Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92257
Momentan online:
63 Gäste und 1 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Die Dorte
Eingestellt am 16. 02. 2006 15:57


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Tinka
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2005

Werke: 46
Kommentare: 122
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Inspiriert von und in Anlehnung an das Gedicht „John Maynard“ (um es dem Vorbild ähnlicher zumachen, müsste ich allerdings über meinen Text noch tüchtig drüberbürsten!)
Trotzdem:


Die Dorte


Die Dorte war ihre Patentant’,
die immer ein Haar in der Suppe fand.
Sie war eine Hexe, sie war eine Plage!
Nun kommt zu Besuch sie fĂĽr vier bis fĂĽnf Tage!
Die Dorte!

Es frühlingt zart, die Vögel singen
und alles schein nun zu gelingen!
Der Menschen Herzen sind frei und froh.
Sie freu’n sich auf Sonne und Wärme und so.
G’rad gestern stellte der Jan ihr die Frage:
„Wie wär’s mit Venedig für drei bis vier Tage?“
Na, diese Idee fand Rieke ganz nett!
„Wir buchen gleich morgen per Internet!“

Sie waren so froh! Dann kam dieser Brief:
„Die Dorte kommt“ –schon ging alles schief!
Erst hieĂź es mal Putzen, das stand ganz klar fest!
Und aus war’s mit Urlaub und Osterfest,
mit Freizeit und Liebe am Strand irgendwo!
Wenn Dorte besuchte, dann war es halt so ...!

Und die beiden Armen – ahnungsvoll –
ĂĽberlegten sodann, was man kochen soll.
Ein Braten soll’s sein, das ist nicht so schwer.
Zum Abschluss ’nen Pudding - sie liebt ein Dessert.
Schnell zieht der Jan sich die Jacke an.
„Vergiss nicht die Sahne!“ „Ich denke daran!“

„Und Fenchel, Müsli!“ „Ich hab’s mir gemerkt!“
Sie macht sich derweil in der Wohnung ans Werk
und wischt und fegt – während leise sie flucht:
„So ist’s halt, wenn uns sie Dorte besucht!“

„Na, hast du die Sahne?“, fragt sie ihren Schatz.
Der stöhnt: „Auch den Braten, mein lieber Spatz!“
Jetzt gibt’s zur Entspannung nun erst ein Glas Wein,
dann kommt in den Ofen der Braten hinein.
Nun soll sie nur kommen, wir sind präpariert
auch wenn Tante Dorte doch sehr kompliziert!

Da tönt von der Türe Glockengeläut’!
Die Tante ist da! Man zeigt sich erfreut!

Sie essen den Braten, den Pudding danach.
„Wie geht’s deinem Hüftleiden?“, fragten sie nach.
Man spricht ĂĽber frĂĽher und Krankheit und Krieg
und Putzen. Sie schlucken still ihre Kritik ....
Es freuen sich beide, als Dorte dann winkt
am Fenster des Zuges, der heimwärts sie bringt!

Das war Tante Dorte – so ist sie nun eben!
Bleib gesund und – zu Hause! Wir gehen jetzt leben!

Tante Dorte

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Sta.tor
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

Registriert: Feb 2002

Werke: 152
Kommentare: 2221
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Sta.tor eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

naja, ist ja zum GlĂĽck niemand gestorben...

Viele GrĂĽĂźe

Thomas
__________________
schlimmer geht immer

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂĽck zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!