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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Die Axt
Eingestellt am 01. 10. 2013 13:27


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Bertl Schreiner
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Die Axt


Nach dem Mittagessen belud der Vater den AnhĂ€nger hinter seinem blauen Lanz- Bulldog mit allerlei Werkzeugen und GerĂ€tschaften: Spaten und Schaufel, AstsĂ€ge und Baumschere. Die vererbte, ziemlich verrostete Zweimann- BaumsĂ€ge durfte ebenfalls nicht fehlen, denn heute sollte es dem großen alten Apfelbaum an den Kragen, besser gesagt an die Wurzel gehen. Daher durfte er die schwere Axt nicht vergessen, deren besonders langen und massiven Stiel er erst kĂŒrzlich aus einem selbst gespalteten Buchenstamm nach seinen Maßen gefertigt hatte. Denn seiner KörpergrĂ¶ĂŸe entsprechend - er ĂŒberragte die meisten MĂ€nner des Dorfes um eine KopflĂ€nge - besaßen auch seine GerĂ€tschaften meist ÜberlĂ€nge, wie beispielsweise die Heugabel, seine Schaufel oder eben die Axt, die heute fĂŒr den heranwachsenden Sohn eine schicksalhafte Bedeutung erlangen sollte.

Äxte spielten im bĂ€uerlichen Leben immer schon eine besondere Rolle; sie wurden nicht nur dazu gebraucht, BĂ€ume zu fĂ€llen und Brennholz zu spalten; auch beim Schlachten der HĂŒhner hatten sie eine entscheidende Funktion. DarĂŒber hinaus verliehen sie, beilĂ€ufig in der linken Hand gehalten, einem GesprĂ€ch unter Nachbarn einen gewissen Nachdruck. Sogar wenn der Gerichtsvollzieher Einlass verlangte, was in der Nachkriegszeit nicht selten vorkam, konnte die wie ungefĂ€hr an die Wand gelehnte Axt den Lauf der Verhandlungen maßgeblich beeinflussen. Dass sie auch bei der familiĂ€ren KonfliktbewĂ€ltigung zum Tragen kam, dĂŒrfte eher selten vorgekommen sein. Dennoch schien es bei dem vĂ€terlichen JĂ€hzorn, der sich auch auf den Sohn vererbt hatte, nicht ausgeschlossen, dass dieses Werkzeug irgendwann Unheil anrichtete.

Einmal diente des Vaters Axt sogar der Abwehr höchster Gefahr; dieses Ereignis prĂ€gte sich dem vielleicht SiebzehnjĂ€hrigen unauslöschlich ein: Damals hatte die Familie ein mĂ€nnliches Kalb nicht wie ĂŒblich geschlachtet, sondern aufgezogen, bis es zu einem stattlichen Bullen herangewachsen war. Irgendwann nahte aber der Schlachttag, denn das Fleisch sollte auch "ĂŒber die Straße" an Interessierte aus dem Dorf verkauft werden und der klammen Haushaltskasse Auftrieb geben. Eine spĂŒrbare NervositĂ€t lag ĂŒber allen Beteiligten, denn ein solch starkes und mit etwa zwölf Zentnern auch ungewöhnlich schweres Tier brachte man nicht jeden Tag zu Fall. Außerdem kursierten seit alters her GerĂŒchte, dass Bullen im Todeskampf nicht beherrschbare KrĂ€fte entwickeln konnten. So habe ein schwer verletztes Tier einen Bauern aus dem Dorf getötet, als es den Leiterwagen, an den es gekettet war, umwarf und den UnglĂŒcklichen unter dieser Last erdrĂŒckte.

Daher hatten sich die wenigen Zuschauer auf den Heuspeicher zurĂŒckgezogen, von wo man das Geschehen gefahrlos beobachten konnte. Der Metzger, ein ĂŒberaus krĂ€ftiger junger Mann, ging die Sache zunĂ€chst locker an, streichelte dem Bullen ĂŒber die Stirn und setzte dann den Schussapparat an. Der Vater stand daneben und hielt seine große Axt mit beiden HĂ€nden fest. Der Knall verhallte, doch das Tier fiel nicht. Wie vom Blitz getroffen stand es regungslos, dann aber ging ein Zittern durch den massigen Leib, der Schwanz stellte sich auf, der riesige Kopf senkte sich und ein böses, donnerndes Röhren entwich seiner Kehle. Diese Sekunde entschied zwischen Leben und Tod! Der Metzger schrie geistesgegenwĂ€rtig nach der Axt, ergriff den ihm entgegengestreckten Stiel, holte aus und hieb mit aller Gewalt zu. Ein hohles Krachen, ein grĂ€ssliches Splittern, ein markerschĂŒtternder Schrei: die Vorderbeine des mĂ€chtigen Tieres knickten wie in Zeitlupe ein, dann kippte der massige Körper langsam zur Seite und fiel schließlich auf den staubigen Betonboden; die Axt steckte noch in der gespaltenen Stirnplatte. VerstĂ€ndlicher Weise blieb fĂŒr den Heranwachsenden diese Szene fĂŒr immer mit dem Anblick der Axt verknĂŒpft.

