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Leselupe.de > Gereimtes
Dicke in Deutschland
Eingestellt am 22. 07. 2003 11:19


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Herr Müller
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Dicke in Deutschland

Dicke Luft auf dünne Nerven,
dicke Wurst auf fettes Brot,
dickes Fell verliert Reserven,
dicke kommt’s, bist Du dann tot.

Dicke Freunde sind uns wichtig,
dicke Autos nur als Bus,
dicke Menschen sind gemütlich,
dicker oft, als man sein muss.

Dicker Brei, er fließt gemächlich,
dicke schluckt er Deinen Fuß,
dickes Ende ist erträglich,
denn der Kopf genießt den
Schluss.

(inspiriert durch B.Wahr)
__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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george
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Das kannste wohl sagen, Herr Müller, dass man das geniesst, den Schluss mein' ich.

Da haste mal wieder dicke aufgetragen. Und wo ist der Dank an unseren Sprach-B-Wahrer, der (war's nicht so?) um so ein Gedicht für Dicke gebeten hat? (dabei ist der wahrscheinlich schlank)

Macht das Lesen diesen Textes eigentlich dick?
Und wo ist die Gerechtigkeit? Wo ist die Hymne auf den Schlankheitswahn. Waag-wahn?

Grüsse
__________________
© Jürgen Locke

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Herr Müller
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Fehlender Dank an B.Wahr

Lieber george,

in "Dürre in Deutschland" habe ich mich gewissermaßen bei B.Wahr bedankt, da ich ihn darauf hinwies im Kommentar, dass ich "Dicke in Deutschland" im zu Ehren geschrieben habe.
Aber Du hast Recht. Die Inspiration sollte schon im oder am Gedicht hervorgehoben werden.

Ob das Lesen dieses Textes dick macht? Nur wenn Du Dir bei jeder Strophe eine Schokoladentafel reinschiebst und das Gedicht öfters liest.

Und hört auf, mich zu treiben. Kaum ist ein Gedicht fertig, da schreit man schon nach Gerechtigkeit und neuen Hymnen.
Ich werde mich auch noch an den Schlankheitswahn "ranwaagen".

Ansonsten freut es mich außerordentlich, das Dir der ganze "Einheitsbrei" geschmeckt hat.

"Herr Müller"
__________________
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Vera-Lena
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Schluss

Lieber Herr Müller,

schön, dass Du Aufforderungen nach Gedichten nachkommst! Bald wirst Du Dich vor Aufträgen nicht mehr retten können, und das wäre dann das dicke Ende für Dich bei dieser Geschichte.

Wie hast Du das gemeint, "denn der Kopf genießt den Schluss", dass der Leser froh ist, wenn das Gedicht zu Ende ist???
Na, sicher nicht!

Dünnes gibt es auch zum Glücke,
Dünnes passt durch jede Lücke,
nur Dein Text sei niemals dünn.
Aufgeblähtes ist auch schlimm.

Ich weiss schon, dass Du immer das richtige Maß finden wirst.

Zuversichtlich und mit lieben Grüssen
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Herr Müller
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Schluss

Dicker Brei, er fließt gemächlich,
dicke schluckt er Deinen Fuß,
dickes Ende ist erträglich,
denn der Kopf genießt den
Schluss

Ich wollte damit sagen, das der ganze süße dicke Brei um uns herum, der uns einlullen soll um uns unbeweglich zu machen, als letzte Freude aufgegessen werden kann. Das heißt, man kommt durch Dummheit und Leichtgläubigkeit leicht zu seinem letzten Dessert. Das ging mir jedenfalls durch den Kopf. Man nehme die Werbung, die Politik, die Medien... Ich bin kein Hasser, aber manches finde ich hässlich.

Liebe Grüße
"Herr Müller"
__________________
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Vera-Lena
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Danke

Danke für die Aufklärung, Herr Müller, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen.

Liebe Grüsse Vera-Lena
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