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Leselupe.de > Humor und Satire
Die Armee
Eingestellt am 15. 03. 2004 14:01


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masterplan
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Michael war einer dieser Clowns, die mit zunehmendem Alter immer schwachsinniger wurden und deutlich an Witz verloren. Statt dessen wollte er sich an allen Menschen r├Ąchen und besorgte sich aus diesem Grund eine Waffe.
Also ging er in die Everlast (tm)- Filiale, die gegen├╝ber seiner Hundeh├╝tte (in der er wohnte) neu aufgemacht hatte und sah sich dort eine Zeit lang um. Schlie├člich musste es eine entsprechend ausgew├Ąhlte Waffe sein, um ordentlich Tod und Verderben verbreiten zu k├Ânnen.
Doch als er aus dem Gesch├Ąft kam, bemerkte er, dass er sich nicht (wie geplant) eine Kanone, sondern ein Kaninchen gekauft hatte.
Seine Schwachsinnsanf├Ąlle waren zuletzt sehr stark geworden. Doch dagegen gab es keine Heilung - sagte zumindest sein Therapeut.
Jetzt hatte er ein Kaninchen, jede Menge Wut im Bauch und keine Schusswaffe, um seine Bluttat endlich auszu├╝ben.
ÔÇ×Ich kauf mir ne Riesenwumme und knall euch alle ab", sagte er sich selbst laut in seiner heruntergekommenen Hundeh├╝tte und streichelte dabei den wei├čen Hasen. Der sah mit seiner schwarzen Nase und Augenringen selbst aus wie eine Pantomime. Und Michael der Clown hasste aus Rivalengr├╝nden Pantomimen. Darum warf er ihn glatt aus seiner Wohnung. Der Hase (er hatte ihn noch kurzzeitig Peng Peng genannt) hoppelte in aller Ruhe ├╝ber die gr├╝ne Wiese von dannen.