Nun sollte es also dem ausgedienten Baum an sein altes Leben gehen. Dieser störte den Vater schon lange, da er kaum mehr Äpfel trug, aber mit seinem Wurzelwerk und der riesigen Krone ein betrĂ€chtliches StĂŒck des kleinen Ackers beanspruchte, der in der Nachkriegszeit fĂŒr die Versorgung der bĂ€uerlichen Familie wichtig war. Die im Lauf der Jahre zwischen den Beeten gepflanzten ObstbĂ€ume versorgten die Familie ab Sommer mit Birnen, aromatischen Pfirsichen, Mirabellen und Zwetschgen, vor allem aber mit frischen Äpfeln vom Sommer bis in den Winter. Doch nun hatte der alte Baum, der Jahrzehnte rotbackige WinterĂ€pfel geliefert hatte, ausgedient; seine Äste waren teilweise verdorrt; in einem der dicksten zeugte ein kreisrundes Loch von einer verlassenen Spechthöhle.

Dass der Vater diese Arbeit auf den Nachmittag legte, hatte einen besonderen Grund: Er wartete auf seinen Sohn, der um diese Zeit mit dem Bus aus der Stadt zurĂŒckkommen sollte. Doch der Herr Gymnasiast hatte wieder einmal, vielleicht in Vorahnung der anstehenden Arbeiten, den Bus verpasst und kam erst eine Stunde spĂ€ter nach Hause, wo inzwischen der Vater unruhig im Hof auf und ab ging, dazwischen noch ein vielleicht erforderliches Werkzeug auf den AnhĂ€nger lud und gelegentlich die Straße hinab schaute. Seine Laune hatte sich sichtlich verschlechtert, was der Sohn auf den ersten Blick erkannte, als er recht lustlos eintrudelte. Schließlich war er ja kein Kind mehr und hĂ€tte sich gern ab und zu dem eisernen Willen des Hausherrn entzogen, zumal er wusste, wie seine Klassenkameraden ihre Nachmittage in der Stadt verbrachten. In dieser Lage aber dringende Hausaufgaben vorzuschieben wĂ€re ein großer Fehler gewesen, wusste er doch, dass einmal gefasste Vorhaben nicht umgestoßen wurden. NatĂŒrlich war der Alte stolz auf den angehenden Abiturienten, der meist gute Noten mitbrachte. Doch wenn geplante Feldarbeiten anstanden, waren diese immer wichtiger als alles andere. Also zog der Junge wortlos die alten Klamotten an, die seine Mutter in weiser Voraussicht bereitgelegt hatte, biss ein paar mal in das ebenfalls vorbereitete große Vesperbrot und setzte sich auf den Sitz des HĂ€ngers, wĂ€hrend der Vater den Traktor startete und mit Vollgas Richtung Acker fuhr. Die Axt aber lag unauffĂ€llig zwischen den anderen Werkzeugen, die auf dem holprigen Feldweg durcheinander geschĂŒttelt wurden.

Inzwischen waren sie auf dem Acker angelangt und luden schweigend die GerĂ€tschaften ab. Der Vater brach die dĂŒrren Äste des alten Apfelbaumes mit bloßen HĂ€nden herunter, wĂ€hrend der Sohn sich mit der BĂŒgelsĂ€ge an einem gesunden Ast zu schaffen machte. Bald stand nur noch der Stamm und das Gehölz wurde zum Verbrennen auf einen Haufen geschichtet. Nun schlug der Sohn vor, den Stamm mit Hilfe des Traktors umzuziehen. Dazu sollte man die Zugkette so hoch wie möglich anbringen, um dabei die Hebelwirkung zu nutzen; auf diese Weise könnte man die Wurzel vielleicht ohne Anstrengung aus dem sandigen Boden wuchten. Doch der Vater lehnte diesen Vorschlag sichtlich gereizt ab mit dem Hinweis, er habe in seinem Leben schon zahlreiche BĂ€ume gefĂ€llt und wisse, wie vorzugehen sei. Also bestand er darauf, dass zuerst der Stamm abgesĂ€gt werden mĂŒsse; dann werde man die Wurzel ausgraben. Der Sohn wusste, dass Widerspruch die Stimmung weiter verschlechtert hĂ€tte. NatĂŒrlich wollte er als Heranwachsender schon mal seine Meinung durchsetzen oder VorschlĂ€ge bei der Arbeit unterbreiten, die seiner Ansicht nach Erleichterung gebracht hĂ€tten. Doch in der direkten Konfrontation blieb er chancenlos, zumal der körperliche Unterschied zwischen beiden zu groß war. Dabei muss allerdings betont werden, dass der groß gewachsene, ĂŒberaus krĂ€ftige Vater dem eher feingliedrigen, zart besaiteten Sohn gegenĂŒber keine körperliche Gewalt ausĂŒbte, von dem einen oder anderen Klaps in der Kindheit abgesehen. Irgendwie schien er begriffen zu haben, dass ein solches Vorgehen das VerhĂ€ltnis nachhaltig zerstört hĂ€tte. Wenn der Junge in seinen Augen zu weit gegangen war, fiel allerdings schon mal eine Woche oder lĂ€nger kein Wort zwischen beiden.

