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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Affäre
Eingestellt am 14. 01. 2011 19:51


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Hamilkar Schass
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2010

Werke: 5
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Als es klopfte, blickte er überrascht auf.
„Ja?“
Die Türe wurde geöffnet und Melanie zwängte sich hindurch, Block und Kugelschreiber in einer Hand.
„Was willst du?“ schnappte er. „Ich habe doch klar und deutlich gesagt, dass ich nicht gestört werden will.“
Melanie schloss die Türe hinter sich und wandte sich mit einem listigen Lächeln nach ihm um.
„Ich dachte an ein kleines Diktat, so ungefähr zwanzig Minuten lang.“
„Schmink es dir ab. Ich habe keine Zeit. Bis zum Redaktionsschluss muss ich den Artikel fertig haben.
Melanies Lächeln blieb strahlend, als sie an seinen Schreibtisch trat und sich vor ihm gegenüber auf dem Besucherstuhl niederließ.
„Für die nächsten zwanzig Minuten willst du nicht gestört werden. Die Redaktion weiß bereits Bescheid.“
„Ich habe keine Zeit dafür“, wiederholte er, jede Silbe betonend.
Melanies Lächeln blieb auf ihren Lippen, aber es verschwand aus ihren Augen, die sich zu Schlitzen verengten und ihrem Gesicht einen hinterhältigen Ausdruck verliehen. Bewusst langsam, in der Nachahmung der berühmten Basic Instinct Szene, schlug sie die Beine übereinander, dass er die Abwesenheit ihres Slips unfehlbar bemerken musste.
„Möchtest du vielleicht, dass deine Frau von unserem besonderen, ähm, Arbeitsverhältnis erfährt?“
Er starrte sie regungslos an. Nur die Hände auf dem Tisch hatte er zu Fäusten geballt. Die Gelenke traten weiß hervor.
„Ich sehe, du willst es doch auch.“ Melanies rechte Hand verschwand unter ihrem Rock.
„Nicht jetzt. Um 9 bei dir zu Hause.“
Die Hand kam unter dem Rock wieder zum Vorschein.
„Schade“, sagte Melanie und sah ehrlich enttäuscht aus. „Wie soll ich es bis dahin bloß aushalten?“
„Irgendwie wird es schon gehen.“
„Na dann.“ Melanie erhob sich von ihrem Platz und war halb im Gehen begriffen, als sie sich noch einmal umwandte und ihm zwei Finger hinhielt. „Möchtest du mal schnuppern, als Vorgeschmack?“
Sie lachte amüsiert über den Ausdruck in seinem Gesicht und ging. Ehe sie die Türe hinter sich schloss, warf sie ihm noch einen Handkuss zu.




Fünf Minuten nach 9 Uhr parkte er seinen BMW hinter ihrem Z3 in der Auffahrt und steig aus. Er warf einen Blick zu dem Haus herüber, dessen Fenster hell erleuchtet waren. Melanie musste ihn kommen gehört haben, denn kaum dass er geklingelt hatte, öffnete sie schon die Türe.
„Zu spät“, zischte sie. „Ich hasse es, wenn man mich warten lässt, das weißt du genau.“
Er antwortete nicht, nahm sie nur genau in Augenschein, als taxiere er den Wert einer Ware.
Melanie trug ein knappes Kleid aus Lack mit einem Reißverschluss in der Mitte, schwarze Strapse und Pumps, aber weder Büstenhalter noch Slip, wie er wusste. Als sie zur Seite trat, ihn hereinzulassen, huschte ein flüchtiges Lächeln über seine Lippen. Melanie führte ihn in ihr Wohnzimmer, wo auf dem Couchtisch bereits eine geöffnete Flasche Wein und zwei Gläser bereit standen. Sie nahm auf dem Sofa Platz und bedeutete ihm sich neben sie zu setzen. Sie schenkte ein und reichte ihm ein Glas.
„Was hast du deiner Frau gesagt, wo du jetzt bist?“
„Abendessen mit einem wichtigen Anzeigenkunden“, antwortete er knapp und nahm einen tiefen Schluck. Melanie bevorzugte schwere, süße Weine. Er hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen und merkte wie der Wein ihm augenblicklich zu Kopf stieg. Melanie fuhr mit der Hand über die Innenseite seines Schenkels und nippte an ihrem Glas.
„Entspann dich“, sagte sie.
Er antwortete nicht, sondern trank das Glas aus und stellte es auf den Couchtisch zurück.
„Noch eines.“
„Aber gerne.“ Melanie schenkte ihm ein und sah ihn dabei lächelnd an. „Ich habe festgestellt, dass du in letzter Zeit ein wenig gereizt bist. Gibt es Probleme? Deine Frau macht doch keinen Ärger, oder?“
„Lass Heike da raus“, sagte er drohend und nahm einen weiteren, tiefen Schluck.
Melanie lachte belustigt auf. Ihre Hand näherte sich dem Reißverschluss und massierte ihn den durch den schweren Stoff seiner Jeans hindurch.
„Was gibt es da zu lachen?“
„Du“, sagte sie und kicherte. „Du bist so albern.“
Mit einem Satz sprang er von der Couch auf und schüttete ihr in derselben Bewegung den restlichen Inhalt seinen Glases ins Gesicht.
„Du, du Schlampe“, brüllte er, rot vor Wut im Gesicht.
Melanie machte keine Anstalten, sich den Wein aus dem Gesicht zu wischen und kicherte weiter, jetzt beinahe haltlos.
„Hör auf zu lachen“, brüllte er und zog sie an den Haaren zu sich hoch. Dann gab er ihr eine schallende Ohrfeige, die sie zurück auf das Sofa fallen ließ. Sie versuchte, ihren Kopf mit den Armen zu schützen, aber er riss sie abermals an ihren Haaren hoch und versetzte ihr eine weitere Ohrfeige. Schließlich gelang es ihr, ihr Gesicht vor weiteren Schlägen zu schützen.
„Du bist nicht weiter, als eine nichtsnutzige Schlampe, die sich hoch schlafen will!“
Er packte sie am Bein und zog sie vom Sofa herunter. Es gab ein dumpfes Geräusch, als ihr Kopf auf dem Boden aufschlug. Dann prügelter er weiter auf Melanie ein, nur unterbrochen durch Pausen, wenn er sich an ihrem Wein stärkte und sie stattdessen lautstark und unflätig beschimpfte. Als sich seine Wut erschöpft hatte, waren Melanies Strapse in Fetzen. Sie blutete aus der Nase, weinte und machte blubbernde Geräusche dabei.
„Du bist ein wertloses Stück Dreck“, stellte er fest und ließ sich schwer atmend auf dem Sofa nieder. Er wollte sich nach schenken, aber die Weinflasche war leer. Er warf sie nach Melanie, doch die konnte sich darunter hinweg ducken.
Langsam und immer wieder Rotz und Blut hochziehend, kam Melanie auf ihn zu gekrochen. Er beobachte sie vom Sofa aus, rührte sich aber nicht. Schließlich hatte sie ihn erreicht und begann seine Schuhe abzulecken. Aufmerksam von ihm beobachtet, leckte Melanie seinen rechten Schuh sauber, ehe sie zu ihm aufblickte. Mit dem Handrücken wischte sie sich Blut aus dem Gesicht. Dann lächelte ihn an.
„Ich habe doch gesagt, dass du es auch willst.“ Dann beugte sie sich vor und begann konzentriert auch seinen linken Schuh sauber zu lecken.

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