So viel zur Vorgeschichte. Denn jetzt geht's erst richtig los. Ich selbst habe Michael einmal in einer Highway- Rastst├Ątte getroffen. Ich war auf der Durchfahrt zum Ort den niemand kannte - au├čer den eigenen Einwohnern nat├╝rlich. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls hielt ich an dieser Kneipen- Tankstellen- Symbiose um meinem Chrysler Cabrio etwas Treibstoff zu g├Ânnen. Eigentlich mag ich den Wagen gar nicht. Er f├Ąhrt sich schwammig und ist mit geschlossenem Verdeck ziemlich un├╝bersichtlich - wahrscheinlich, weil er die Ausma├če eines Langstreckenbombers hat. Ungef├Ąhr so ist auch das Fahrgef├╝hl. U-Boot l├Ąsst gr├╝├čen. Seit ich ihn habe ist das automatische Verdeck ├╝brigens auch kaputt. Darum habe ich es abgebaut. Immerhin gef├Ąllt mir der Wagen in seinem beinahe schwarzen Lack und den Staubspuren von der Stra├če, an beiden Seiten. Er sieht aus, wie ich mich f├╝hle - staubig, einsam und hart.
Ich hielt also auf einem Parkplatz und trat vor die T├╝r der Rastst├Ątte. ├ťber dem Eingang stand ÔÇ×Einkehr". Als ich eintrat und das Innere gesehen hatte, kam mir der Name dieser Absteige dann doch noch zu nobel vor.
Das Gesindel sah mich an, als h├Ątte es noch nie einen Menschen gesehen, der besser aussah als sie selbst. So m├╝ssen sich Frauen f├╝hlen, wenn sie auf einer Party angegafft werden, dachte ich mir. Nur, dass ich mich dabei weder geschmeichelt, noch angemacht, noch unangenehm ausgezogen oder gemustert f├╝hlte. Ich hasste jeden einzelnen dieses Gesindels sofort.
Die St├╝hle an der Bar wirkten wenig einladender als der Rest des Schuppens. Trotzdem setzte ich mich auf einen Hocker, direkt am Tresen, damit ich dem Barmann in die Augen sehen konnte.
Ein kleines Glas mit Tequila wurde mir aufgetischt, gefolgt von einem grimmigen Blick des Wirtes. Er hatte ein Doppelkinn, war unrasiert und schmutzig. Au├čerdem brachte er gute drei Zentner auf die Waage. Ich konnte ihn mir gut in einer Pose mit einer Schrotflinte unter dem Arm vorstellen. Immerhin schmeckte der Drink nach echtem mexikanischem Schnaps.
ÔÇ×Bei wem kann ich hier tanken", fragte ich den Barmann, nachdem ich die Fl├╝ssigkeit geleert hatte.
Er machte keine Anstalten. Nickte nur kurz zu einem Jungen, rechts von ihm, ohne mich dabei aus den Augen zu lassen. Dieser stand am hinteren Ende der Bar und war eben noch daran ein gro├čes Bierglas mit einem vielbenutzten Wischlappen zu putzen. Er bemerkte, dass es andere Arbeit f├╝r ihn gab, stellte das Glas weg, warf den Putzlappen auf den Tresen und kam in Bewegung.
Eben als der schlaksige, normalgro├če Junge an mir vorbeigehen und ich mich von meinem Barhocker l├Âsen wollte um ihm an die Zapfs├Ąule zu folgen, wurde diese einfache Situation unterbrochen.
Der Arm der Person, die rechts von mir an der Bar gesessen hatte, schnallte heraus und hielt den jungen Tankwart in seiner Bewegung abrupt auf. ÔÇ×Warte mal, Kleiner", sprach der Fremde, ÔÇ×ich h├Ątte gerne noch einen Drink."
Die Atmosph├Ąre in der Highwaykneipe wurde noch stiller und gespannter, als sie sowieso schon war. Nachdem der Junge seinen Schrecken ├╝berwunden hatte, sah er zum Barmann hin├╝ber, der nach einer leichten Verwunderung, etwas w├╝tend zu werden schien. ÔÇ×Sie k├Ânnen auch bei mir bestellen, Kollege. Der Junge hat jetzt etwas anderes zu tun", sagte der Dicke in einem noch (f├╝r Barmann- Verh├Ąltnisse) freundlichen Ton.