War der Sohn schon deshalb innerlich aufgebracht, weil sein sinnvoller Vorschlag einfach ohne stichhaltige BegrĂŒndung weggewischt wurde, so steigerte sich sein Zorn wĂ€hrend der mĂŒhsamen Arbeit mit der alten ZweimannsĂ€ge immer mehr; denn diese Plackerei schien ihm nicht nur Ă€ußerst krĂ€ftezehrend, sondern auch ĂŒberflĂŒssig. Warum war es einfach unmöglich, ihn mit Argumenten zu ĂŒberzeugen? Gerade der bei vielen VorschlĂ€gen erfolgende Verweis auf die Tradition, man habe es eben schon immer so gemacht, hatte sich zu einem Reizwort entwickelt, das in dem jugendlichen Gehirn Kaskaden der Wut und der Auflehnung erzeugte, die aber nicht nach außen gelangen durften; schließlich war der JĂ€hzorn des Vaters unberechenbar. Also biss er die ZĂ€hne aufeinander und versuchte beim abwechselnden Ziehen der SĂ€ge Schritt zu halten.

Es kam so, wie der Sohn vorausgesehen hatte: nachdem der Stamm abgesĂ€gt war, fehlte der Hebelarm und der Traktor konnte die nun angekettete Wurzel nicht bewegen. Daher hieß es die dicken Verzweigungen freizugraben, um sie dann mit der Axt zu kappen. Der Vater schaufelte wie gewohnt mit ganzem Einsatz die Erde nach oben und rief dann nach der Axt, diesem gefĂ€hrlich scharfen Gegenstand, der in den falschen HĂ€nden grĂ¶ĂŸtes Unheil anrichten konnte. Wie viele Menschen waren wohl im Lauf der Jahrhunderte mit StreitĂ€xten ums Leben gekommen! Wie hĂ€ufig waren familiĂ€re ZerwĂŒrfnisse mit dieser Waffe in einer Katastrophe geendet! Und nun hielt der junge, oft durch eisernen Willen unterdrĂŒckte Mensch ein solches, besonders schweres Exemplar in seinen verschwitzten HĂ€nden! Der Vater kniete tief unten im Wurzelwerk und entfernte die Reste des Sandes aus den Verzweigungen, um ungehindert arbeiten zu können.

Doch der Sohn hielt mit beiden HĂ€nden die Mordwaffe, unfĂ€hig sich zu regen, entsetzt ĂŒber den Gedanken, der blitzartig in sein Gehirn schoss, den bloßen Kopf des tief GebĂŒckten in Hiebweite vor sich. Und Szenen der DemĂŒtigung und enttĂ€uschter Hoffnung wirbelten in seinem Gehirn, verfinsterten sein GemĂŒt, legten sich wie dunkle Nacht ĂŒber seinen Verstand. Und er hielt die Axt mit beiden HĂ€nden, starr vor Entsetzen ĂŒber den DĂ€mon in ihm, der sich gerade zu befreien suchte, um ihn in den grĂ¶ĂŸten Frevel zu treiben, der ĂŒberhaupt vorstellbar ist. In diesem Augenblick blitzte des Bild des zu Tode getroffenen Stiers in seiner Vorstellung auf und er hörte das Splittern der Knochen und den Todesschrei des stolzen Tieres. Und der Körper gehorchte ihm nicht, wenn auch das Böse in ihm tobte; die gelĂ€hmten Arme vermochten nicht das Werkzeug nach oben zu reißen, hoch in den Himmel, um den vernichtenden Schlag auszufĂŒhren. Und die Sekunden schienen sich zu einer Ewigkeit zu weiten, der ewigen Verdammnis Ă€hnlich, die man so gerne in der Kirche beschrieb, als der energisch fordernde Ruf des Vaters ihn in die RealitĂ€t zurĂŒck riss: "Die Axt, wird's bald!" Und er reichte ihm mit zitternden HĂ€nden den Axtstiel und hörte, wĂ€hrend er sich verstört abwandte, die krĂ€ftigen SchlĂ€ge auf dem splitternden Holz; und er versteckte sich hinter dem Laden des AnhĂ€ngers und erwartete, dass sich der Boden öffnen und den Frevler verschlingen mĂŒsse. Der Abgrund aber war in ihm selbst.



