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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Elfe der Dunkelheit
Eingestellt am 13. 12. 2003 20:48


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ELF OF THE DARKNESS
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Dec 2003

Werke: 4
Kommentare: 5
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hoffe auf Anmerkungen, gerne Kritik, gerne Lob...


Die Elfe der Dunkelheit

Sie wurde geboren in eine dunkle Welt, die ihr keine Liebe gab. Als sie sp├╝rte, das dies nicht die Welt war, in welcher sie leben konnte, fl├╝chtete sie in eine Welt des Lichts. Die Menschen bemerkten bald ihre Abwesenheit und begannen sie zu suchen und bald schon fand man sie und zwang sie zu bleiben und zu lernen. Doch sie konnte nicht lernen, so sehr sie sich auch bem├╝hte, denn ihre Gedanken waren viel zu weit weg und die Trauer nach ihrer verlorenen Freiheit viel zu gro├č. So beschloss sie zu bleiben, in dieser kalten Welt, doch sollte niemand etwas von ihrer Sehnsucht erfahren. Sie war von anmutiger Gestalt und wer ihr Gesicht nur einmal sah, hat sie niemals vergessen. Ihr Wesen war sanft und gutm├╝tig und viele Menschen kamen und suchten ihre Hilfe. Viele M├Ąnner kamen, sprachen von Liebe, nahmen sie und qu├Ąlten sie. So lebte, liebte und leidete sie, viele Jahre. Doch die Jahre machten sie stark. Sie schwor sich niemals mehr zu leiden, niemals mehr zu sterben.....Niemals mehr wollte sie gefangen sein... Nachts schlich sie sich oft davon, ans Wasser, in den Wald um ihrer Welt, die ihr schon lange verschlossen war, nahe zu sein. Es war die Nacht, die ihr Sicherheit gab, die Nacht, in welcher sie, wenn auch nur f├╝r kurze Zeit, vergessen konnte. Doch in jeder Nacht, wenn sie auf das Wasser sieht, sp├╝rt sie ihre Sehnsucht und das kaum zu b├Ąndigende Verlangen und sie wartet darauf, dort unter dem Licht des Mondes die Liebe mit aller Hingabe zu erleben. Und leise spricht sie zum Mond: „Bitte hilf mir, ich kann nicht mehr l├Ąnger warten, ich sehne mich so sehr danach Liebe zu erfahren und zu geben!"

~~~~~~~~~~~~~~~Der Elfentraum~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~





...und sie sieht hinauf in die Sterne und sie ruft leise zu dem Wind:
„Wind, nimm meine ach so gro├če Sehnsucht und trage sie zu ihm, und
wenn sein Verlangen erwacht, so f├╝hre ihn zu mir,...nimm etwas von mir und lege damit eine Spur, so das er mich findet...!“
Und sie sieht zu dem Wasser und fl├╝stert leise zu ihm:
„Wasser, nimm meine Tr├Ąnen, und wenn zu Regen du wirst, so
befeuchte seine Haut, so das er meine Leidenschaft sp├╝rt.“
Und sie schreibt Liebe in den Sand und spricht:
„Erde, trage nun hin ihm dieses Wort, den er wird es verstehen und nicht fragen nach dem
Sinn...

...und sie ging in den Wald...,legte sich, wie jede Nacht, ins Moos und schloss ihre Augen. Doch etwas war anders in dieser Nacht...----------

...Sie f├╝hlte seine H├Ąnde, gro├č und kr├Ąftig, wie sie sanft die Kleider von ihrem K├Ârper strichen und sie f├╝hlte seine St├Ąrke, als er sich von hinten n├Ąherte und sie umarmte...
Dann streichelte er sie sanft ├╝ber ihre Wange und sprach: „Wie oft ich dich besuchte, in meinen Tr├Ąumen, wie sehr ich dich vermisste!“, und sie legte ihren Kopf zur├╝ck an seine Brust und es war ihr, als w├╝rden tausend Elfen mit lieblichem Gesang Lieder der Liebe singen und vom Schlaf erwachte des Waldes Leben. Des Mondes Licht bedeckte das Wasser und es schimmerte als w├Ąre es ├╝bers├Ąht von aber tausendenden Kristallen.
„Halte mich nun und f├╝hle mich jetzt, den diese Nacht w├Ąhrt nicht ewiglich,“ fl├╝stert sie leise in sein Ohr und seine H├Ąnde strichen sanft durch ihr langes, blondes Haar, ├╝ber ihren R├╝cken hinab und umfassten ihre schmale Taille. Leicht n├Ąher zog er sie nun an sich heran, bis sie schlie├člich seinen K├Ârper mit dem ihrem bedeckte.