Der Fremde hielt immer noch seinen Arm vor meine Tankhilfe. Das schattige Loch in dem er sa├č und sein weiter Aufzug, verbarg sein eigentliches Antlitz. ÔÇ×Bei dir fetter Qualle bestelle ich keinen Drink. Du streckst das Zeugs, bis es nur noch nach Zuckerwasser schmeckt. Au├čerdem soll mir die kleine Schwuchtel zeigen wo ich pissen gehen kann."
Es war eindeutig, dass der Kerl nur provozieren wollte. Allerdings h├Ârte man keine Alkoholisierung in seiner Stimme. Irgend etwas hatte er vor. Jedenfalls wurde der Wirt jetzt rot vor Wut. Irgendwie wartete ich darauf, dass er seine Schrotflinte unter dem Tresen hervor holen und den Gast damit aus seiner Bar jagen w├╝rde. Statt dessen griff er jetzt fest um den Henkel eines Bierglases und lehnte sich schwer nach vorne. ÔÇ×Okay mein Freund. Du verschwindest jetzt, sonst haben wir ein Problem miteinander." Seine Stimme zitterte und war gef├╝llt mit harter Bestimmung.
Die Menschen in der Rastst├Ątte, der Junge, der Wirt und ich warteten jetzt gespannt, wie der Fremde auf diese Aufforderung reagieren w├╝rde. Die meisten, mich eingeschlossen, dachten wohl, dass der Typ einfach nachgeben w├╝rde, indem er aufsteht und die Kneipe grummelig verl├Ąsst. Der Wirt rechnete vielleicht damit, dass es jetzt zu einer Pr├╝gelei kommen wird, denn er hielt seine Hand nun noch fester um den Krughenkel geschlossen. Ein Einzelner glaubte m├Âglicherweise daran, dass sich alle beruhigen, sich in die Arme schlie├čen und ein fr├Âhliches Lied singen w├╝rden. Doch es kam v├Âllig anders.
Welcher dieser G├Ąste der Highwayrastst├Ątte h├Ątte bei Betreten derselbigen schon damit gerechnet, dass er die Bar nicht durch die T├╝r, sondern in einer Explosion durch die Decke wieder verlassen w├╝rde? Ich jedenfalls nicht. Aber da ich noch im Besitz eines vollst├Ąndigen K├Ârpers und eines relativ klaren Versandes bin und diese Geschichte immerhin erz├Ąhlen kann, muss das bedeuten, dass ich den Laden rechtzeitig verlassen konnte, bevor er in einem gewaltigen Explosionszirkus in die Luft geflogen ist.
Zuletzt schrieb ich, das alles v├Âllig anders passierte. Nicht ganz. Sagen wir, es kam irgendwie nicht ganz so anders. Zuerst lief es n├Ąmlich fast, wie in der ersten Variante, mit der auch beinahe jeder rechnete. Der seltsame Fremde verlie├č die Bar. Doch nicht, ohne jedem seine wahre Gestalt zu offenbaren. Er lie├č seinen Arm vom Jungen, stand von dem Barhocker auf und trat einen Schritt aus dem Schatten. Der weite Umhang verdeckte noch das Meiste. Doch die seltsamen, gro├čen Schuhe fielen mir zu diesem Zeitpunkt bereits auf. Pl├Âtzlich fing er an zu lachen. Ein leises Kichern ver├Ąnderte sich in wenigen Sekunden zu einem lauten, irren Jauchzen. Dann riss er mit einem Arm den Umhang von sich und warf ihn dem Barmann entgegen. Die G├Ąste - mich eingeschlossen - waren erschrocken. Was da vor uns stand, w├╝tend- wahnsinnig lachend, h├Ątte sich sicherlich niemand ausgemalt. Rote, runde Nase, verschiedenfarbige und abstehende, wuschelige Haare, ein enger Ganzk├Ârperanzug in Blau, Wei├č, Rot, Gr├╝n und Violett, orangefarbene Schuhe in Gr├Â├če 59 und noch dazu eine ziemlich bescheuerte Gesichtsbemalung. Es war ein waschechter Clown. So eine Type, wie man sie aus dem Zirkus kennt. Ein Hampelmann f├╝r die Massen. Immer fr├Âhlich, immer f├╝r einen Lacher gut. Doch dieser war anders. Er hatte etwas d├Ąmonisches. Als plane er fiese Dinge und hielt sich dabei auch noch selbst f├╝r irre komisch.
