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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Diabolisch
Eingestellt am 08. 06. 2001 19:09


Autor
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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

Werke: 113
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Diabolisch

Heute gehe ich mal wieder aus um mich ein wenig vom Alltag
abzulenken. Ich rufe meine Freundin an und wir treffen uns im Diabolo, wo erst gegen Mitternacht der Himmel zur
H√∂lle gemacht wird. Wir bestellen uns eine Karaffe Wein und blicken uns ein wenig um, denn man wei√ü ja nie wen man hier treffen k√∂nnte. Das Publikum ist gemischt und es ist interessant die verr√ľckten Outfits zu betrachten.
Die Table-Dancer lassen uns in wilde Fantasien schwelgen und bringen das Blut in Wallung. Die Musik ist gut und fordert zum Tanzen auf. Auf der Tanzfläche ist es eng und die Musik läst die Temperaturen noch um einiges steigen.
Der Rhythmus der Musik erfasst meinen Körper so dass ich schnell in meine Traumwelt fliehen kann denn dort gibt es kein wenn und aber.
Ich schlie√üe f√ľr eine Weile meine Augen, dann √∂ffne ich sie wieder und sehe dich, wie du deinen K√∂rper rhythmisch zu der Musik bewegst. Der Schwei√ü auf deiner Haut gl√§nzt in den Farben der Nacht und dein Blick ist geheimnisvoll, ja fast satanisch.
Du forderst mich auf dich zu den mystischen Klängen, zu begleiten und mit ein wenig Ehrfurcht nähere ich mich dir.
Du ber√ľhrst mich, ich erschauere und die leichte G√§nsehaut wird schnell zu einem pulsierenden brennen. Schnell erfasst auch mich der Rhythmus und mein Herz klopft wie wild in meiner Brust.
Ich weiß nur eins, ich möchte dir ganz nah sein, so nah wir dir noch niemand war.
Mein Körper heizt sich immer weiter auf und auch mir
rinnen die salzigen Perlen am Körper herab. Gefesselt von
deinem Blick versinken wir in eine fremde Welt. Ich habe das Gef√ľhl als w√ľrde mein Herz zerrei√üen. Mein Kopf ist leer, wie in einem Vakuum, es kreisen die Gedanken nur noch um dich und meine Lippen zehren sich nach einem innigen Kuss, doch du gibst mir zu verstehen, dass ich noch ein wenig geduldig sein muss.
Du beherrscht mich nun vollkommen, so dass ich mich wie
eine Marionette bewege, nur mir dem Unterschied dass die Fäden unsichtbar sind.
Die Luft, die ich atme, raubt mir fast die Sinne. Du hast mich in deinen Bann gezogen, wie ein Vampir sein Opfer vor seiner Mahlzeit.
Ich halte es kaum mehr aus, ich w√ľrde alles geben, um von deinen Lippen zu kosten. Du kommst mir wieder etwas n√§her und deine H√§nde ber√ľhren mein Gesicht und meine Lippen.
Ich möchte am liebsten auf der Stelle sterben, denn die Qual nimmt kein Ende, immer wenn ich mehr fordere, dann distanzierst du dich wieder.
Was bezweckst du damit, willst du mich hörig machen?
Plötzlich ändert sich der Rhythmus die Töne werden härter
und die Lautst√§rke l√§sst mich fast taub werden. Ich schaue dir in die Augen und sehe dass sie rotgl√ľhend aufblitzen. Du packst mich etwas unsanft an der Schulter und dr√ľckst mich
an deinen hartgestählten Körper, der vollkommen durchnässt ist, von den inzwischen höllischen Temperaturen.
Einerseits m√∂chte ich deiner Umarmung entkommen doch mein Verlangen ist inzwischen so gro√ü, dass ich sogar dem Teufel folgen w√ľrde.
Deine Lippen n√§hern sich den meinen und ich bemerke wie es zwischen uns knistert. Du √∂ffnest deine Lippen und verwickelst mich mit deiner Zunge in ein wildes Spiel, welches mich zwar nicht zum Sieger k√ľrt, doch √ľberlasse ich dir nicht ganz die Regie.
Nach einer kleinen Ewigkeit lösen sich unsere Lippen
voneinander und du gibst mir mit deinem Blick zu verstehen, dass es dir gefallen hat.
Ich bin inzwischen so aufgeheizt, dass ich mir meine Bluse vom Körper reißen muss. Deine Blicke haben mich so wieso schon längst ausgezogen, so dass ich dir gern nachgebe.
Du streichelst zart meine Haut und presst dich an mich, so dass ich dien Erregung sp√ľre. Du duftest wunderbar nach Moschus und erregst immer mehr meine Sinne, so dass ich am liebsten hier und jetzt mit dir eins sein m√∂chte. Unsere Lippen ber√ľhren sich abermals, doch jetzt ist es anders. Ich schmecke und rieche dich viel intensiver und ich kann nicht von dir lassen, mein Puls rast, ich kann mich kaum auf den Beinen halten und bin total ersch√∂pft.
Ich bin so auf dich fixiert, dass ich gar nicht bemerke, dass das s√ľ√üe Gef√ľhl der Schw√§rze √ľber mich gekommen ist.

Als sich meine Augen wieder öffnen, liege ich umringt von Menschen auf der Tanzfläche
und meine Freundin sagt:‚Äú Musst du denn immer so ma√ülos √ľbertreiben‚Äú.

__________________
Ich bitte um eure Meinung zum Text.

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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

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Hallo Lady Darkover,

Thema und Inhalt der Geschichte finde ich sehr gut. Ich finde aber den Stil etwas zu sachlich. Geh mehr aus Dich heraus.
Gruss Intonia
__________________
"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

Werke: 113
Kommentare: 215
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Hallo Alpha

Vielen Dank f√ľr deine netten Worte, aber ich finde meine Geschichte noch nicht ganz gelungen.

Gruß Lada Darkover
__________________
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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

Werke: 113
Kommentare: 215
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Hallo Intonia

Finde ich gut deine Kritik, denn ich schreibe noch nicht so lange und probiere mich noch im Ausdruck. Es ist oft gar nicht so einfach Fantasien in schöne Worte zu fassen.

Gruß Lady Darkover
__________________
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