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Leselupe.de > Gereimtes
Die Endzeit
Eingestellt am 27. 11. 2006 18:32


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Bernhard
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2006

Werke: 7
Kommentare: 24
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Die Endzeit

Die Endzeit, die oft prophezeit,
scheint heute manchmal nicht mehr weit,
und viele Menschen dieser Welt
sind dahingehend eingestellt.

"Nach mir die Sintflut",hört man oft,
doch insgeheim ein jeder hofft,
dass dieser Kelch vorĂŒbergeht,
in Wahrheit ist es nicht zu spÀt.

Mit Ehrgeiz, Köpfchen und Elan
macht sich so mancher nun daran,
die Ziele neu zu formulieren
und diese Welt zu reparieren.

Ist auch der Vorsatz lobenswert,
lÀuft dennoch immer mehr verkehrt,
als wÀr' es scheinbar nicht gegeben
den Fehler jemals zu beheben.

Die Willenskraft, die uns gefĂŒhrt,
beginnt zu schwinden unde verliert
den Stellenwert, der ihr einst eigen,
muss fortan sich dem Sachzwang beugen.

Der Freie Wille, oft zitiert,
hat er denn jemals existiert,
oder ist dieser nur Fiktion,
ein Trugbild menschlicher Vision ?

Ein Standpunkt, den die Religion
seit jeher fest vertritt und schon
im "Vater Unser" sitzt der Reime,
Dein Wille zÀhlt, und nicht der meine.

Was ist damit denn nun gemeint,
fragt sich so mancher, wenn er meint
der Lauf der Welt sei festgelegt,
wie es schon in der Bibel steht.

Ist dies ein Freibrief fĂŒr den Wahn,
der enden wird im Untergang,
oder genauso nur Fiktion,
wer außer Ihn, sag', weiß das schon.

Noch sind wir Menschen fasziniert
wohin ein starker Willen fĂŒhrt,
und welche Macht er uns verleiht,
denn unser Geist scheint endlos weit.

Die Macht, mit welcher wir agieren,
verlangt das Selbst zu ignorieren,
uns anzupassen, zu ergeben,
erfolgreich sein ist Pflicht fĂŒr jeden.

Das Ganze nennt sich Kompromiss,
dem einen das, dem anderen dies,
ist Grundsatz der Demokratie,
doch Einigkeit bringt diese nie.

In diesem Zwiespalt festgelegt
sucht jeder seinen Lebensweg,
ĂŒbt sich in Bildung, Brauch und Norm,
denn dadurch geht er erst konform.

So wÀhnen wir uns integriert,
egal wohin der Weg auch fĂŒhrt,
das Selbst, es wird uns einerlei,
denn schließlich sind wir mit dabei.

Gehorsam, Pflicht und Redlichkeit
prÀgen gewöhnlich unsere Zeit,
Bewusstsein ist da nicht gefragt,
da dieses am Gewissen nagt.

Der Zweifel, welcher uns beengt,
wird einfach kurzerhand verdrÀngt,
doch kostet dies auch Energie,
so mancher muß in Therapie.

Dort wird das Selbst zwar freigelegt,
damit es wieder weitergeht,
doch diese löst nicht das Problem,
vor dem wir Menschen heute steh'n.

Den Zweifel, welcher an uns nagt,
zu ĂŒberwinden ist gefragt,
da dieser, wird er ignoriert
zu oft in eine Krankheit fĂŒhrt.

Nur wie, ist nun die große Frage,
die sich uns stellt an jedem Tage,
den wir bewußt erleben mögen,
wie geht der Zweifel aus dem Leben ?

Indem, dass uns das Selbst nun zeigt,
nach Möglichkeit fĂŒr alle Zeit,
was uns die Schöpfung zugedacht,
und dem Vertrauen, Tag und Nacht.

In sich gefestigt sein, das zÀhlt,
und nicht die SchÀtze dieser Welt,
die scheinbar nun zur Neige gehen,
das Selbst ist endlos, unentwegen.

Daran zu glauben, reicht nicht aus,
es auch zu leben, hilft heraus,
aus dieser Katastrophenwelt,
wo nichts mehr heilig ist was zÀhlt.

Im Rahmen dieser Kondition,
bewegt sich das Bewußtsein nun,
und jeder, der in Liebe lebt,
der findet darin seinen Weg.

Denn diese ist des Schöpfers Macht,
der unser Dasein ĂŒberwacht,
und der uns fĂŒhrt, wenn wir bereit,
zum Anfang einer neuen Zeit.

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