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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Die Bettgeschichte
Eingestellt am 10. 11. 2003 20:06


Autor
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Liselotte
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2003

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Die Adventszeit stand vor der T├╝r und ich wu├čte, da├č er diesbez├╝glich Pl├Ąne hatte, schlie├člich war er Vater eines Sohnes und Patenonkel bei der Tochter seines besten Freundes. Warum jammerte er jedes Mal bei unserem Treffen, da├č er mich gern in seine Studentenbude mitnehmen w├╝rde, aber das einfache: \"komm mit\" kam nicht ├╝ber seine Lippen, dabei merkte ich, da├č er ja schon l├Ąngst unter Zeitdruck stand. Endlich, in der letzten Adventswoche hatte er sich ├╝berwunden, wir steuerten sein Domizil im sechsten Stock des Hochhauses an. Z├Âgernd, doch sehr mutig, stie├č er die Wohnungst├╝r auf. Irgendeine Vorstellung hatte ich mir nicht gemacht, doch was mein Auge bestaunen durfte, ├╝bertraf jede nur denkbare Illusion. Suchend wanderte mein Blick durch das Appartment, die Kleinstk├╝che und das handtuchschmale Bad hatten wir schon mit drei Schritten hinter uns gelassen. Ein Bett konnte ich nirgends entdecken - oder doch? Sollte dieses auf einer kleinen Erh├Âhung liegende Styroporb├╝ndel seine Liegewiese sein? Ja, sie war es, so wurde ich sogleich von ihm unterrichtet. Mir scho├č es blitzartig durch den Kopf: \"Du wirst hier keine Niederlage erleben.\" Wie sehr sollte ich mich irren!
Seither sind zwei Jahre vergangen; wieder werden wir in ein paar Wochen die Adventskerzen anz├╝nden, und das \"Lotterbett\" ist in dieser Zeit schon oft beehrt worden. Wir lieben es beide, obwohl es seinen Standort einige Male gewechselt hat. Immer wurde seine optische Wirkung in jeder Ecke des Zimmers erprobt. Z.Zt teilt es die vordere H├Ąlfte des Raumes in Schlafplatz mit anschlie├čendem Wohnsalon, den seit letzter Woche ein stabiler Tisch ziert. Das vorher dort stehende Gebilde war mit einer Absturzstelle vergleichbar, und h├Ątte eigentlich mit einem Warnschild abgesichert sein m├╝ssen.
Abst├╝tzen durfte man sich n├Ąmlich nicht. Dann h├Ątte es passieren k├Ânnen, da├č einem die Tischplatte samt Geschirr als nicht zu bremsendes Flugobjekt entgegengekommen w├Ąre.
Wir pflegen unsere Kleinformateinrichtung mit der notwendigen Sorgfalt, denn verbessernde Neuanschaffungen sind wegen unserer anhaltenden Dauerdefizite auf unserem Konto nicht m├Âglich. Das ist auch der Grund, weshalb ich bisher versuchte, all das Lustige literarisch zu verarbeiten.

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