W├Ąhrend sie z├Ąrtlich seinen K├Ârper k├╝sste, h├Ârte sie seinen Atem, vernahm seinen Geruch und als sie ihre feuchten Lippen leckte, schmeckte sie das Salz seiner zarten Haut.
„Wie lange ist es her“, dachte sie: „wie lange habe ich vermisst zu f├╝hlen was ich jetzt f├╝hle..?“, und sie f├╝hlte sich wie in Trance und sie glaubte zu schweben, als sie sich liebten und liebten, immer wieder....
Und immer wieder vernahm sie seine sanfte Stimme:
„So lange gesucht nach dir, solange gewartet, solange gehofft, werde dich niemals mehr verlieren.....!“


Und die See nahm ihre Tr├Ąnen, und der Mond stand schweigend am Horizont und der Wald fiel in einen tiefen Schlaf.
Immer noch spiegelten sich in ihren Augen die vergangenen Stunden ihres Traumes und es war ihr, als k├Ânnte sie seine H├Ąnde f├╝hlen, seine Augen sehen, ihn riechen, umarmen und ihn h├Âren als er sprach: „Ich liebe dich.“
Trauer und Sehnsucht verschmolzen mit Gl├╝ck und Zufriedenheit und als ein Stern vom Himmel fiel wusste sie, das dies wohl das Ende bedeuten sollte und ihr Schwur nun mehr und mehr verblasste, im Angesicht der Tatsache.


Und das Wasser nahm sie und trug sie fort und als die Sonne am Morgen erwachte, kamen die Menschen und fanden ihren bleichen K├Ârper.
Niemand konnte verstehen und noch lange sprach man von ihr - der Toten - mit dem wundersch├Ânen L├Ącheln im Gesicht.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Cheraldine<13.12.03>


__________________
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HerZPiraT
Guest
Registriert: Not Yet

hi elfe,

ich bin deiner empfehlung gefolgt.

der ansatz ist nicht schlecht.
dein werk bed├╝rfte aber etwas mehr der straffung,
so als w├╝rde man es ausk├Ąmmen.
k├╝rzer, pr├Ągnanter.

und ein problem hat sich mir nicht erschlossen:
wo kommt ER pl├Âtzlich her?
sie scheint ihn zu kennen,
aber wir (leser) haben keine ahnung,
wieso und woher.
daher sind die gef├╝hlsregungen schwer nachzuvollziehen.
die itimit├Ąt erschliesst sich nicht.

der aufbau ist gothisch gelungen: 1. gefangenschaft und unfreiheit, 2. befreihung durch die liebe und 3. freiheit durch den tot.
passt in die zeit von lord byron. du h├Ąttest sicher in seiner bergh├╝tte aufnahme gefunden und dich gut mit mary shelley verstanden.

also: guter ansatz, aber noch straffungsf├Ąhiger und logischer zu gestalten.
und: ich hoffe du schreibst auch mal etwas fr├Âhlicheres.

zum letzten absatz:
kennst du die geschichte der nymphe echo? sozusagen eine zweieinhalbtausend jahre alte vorfahre deiner dunkelelfe.

lieber gru├č,

el
PiratA

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ELF OF THE DARKNESS
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Dec 2003

Werke: 4
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Danke f├╝r deine M├╝he, lieber Herzpirat..

Eigentlich handelt es sich bei dieser Geschichte um ein kleines Experiment.
Wollte ein wenig mit der Gegenwart und Vergangenheitsform spielen, war mir
aber nicht sicher, ob es richtig ist.

„ER„ kommt aus ihrem Unterbewusstsein, erscheint ihr im Traum,
ist also eigentlich nur ein Trugbild ihrer Fantasie.
Die Geschichte muss dir nicht traurig vorkommen,
vielleicht ist sie einfach zur├╝ckgekehrt, in das Reich des Lichtes...!?

Deine Annahme, das ich mich gut mit Lord Byron und Mary Shelley verstanden h├Ątte, ehrt
mich ein wenig , nur zu schade das sie schon verstorben sind...

Von der Nymphe Echo wei├č ich ein wenig. Wie kommst du den gerade auf sie? *gr├╝bel*
Du siehst doch nicht etwa einen Zusammenhang?
Die Dunkelelfe ist sehr stark und sie lebt ihre Tr├Ąume ganz alleine f├╝r sich und niemals
war/w├╝rde sie aufdringlich, im Gegensatz zu der Echo Nymphe.

Danke noch mal f├╝r deine Aufmerksamkeit

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~herzlichst,

Elf~~~~~~~~~~~~~~~~~


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caruso
Guest
Registriert: Not Yet

das l├Ąsst Hoffen

...auf Mehr, LG caruso

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