├Ątter nicht erkennbar sind.
Deshalb w├╝rde ich vielleicht eher von ihrem Dach/Zelt sprechen oder dergleichen.

Was ich gar nicht kapiere:
quote:
da kippt er aus, der gro├če Tiegel,
Was f├╝r ein Tiegel?

Minimalkorrektur:
quote:
er merkt, dass irgendwas nicht stimmt.

Eine ├ťberarbeitung bedarf auf jeden Fall die letzte Strophe:
quote:
Die B├Ąume stehen ihm Spalier,
als er die Kugel nun ansetzt,
den Sattel nimmt er ab dem Tier,
bevor er sich das Ende setzt.

Identischer Reim ausgerechnet beim Schlu├čreim, dann auch noch in der drittletzten Zeile falsch betont (man spricht ja "ansetzt")!

Das ist umso bedauerlicher, da eigentlich Stimmung und Rhythmus in diesem Gedicht vorz├╝glich zueinander passen!


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