Der Wirt hielt den Umhang in den H├Ąnden und sah verdutzt aus der W├Ąsche. Meine Illusion des mutigen, besitzverteidigenden, waffenschwingenden Barbesitzers war somit zerst├Ârt. Hinzu kam, dass der Clown auf den Mann kichernd zusprang und ihn mit einer Scherzblume an seiner Brust, eine satte Salve Wasser ins Gesicht verabreichte. Ehe irgend jemand darauf reagieren konnte, gab der Clown eine weitere irre Lachattacke von sich und st├╝rzte sich daraufhin durch ein geschlossenes Fenster nach drau├čen.
Selten habe ich so h├Ąssliche, perplexe Gesichter gesehen, wie in diesem Moment. Niemals vorher hat jemals jemand so bescheuert ausgesehen wie der nasse Barmann. Ich f├╝r meinen Teil entschloss mich jedenfalls, dem Clown zu folgen. Warum, wusste ich selbst nicht so genau. Vielleicht war es f├╝r mich eine gef├╝hlsm├Ą├čige Mischung aus Neugier und Vorahnung, die mich aus der Rastst├Ąttent├╝r st├╝rzen lie├č. Ich sah noch, wie der wahnsinnige Clown in einen alten VW- Bus stieg, den Motor anlie├č und ├╝ber den Staub der Tankstelle auf den Highway schoss. Mit ziemlicher Sicherheit, war er es, der zuvor noch einen kleinen Kanister Benzin angez├╝ndet und diesen zu den beiden Zapfs├Ąulen geworfen hatte. Die Auswirkungen bemerkte ich allerdings erst, als ich mich schon in meinen Stratus geworfen hatte und den VW in seiner Route ein oder zwei Kilometer gefolgt war. Ich sah im R├╝ckspiegel wie eine krachende Feuers├Ąule aus der ehemaligen Tankstelle und Rastst├Ątte in die Luft brach. Das mit dem Benzinkanister habe ich ├╝brigens aus nachtr├Ąglichen Ermittlungen der Polizei erfahren. Die Zeitungen schrieben von einem irren Feuerteufel. Irre war er mit Sicherheit. Echte Brandstifter rennen aber normalerweise nicht verkleidet als Clowns durch die Gegend.
Sein VW- Bus musste eine Drosselung ausgebaut oder einen Beschleuniger eingebaut haben. Er fuhr mir meinem Cabrio zwar nicht unbedingt davon, dennoch war es ├Ąu├čerst schwierig, auf seine H├Âhe zu kommen. Wenn ich dann doch mal das Pedal durchdr├╝ckte und zum ├ťberholvorgang ansetzte, bremste er mich mit Fahrbahnwechsel geschickt aus. Das ging so lange, ehe mein Sprit endg├╝ltig rausgepustet war. Auf der Stra├če nach Osten blieb mein Wagen schlie├člich stehen, nachdem ich ihn mit der restlichen Bewegungsenergie noch bestm├Âglich an den Fahrbahnrand gebracht hatte. Der Clown mit seinem Turbobus fuhr mir davon. Irgendwann sah ich auf der fast kerzengeraden, einsam Fahrbahn nur noch einen kleinen silbernen Fleck, der funkelnd in der untergehenden Sonne am Horizont verschwand. In der anderen Richtung erkannte man weit entfernt eine dunkle Wolke, die die Reste meines Tequilaaussschanks darstellte. Ich sah mir meinen Wagen an und dachte, dass ich ein Verdeck jetzt gut gebrauchen k├Ânnte. N├Ąchte in der W├╝ste sollen ja ziemlich kalt sein.

