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Leselupe.de > Gereimtes
Die Alb am Horizont
Eingestellt am 23. 11. 2008 18:44


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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Die Alb am Horizont


Am Ende hat der Wunsch doch abgenommen,
Die Welt, sich selbst, in G├Ąnze zu verstehn.
Sie ist nicht wirklich frei zu ├╝bersehn:
Schon dort, die Alb am Horizont, verschwommen,

Die Nebel liegen schwer. Wie warÔÇÖs hier sch├Ân!
Die Freude weicht der Angst, und ganz beklommen
Verharrt die Zeit. Es muss ein Morgen kommen,
An dem die Luft gewaschen ist vom F├Ân,

An dem die Klarheit reiner ist und wahr.
Die Flocken kreisen in der Winterstimmung,
Und selbst ein Lachen klingt mehr falsch als klar.

Laut kr├Ąchzend formen Kr├Ąhen eine Schar.
Das Leben schlingert fast wie ohne Trimmung:
Wie leicht es noch erschien, als Fr├╝hling war.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Vera-Lena
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Lieber Walther,

das gef├Ąllt mir sehr gut, wie Du Naturerscheinung und menschliche Befindlichkeit in Einklang bringst in Deinem, wie immer, einwandfrei formulierten Sonett.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Kommentare: 6461
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Lieber Walther,

ich sehe das LyrI vor mir, wie es ├╝ber die nebelverhangenen H├Âhen blickt, leicht bedr├╝ckt, von Tr├╝bsal fast erschlagen, und sich nach dem Fr├╝hling sehnt.

Mehr davon!

Liebe Gr├╝├če

Herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo Herbert,

danke für Deinen Eintrag. Es erleichtert den Ärger über die zwei bis drei Dauerniedrigwerter, die mich derzeit begleiten. Egal, was ich reinstelle.

Dabei werten sie damit immer "Macht aber keine Lust auf mehr". Warum qu├Ąlen sie sich ├╝berhaupt mit meinen Texten ab, die ihnen doch wenig geben? Es mu├č sich um echte Masochisten handeln.

Vielleicht haben sie aber auch nur Vitamin-D-Mangel und eine echte Winterdepression. Oder schlechte Laune.

Das LyrIch ist eben dieser Krankheit erlegen und versuchte, sich mit der Erinnerung an den Fr├╝hlingsaufbruch zu motivieren. Das gelang nicht so ganz, wie Du zurecht bemerktest.

Ich habe ja schon mehr davon eingestellt. Mir scheinen die melancholischen Musenk├╝sse sowieso mehr zu liegen als die tendenziell eher spa├čigen. Nun denn: Lasset uns gepflegt trauern und das Dasein beweinen. Wenn dabei ein gescheites Sonett hinten rauskommt, war diese T├Ątigkeit nicht ganz vergebens.

Lieber Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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