Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92255
Momentan online:
296 Gäste und 7 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kindergeschichten
Dickkopf Timo
Eingestellt am 29. 10. 2001 22:57


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Morgana
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2001

Werke: 19
Kommentare: 115
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Morgana eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

In einem schönen, klaren Bergsee lebte Timo mit seinen Eltern. Jetzt werdet ihr Euch vielleicht fragen wieso Timo in dem See lebte. Tja, das liegt daran, das Timo ein Fischjunge war. Genauer gesagt ein Forellenkind. Er war sehr lustig und gescheit. Seine Eltern liebten ihn sehr, denn er war ihr einziges Kind und wie es bei Einzelkindern eben so ist, hatte seine Mutter mehr Zeit als andere MĂŒtter um ihrem Sohn etwas zu erklĂ€ren. So kam es, das Timo ein sehr kluges, kleines Fischlein wurde und schon bald viele Dinge besser wußte als die anderen kleinen Fische. Eigentlich war er ein recht liebes Kind, das seiner Mutter und seinem Vater viel Freude machte. Doch manchmal war Timo auch sehr eigensinnig und ließ sich von keinem etwas sagen, weil er glaubte er wĂŒĂŸte schon alles. Eine Eltern stöhnten dann immer und sagten: "Oh was ist unser Timo nur fĂŒr ein Dickkopf!" Manchmal schalten Sie ihn auch aus und sagten: " Timo, wir sind doch wohl etwas grĂ¶ĂŸer als Du, wir werden schon wissen was gut fĂŒr Dich ist." Timo fand es ganz lustig wenn seine Eltern so reagierten, denn dann hatte er sie fĂŒr eine lange Weile ganz fĂŒr sich alleine. Also fĂŒhrte er sich immer öfter wie ein Trotzkopf auf und nervte seine Eltern damit ganz furchtbar. Eines Tages konnte Timos Mutter das unmögliche Betragen Ihres Sohnes einfach nicht mehr aushalten. Da hatte sie eine Idee. Diesesmal als Timo wieder den Dickkopf aufsetzte und nicht tun wollte was die Mutter sagte, setzte sie sich in den großen Schaukelstuhl und schaukelte sachte vor sich hin.
"Mama, ich will sofort ein Eis!" - Keine Reaktion, nur ein mildes LĂ€cheln und ein leises "Nein!"
"Gib mir sofort ein Eis!" Man konnte Timo bis zum anderen Ende des Sees brĂŒllen hören. Aber Mama tat so als hĂ€tte sie ĂŒberhaupt nichts gehört. Sie schaukelte noch ein bißchen und sah aus dem Fenster.
"Mama... Mama... Mamaaaaa!" Timo lief ganz blau an vor lauter Wut. Er hĂŒpfte von einer Flosse auf die andere und schlug mit dem Schwanz so fest er konnte auf den Fußboden. Da stand Mama auf....
"Aha!" dachte Timo "jetzt habe ich es geschafft. Jetzt bekomme ich mein Eis!" Vorsichtshalber stampfte er noch einmal auf. Aber was war das? Mama hatte sich nur eine Tasse Algentee geholt und setzte sich wieder in den Schaukelstuhl. Timo war fassungslos. Wie konnte sie nur so etwas machen. Sie sollte doch jetzt sofort fĂŒr ihn ein Eis holen. Timo wurde vor lauter Verwunderung ganz ruhig und sah seine Mutter mit offenem Mund an.
"Na Timo, hast Du dich wieder beruhigt? Möchtest Du auch eine Tasse Tee?" Timos Mutter lĂ€chelte ganz freundlich, so als wĂ€re gar nichts geschehen. Timo konnte nur nicken, obwohl er eigentlich keinen Tee mochte. WĂ€hrend er spĂ€ter mit seiner Mutter dasaß und Tee trank und ihr erzĂ€hlte was er in der Schule erlebt hatte, hörte seine Mutter ihm sehr aufmerksam zu. Da fiel Timo auf, daß das viel schöner war als mit den Eltern zu streiten, damit sie sich Zeit fĂŒr ihn nahmen. Er merkte auch, daß er sich vorher ziemlich doof benommen hatte.
"Entschuldige Mama, daß ich Dich so angeschrieen habe" sagte er ganz kleinlaut. Die Mutter sah ihn liebevoll an und strich ihm ĂŒber die RĂŒckenflosse.
"Entschuldigung angenommen, komm jetzt wollen wir eine Partie "Fischlein Àrgere Dich nicht" zusammenspielen." und das taten sie dann auch und als am Abend der Vater von der Arbeit nachhause kam erzÀhlte Timo ihm gleich das er heute etwas sehr interessantes gelernt hÀtte. Was denkt Ihr wohl was das gewesen sein könnte?