Als ich einen Tag sp├Ąter in der n├Ąchstbesten Stadt landete (ich konnte mir von einem Truckerfahrer gegen etwas Geld eine Gallone Treibstoff besorgen), erfuhr ich von einer Armee der Clowns, die den gesamten Osten des Landes ├╝berfielen. Sie pl├╝nderten und zerst├Ârten Wohnungen und Gesch├Ąfte. Riefen in den Orten, die sie besetzt hatten, eine eigene Bestimmungsgewalt aus und trieben alle, die sich ihrer Sache nicht anlie├čen wollten, aus den St├Ądten. Ich konnte fast keine Menschenseele in der kleinen Stadt ausmachen. Sie mussten sich wohl in ihren Wohnungen und Bunkern verbarrikadiert haben, oder waren bereits vor der anstehenden Bedrohung geflohen. Die Person, die mir dies letztlich erz├Ąhlte, war ein Junge an einer Tankstelle in dem Ort. Er f├╝llte den Wagen sehr behutsam mit Benzin. Ich wusste nicht genau, ob ich ihm Glauben schenken sollte. Irgendwie tat ich es. F├╝r das Gef├╝hl, das ich hatte, konnte mir n├Ąmlich keine andere Erkl├Ąrung einfallen. Er war fertig und ich gab ihm den geforderten Betrag und ein kleines Taschengeld. Der eifrige Junge verschwand wieder in den Laden, der zur Tankstelle geh├Ârte und verschloss deutlich h├Ârbar die T├╝re.
Ich wusste jetzt nicht so recht, was ich hier noch machen sollte. Eigentlich hatte ich sogar ziemlich schnell die Entscheidung gef├Ąllt, mich weiter auf meinen Weg zu machen. Zu dem Ort, den niemand kannte. Als ich mich noch einen Moment auf die Motorhaube gesetzt hatte, sp├╝rte ich, dass sich etwas ver├Ąnderte. Eine ├╝ble Vorahnung kam in mir auf. Der Ort war totenstill. Eine leichter Wind zog ├╝ber die Hauptstra├če des Ortes. Ich warf meinen Kopf in die entgegengesetzte Stra├čenrichtung, die ich zuletzt nicht im Sichtfeld hatte, blieb aber sonst regungslos auf meinem Wagen sitzen.
Ich erkannte Michael den Clown am Ende der Stra├če, schon ein paar Meter im Ortsinneren und er sah mich direkt an. Versuchte mir wom├Âglich auf die nicht ganz hundert Meter, die er von mir entfernt war, in die Augen zu sehen. Er blieb ebenso erstarrt wie ich in seiner Position, wirkte aber irgendwie wahnsinnig- erz├╝rnt und schien einfach abzuwarten.
Hinter dem Clown, direkt an der Ortsgrenze, wirbelte eine dunkle Staubwolke in die Luft. Der Boden begann leicht zu vibrieren und ein leises Ger├Ąusch wurde immer lauter und bedrohlicher. Schon ein paar Momente sp├Ąter konnte ich sie h├Âren. Die Armee der Clowns war im Anmarsch. Noch bevor ich mich in mein frisch getanktes Fahrzeug schwingen konnte, erblickte ich rote Nasen, gro├če Schuhe, bunte Per├╝cken riesige Scherzhammer und kleine Autos, in die sich mehrere Clowns hineingequetscht hatten. Es war der pure Wahnsinn. Als ich die Z├╝ndung durchdrehte und schlie├člich mit Vollgas aus der Tankstelle und dem Ort raste, dachte ich die ganze Zeit ├╝ber Michael den Clown nach. Auch noch viele Kilometer au├čerhalb der ├╝berfallenen Ortschaft musste ich oft ├╝ber ihn nachdenken. Ich recherchierte seine Geschichte, kannte bald jede Besonderheit in seinem Leben. Wie ich Anfangs beschrieben habe, fing er mit viel Wut im Bauch an, seine Machenschaften zu planen. Zuerst eher schlecht als recht. Dann aber sammelten sich andere Clowns um ihn, um gemeinsam einen gewaltigen Aufstand zu erschaffen. Einen Aufstand der Zirkusclowns. Sein Wahnsinn wurde immer gewaltiger und seine Gefolgsleute passte sich ihm an. Bald war es nicht nur mehr ein Protest oder einfache Randale. Es entwickelte sich zu einem irrsinnigen Welt├╝bernahmeplan. Seine Armee der Clowns und er als F├╝hrer. Sie ├╝berrannten das Land in gemeinsamer Sache. Viele Unschuldige mussten sich ihrer Sache anschlie├čen, andere wurden einfach weggesperrt. Wie weit das alles ging, vermag ich nicht zu sagen. Denn selbst habe ich mich inzwischen in die Berge zur├╝ckgezogen, um diesem Wahnsinn zu entrinnen. Bisher hatte ich Gl├╝ck. Eigentlich glaube ich auch nicht daran, dass mich die Armee hier noch auffindet. Ich mache mir hier ein sch├Ânes Leben in einer gem├╝tlichen Holzh├╝tte, zwischen einem See und einem Felsmassiv, angle den halben Tag, schreibe Geschichten, pflanze Kr├Ąuter und Str├Ąucher an und freue mich an dem Anblick der nat├╝rlichen Artenvielfalt. Rehe, Steinb├Âcke, Igel, F├╝chse, Schmetterlinge, V├Âgel, wei├če Hasen mit schwarzen Nasen und Augenringen...
__________________
Sch├Ân, dass wir einmal dar├╝ber sprechen konnten...

