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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Fackel meines Begehrens
Eingestellt am 04. 11. 2009 19:01


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whisperfriend
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2009

Werke: 8
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Kannst du mich noch riechen und willst du dir das antun? Willst du mich nicht fragen, ob mein Duft bereits den ultimativen Touch von lustergriffener und ĂŒberfordernder Liebessucht verströmt? Ich vermute und ahne so: Es stinkt hier förmlich nach eitlem Ergreifen des egoistischen Gebarens.
FĂŒhle und bewege mich in dieser Trance deiner grössten Bekundung an mich. Trete aus mir heraus und beobachte mich selbst. Erkenne dabei einen Mann, der nur noch nimmt und sich voller Drang an dir vergeht. Hemmungslos sich auf dich stĂŒrzt und sich an dir bedient. Weil an dir so viel zu entdecken ist, in dir alles verborgen scheint, was sich ein Mann hinlĂ€nglich nur in seiner Phantasie ausmalen kann.
Du hast dies alles so selbst verschuldet! Du bist fleischliche Lust und vollendeter Trieb in einer Person. Du bist der SchlĂŒssel und das Haus in einem Körper, mein Traumschloss der wildesten Vorstellungen. WĂ€r das so und alles was Du zu geben hast, so wĂŒrde man dir bestenfalls eine Note der perfekten Liebesdame attestieren. Doch wo meine Lust an dir befriedigt wird, fĂ€ngt die Liebe erst an. Sie strömt aus dir und stellt dich als unverzichtbar fĂŒr mich dar. Keine kalte Schulter ĂŒber die du blickst, wenn unsere Wege sich entfernen und ein Abschied auf Zeit uns drĂ€ngt. Weder GleichgĂŒltigkeit noch fern jeder Zugehörigkeit umschreiben deine Gesinnung, welche sich sonst so billig abfĂ€rbend auf einen Umstand beschreiben lĂ€sst, in dem schlicht und einfach nur die nackte Lust erfĂŒllt wird. Niemals fĂ€llt mit dem Reissverschluss der Vorhang der gefĂŒhlsbezogenen Balance.
Wird verschlungen und um Anstand gerungen? Diese Attribute sind keinen Hauch an unsere Liebe zu fĂŒhren. Sie passen nicht im Entferntesten zu unserer Gesinnung und bedecken keine WĂŒnsche die wir hegen.
Wir schreiten auf die Vollkommenheit zu, die nie erreicht wird! Wir greifen nach den Sternen, die immer weiter weg sind und uns zufunkeln. Halten das Unmögliche fĂŒr gerade ergiebig genug, um es in die RealitĂ€t zu wenden.




Wir sind auf dem Weg und erreichen kein Ziel, weil unterwegs viel mehr erlebt wird, als im Erlangten zu leben und zu geniessen. Wenden jeden Stein der unscheinbar wirkt und finden darunter ein Universum an ErfĂŒllung und Zuneigung. Haften jeder Belanglosigkeit unsere Hochachtung an und finden darin den Dank der Schlichtheit im Detail.

Ich höre es doch ganz deutlich. Es knistert so bemerkenswert wie Tannennadeln im Feuer, flackert so hell wie die Kerzen im Berghaus, wo durch jede Ritze ein Windhauch das Licht tanzen lĂ€sst. Es wandern Schatten so sanft der Wand entlang und reflektieren unsere Körper, welche engumschlungen zu zarten Rhythmen wippen. Ich spĂŒre in der in mir aufsteigenden Hitze, wie deine Haut und dein Duft mich auch diese Nacht in aufwĂŒhlende Lusthypnose versetzen. Der schwere und tiefe Atem mit weit geöffnetem Mund, stösst sanfte Taktbegleiter mit prickelnder Verschmelzung der Extase entgegen.
Viel zu schnell, ist erneut ein TontrÀger im MusikgerÀt verstummt und achtzig Minuten sind rum, wie einmal Haare waschen und trocken reiben. Oder war es noch trocken, bevor sie mich gerieben und gewaschen im Kopf ist nur die Phantasie, welche diesem entspringt?
Egal und nicht einmal die LĂ€nge dieser Zeile ist die Erkenntnis wert, dass keine Musik mehr spielt. Denn es ist nur der Ton der ErfĂŒllung und der Lust in diesem Raum. Spielt bezaubernde KlĂ€nge und umgibt uns der Reigen dieser Kraft einer Sturmnacht.
Nur mit den letzten Muskelspannungen ist der nÀchste Höhepunkt gerade erst wieder und nochmals zu ertragen, um nicht vor Erschöpfung zusammen zu brechen und daraus gleich wieder ein Reservoir an Energie zu gewinnen, welches danach schreit, erneut einen weiteren Orgasmus anzustreben.
Sitzend auf dir, reib ich meinen Unterleib an deinem Bauch. Ich blicke auf dich herab und lange mal nach deinen BrĂŒsten, mal nach hinten zwischen deine Beine und spiele den Walzer im Dreifingertakt. Deine Augen haben lĂ€ngst die tragende Kraft der Hingabe erlangt und hĂ€ngen schwer in den Seilen. Dein Blick malt den Rahmen der erkenntlichen Lust in deinem Gesicht. Spornt mich an, dich noch heftiger zu befriedigen und ausdauernd ran zu nehmen. Sie fixieren und halten mich im Banne der Zuneigungskraft. Ich sehe tiefer in deine rehbraunen Augen und bin beinahe erstarrt, wie ich den mich anblitzenden Funken darin erkenne.
Jeweils kurz bevor du deine Augen schliesst, den Kopf mit einem Lustseufzer zur Seite abwendest, um im selben Moment erneut den Blickkontakt zu suchen und noch flehender eine erneute und noch magischere BerĂŒhrung von mir zu erlangen.
Dabei sind meine Sinne genauso davongetragen und ich schwebe auf deiner Haut, die wie eine zweite der Meinen ist und mich so sanft zu streicheln vermag.

Nackt fĂŒhlte ich mich bisher am wohlsten, so dachte ich bis anhin. Jedoch deine Haut einmal gespĂŒrt, die Zartheit erkundet ist sie mir lieber am Körper geworden, als meine eigene. Du erkennst die Echtheit meiner Worte und weisst was ich damit meine, wenn ich sage, dass ich in dich rein kriechen möchte? An dir glĂŒhe ich, in dir brenne ich und mit dir bin ich, das ewige Feuer in deiner Liebesfackel!


__________________
keine

Version vom 04. 11. 2009 19:02

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Herbstblatt
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Registriert: Feb 2009

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Lieber Whisperfriend,

es stimmt, man muss sich recht mĂŒhen, um durch den Text zu kommen. Deine SĂ€tze sind lang und mitunter verschachtelt, so dass du unterwegs den Überblick verlierst und sich grammatische Unebenheiten einschleichen.

Der Blickwinkel an sich gefĂ€llt mir allerdings. Selten sagen MĂ€nner offen, was sie beim Sex empfinden. Deshalb fĂŒr mich interessant zu lesen ;o))
Deine Bilder sind gut, besonders stark finde ich die Stelle mit der zweiten Haut - nur leider bist du hier auch wieder ĂŒber die LĂ€nge des Satzes gestolpert.

Es wĂŒrde mich freuen, wenn du den Text nochmal ĂŒberarbeitest. Der kann richtig gut werden! Lies ihn dir selbst laut vor, dann merkst du, wo es hapert. Das Ding hat Potential, also hol es raus. Ich glaube, du kannst das!
Und dann werde ich ihn auch bewerten.

LG Herbstblatt
__________________
Lesen gefÀhrdet die Dummheit.

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