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Bertl Schreiner
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Die Axt

Hallo Grauschimmel,
herzlichen Dank dafĂŒr, dass Du meine Geschichte wohlwollend und verstĂ€ndnisvoll kommentiert hast. Ich glaube, Du sprichst hier mehrere wesentliche Elemente einer Kurzgeschichte an.
Mit den Andeutungen zur Wichtigkeit der Axt schon am Ende des ersten Abschnitts (dann auch im 2., 4. und 6. Abschnitt) wollte ich beim Leser Neugier aufbauen; die GefĂ€hrlichkeit der Axt sollte sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen; ob dies gelungen ist, weiß ich nicht. Nun zur entscheidenden Szene im letzten Abschnitt: Du weist zu Recht darauf hin, dass die BeweggrĂŒnde des Sohnes fĂŒr seinen Mordgedanken hier etwas kurz kommen. (Allerdings enthĂ€lt die ErzĂ€hlung an verschiedenen Stellen Andeutungen ĂŒber das autoritĂ€re, keinen Widerspruch duldende Verhalten des Vaters.) Ich werde die Passage nochmals ĂŒberdenken; doch allzu viel darf ich in diesen entscheidenden Teil nicht mehr hinein packen, sonst wird vielleicht der Höhepunkt verwĂ€ssert. Meines Erachtens sollte eine Kurzgeschichte hier eine entscheidende, sehr kurz gefasste Wende nehmen, bevor sich die Spannung löst.
Eine Bemerkung noch zu meinem Sprachstil: Ich verehre zwar Kleist wegen seines kunstvollen Satzbaus, werde mich aber bemĂŒhen, meine SĂ€tze etwas ĂŒberschaubarer zu halten.
Danke nochmal fĂŒrs Lesen!
Gruß Bertl

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achras
???
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zur "Axt"

Hallo,

als Neuzugang in der Leselupe will ich ja nicht vorlaut sein, zumal sich die ErzĂ€hlung anstrengungslos lesen lĂ€sst. Aber mindestens zwei Punkte sind mir, tendiere ich doch dazu, in meiner LektĂŒre vorgefundene Fakten auf Richtigkeit zu ĂŒberprĂŒfen, doch aufgefallen. ZunĂ€chst einmal der manuell aufgezogene Jungbulle, der, als er geschlachtet wird, auf annĂ€hernd 20 Zentner (das wĂ€re immerhin eine Tonne) geschĂ€tzt wird. Das durchschnittliche Schlachtgewicht eines Bullen betrĂ€gt auch heutzutage bei verfeinerten Mastmethoden im Durchschnitt weniger als 350 kg.
(Nachweis: Hier klicken
Ein Bulle mit mehr als 400 kg wĂŒrde also schon eine erhebliche Ausnahme darstellen. Selbst die grĂ¶ĂŸten und schwersten Kampfstiere in Spanien sollen maximal 600 kg auf die Waage bringen.
(http://www.cetnotorolidia.es/opencms_wf/opencms/toro_de_lidia/fenotipo_de_raza/index.html)

Der zweite Punkte, der mich irritierte, betrifft den Kernpunkt der Geschichte, als es ans Entwurzeln des Apfelbaums geht. ApfelbÀume strecken ihr Wurzelwerk oberflÀchennah dem Durchmesser ihrer Krone entsprechend aus - sie sind Flachwurzler.
(http://www.gartendatenbank.de/wiki/malus-domestica)

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Bertl Schreiner
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Die Axt

Hallo Achras,

ich freue mich, dass Du meine Kurzgeschichte gelesen hast. Nun zu Deinen Anmerkungen: Beim Gewicht des Bullen lag ich wirklich daneben. Dies ist sicher der Erinnerung eines Jugendlichen geschuldet, fĂŒr den dieses Tier ein echtes "Urvieh" war. Der Name Jungbulle ist etwas irrefĂŒhrend; es handelte sich um ein ausgewachsenes Tier mit 63o Kg Gewicht, wie aus den Aufzeichnungen meines Vaters hervorgeht. Ich werde die entsprechende Passage Ă€ndern.
Dass ein Apfelbaum Flachwurzler ist, stellt niemand in Frage. Hast Du schon mal das Wurzelwerk eines solchen alten Riesen ausgegraben und die Hauptwurzeln gekappt?

Ich hoffe, dass die kleinen technischen MĂ€ngel der Intention der Geschichte keinen Abbruch tun.

LG Bertl

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