__________________
Man kann nicht wissen ob man etwas kann oder nicht, bevor man es nicht versucht hat...

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Willi Corsten
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 87
Kommentare: 1122
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Willi Corsten eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Morgana,
eine schöne Geschichte mit feinen Metaphern. GefÀllt mir gut!
Da du ja Hinweise auf mögliche Verbesserungen erwartest, hier ein kleiner Tipp: Ich wĂŒrde das Wörtchen „sehr“ etwas sparsamer verwenden. Du kennst ja den Spruch: „Weniger ist oft mehr.“
Es grĂŒĂŸt dich ganz lieb
Willi

Bearbeiten/Löschen    


Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

liebe morgana,
ich hoffe,du bist mir nicht böse,wenn mir die geschichte nicht ganz so gut gefÀllt.
Ok,vielleicht liegt es daran,das es sich um FORELLEN handelt.
Sie haben keinen MUND,sondern MĂ€uler..
Gut,in meinen geschichten gehen MĂ€use auch in die stadt..(wobei das geht,Landmaus/stadtmaus..) die mĂ€use haben schĂŒrzen an und kochen tec..
Weiss nicht,was es ist..
der kleine will ein eis..da hÀtte ich etwas anderes genommen.
Gut,die mutter und der algentee..das passt..
Auch ich..produziere menschliches auf Tiere..da gibts vieles,was ja in der realitĂ€t garnicht ginge..aber dafĂŒr sind es ja auch geschichten,fantasie..
Mich wĂŒrde interessieren,wie du auf FORELLEN kommst?
Na ja..was wir kindergeschichtenschreiber ja wollen ist..eine message rĂŒber bringen. Übertragen von uns menschen..fĂŒr kinder..auf tiere..
*lach* ich frag mich grad selbst,wieso ich das tu..
werde mal meine Maus SERAFINA rein setzen..da hab ichs auch getan..
Aber die frage ist: wieso tun wir das?
lg
sanne

Bearbeiten/Löschen    


Morgana
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2001

Werke: 19
Kommentare: 115
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Morgana eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Forellen....

Tja wie bin ich auf Forellen gekommen, damals?
So weit ich mich erinnere, (Es ist 5 Jahre her das ich die Geschichte geschrieben habe!) hatte mein Sohnemann, der sich ja in dieser Geschichte wiederfinden sollte, (und auch gefunden hat!), damals eine Phase, wo ihn Fische sehr fasziniert haben. Warum, das Eis? Weil Pascal furchtbar gerne Eis aß und immer noch ißt! Deshalb trinkt die Mutter auch Tee, weil ich gerne Tee trinke.... *grins* ist vielleicht platt, aber mein Kind hat den Wink verstanden *grins*
Ich fĂŒrchte, das ich mit der Geschichte den Geschmack meines Sohnes getroffen habe, doch Erwachsene finden Forellen halt nicht so putzig. MĂ€use sind knuffig, Fische sind glitschig... das wirds wohl sein.
Ich find ausserdem, es gibt schon so viele Geschichten ĂŒber putzige MĂ€use und niedliche BĂ€rchen und freundliche Rehe. Mein Sohn sagt heute ĂŒber solche niedlichen Geschichten: "Das ist doch MĂ€dchenkram!" (Frag mich nicht woher er das hat, von mir jedenfalls nicht! *grins*)
Warum also nicht mal andere Tiere verwenden?

Ich bin dir sicherlich nicht böse. Geschichten sind oft einfach Geschmackssache. Ich mag beispielsweise keine Gedichte die sich nicht reimen. (Hoffe das mir jetzt keiner ĂŒber dieses Statement böse ist. *grins*)

Bright Blessings

Morgana
__________________
Man kann nicht wissen ob man etwas kann oder nicht, bevor man es nicht versucht hat...

Bearbeiten/Löschen    


Willi Corsten
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

Werke: 87
Kommentare: 1122
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Willi Corsten eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Morgana,
du hast noch garnicht auf meine Antwort hier in deinem Text reagiert (wahrscheinlich ĂŒbersehen, oder?).
Wie gefallen dir denn meine beiden Geschichten hier im selben Forum?
Bin doch sehr neugierig auf deine Meinung.
Es grĂŒĂŸt dich lieb
Willi

Bearbeiten/Löschen    


Morgana
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2001

Werke: 19
Kommentare: 115
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Morgana eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Sorry...

lieber Willy,

ich hatte deine Antwort tatsĂ€chlich ĂŒbersehen.... *schĂ€m* war so in eile, das ich nicht richtig geguckt habe. Soll bestimmt nicht wieder vorkommen.
Du hast recht, weniger ist mehr ich werde die Geschichte die Tage, wenn ich Zeit finde nochmal ĂŒberarbeiten und die sehr vielen sehrs, sehr schnell und sehr radikal, rausschmeissen... *grins*

es grĂŒĂŸt sehr herzlich

Morgana
__________________
Man kann nicht wissen ob man etwas kann oder nicht, bevor man es nicht versucht hat...

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Kindergeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!