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knychen
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hallo masterplan,
die idee deiner geschichte finde ich gut, allerdings verstehe ich einiges nicht. warum steht "die armee" bei humor&satire? wegen des clowns? hat niemand die typische clownsbemalung gesehen in der highwaykaschemme? erst als er den umhang abwarf?
truckerfahrer ist ungl├╝cklich gew├Ąhlt. entweder truckdriver oder trucker oder halt lkw-fahrer. trucker ist ja schon die allgemeine bezeichnung f├╝r den fahrer.
aus gr├╝nden der authentizit├Ąt w├╝rde ich auch den barmann nicht kollege, sondern mister oder ├Ąhnliches sagen lassen.
viele kommafehler erschweren den lesefluss. insgesamt noch etwas arbeit am text vonn├Âten, aber wie schon gesagt, gute idee.
die armee von clowns erscheint mir unlogisch. woher sollten alle die durchgeknallten wissen, wo sie michael finden, der ja immerhin ein ziemlicher eigenbr├Âtler ist. wo bleibt die nationalgarde?
gru├č aus berlin von knychen
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kny

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masterplan
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...hmm

Hi,

okay, w├Ąre dann vielleicht Fantasy & M├Ąrchen oder Science Fiction eine geschickter gew├Ąhlte Rubrik?
Schreib ├Âfter Geschichten, die ich genrem├Ąssig nicht so genau definieren kann. Eigentlich bringe ich gerne ein bisschen Skurillit├Ąt hinein. Deshalb hei├čt in dieser Road- Story der Barmann auch nicht Joe oder Jack, die Hauptperson nicht Jake oder Dave, die Ortschaften nicht Rheno oder Vegas und der Wirt sagt dann auch nicht Mister oder Sir.
Es ist eine neutrale Lage. Darum nenne ich ungerne Namen von Menschen und St├Ądten und beschreibe den Handlungsort auch nicht zu genau. Es mu├č nicht unbedingt Kalifornien oder die westlichen Vereinigten Staaten sein. In der Vorstellung k├Ânnte es ├╝berall so aussehen. Irgendwann.
Deshalb vielleicht auch Sci-Fi...
Das mit den Kommata finde ich interessant. Kannst Du mir da ein paar Beispiele f├╝r falsche Setzung geben. Ich blicke da mit der Vereinfachung der Regel bald nicht mehr durch.
Irgendwie hatte ich schon manchmal das Gef├╝hl, dass sich alles ein bisschen schwierig lesen l├Ąsst (wohl wg. der ├╝berzogenen Kommasetzung).

Danke,
m-plan
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Sch├Ân, dass wir einmal dar├╝ber sprechen konnten...

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flammarion
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ja,

wenn die lupe eine rubrik "Unsinn" h├Ątte, dann w├Ąre dein werk n guter kandidat daf├╝r.
lg
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Old Icke

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masterplan
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...achso

Okay Flammi,

wenn es die Unterrubrik Unsinn und unproduktiv f├╝r Kommentare g├Ąbe, w├Ąre dein Beitrag an erster Stelle... he he he
Ne, la├č mal. Wenn Leselupe so etwas einrichtet, mu├č ja ich die ganzen Geschichten dazu schreiben...

Gru├č,
m-plan
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Sch├Ân, dass wir einmal dar├╝ber sprechen konnten...

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flammarion
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nee, nee,

du, da protestiere ich aber! ich habe schlie├člich auch schon recht gute sachen von dir gelesen. nur der obige ist leider nicht so berauschend.
ganz lieb gr├╝├čt
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Old Icke

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