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Leselupe.de > Gereimtes
Dialog zwischen Herrn Müller und seim Füller, kurz vor der Wende
Eingestellt am 05. 12. 2002 21:22


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Penelopeia
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Registriert: Nov 2002

Werke: 149
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Einmal, da war der Füller
von dem Herrn Müller
äußerst erschrocken:
er fühlte sich trocken...

Wie sollte er schreiben,
was würde noch bleiben,
von seinem Gekratze
auf papiernem Platze..?

Sanft, als wär’s sein Sohn, sprach Müller
tröstliche Worte seim Füller:
„Verbog’ne, arme Kratzefeder,
diese Phase hat mal jeder.

Wirf nicht ins Korn die Flinte,
schau nach vorn, bald gibt‘s Tinte,
bald wird sie wieder quellen,
im Gegensatz zu den Einfällen...“

„Ich möcht‘“, sprach der Füller betroffen,
„ja wirklich frohgemut hoffen,
obzwar jetzt, wie wir wissen,
die Situation äußerst beschissen...“

„Ja“, sprach Herr Müller, „gewißlich,
die Situation ist nicht ersprießlich,
fest steckt des Staates Karren;
auch mangelt’s mir an Zigarren.

Doch ich will wirklich nicht wissen,
wie gänzlich die Lage beschissen:
Hoffnung ist, denk dran, mein Sohn,
stets ein Mangel an -

Information!“






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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

Füller

Die Idee ist ganz prima, der Dialog zwischen Schreibgerät und "Herrchen", aber gibt sie wirklich so viel her, um so umfangreich zu rein? Ich würde, wenn's von mir wäre (aber ich hatte diese tolle Idee leider nicht ...) die Sache kürzen und mit dem wichtigstem füllen: Füller kann, mangels Tinnte, nicht die gewünschte Tätigkeit leisten, Mensch muss ihm helfen... oder so ähnlich. Da steckt viel Potential drin, muß nur noch rausgeholt werden!!!

Gruß und schönes Wochenende!

Bruno

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Penelopeia
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2002

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Hallo Bruno,

danke für die Zeilen.Ja, das Textchen ist wohl eine schnelle Fingerübung gewesen, ausgelöst durch den drolligen Reim eines genialischen Vorwendedichters: "Hör ich den Namen Heiner Müller, stockt mir die Tinte in dem Füller." Da ich aber den Herrn H.Müller seligen Angedenkens nicht so genau kennen lernen konnte, möchte ich ihm auch kein Unrecht antun, nicht mal mit einer flapsigen Reimerei...Folglich handelt das Textchen von einem Schreiberling namens Müller... (Auch erkennbar daran, daß es dem Müller des Textes erkennbar an Zigarren mangelt: Dem Herrn Heiner Müller in Vorwendezeiten war das lang nicht mehr passiert.)

Liebe Grüße

Penelopeia

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