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Leselupe.de > Anonymus
Die Form des Romans
Eingestellt am 16. 04. 2009 17:15


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Nach allerlei Versuchen
mit historischen und
aktuellen,
popul├Ąrwissenschaftlichen und
esoterischen,
religi├Âsen und
sexuellen
Themen

entdeckte ich,

dass ich Romane zu schreiben
nicht in der Lage bin. Ehrlich!
Daraufhin
stieg in mir
die Ahnung hoch, man k├Ânne
heutzutage ├╝berhaupt keine Romane
mehr schreiben. Das sei

nicht zeitgem├Ą├č.

Nach ganz kurzer Zeit verdichtete sich
diese Ahnung in mir
zur v├Âlligen Gewissheit:

Jawohl, die Form des Romans,
glaube ich (ehrlich!),
ist nicht in der Lage,
ein g├╝ltiges Bild unserer Welt
zu fassen.

Nun bin ich wieder eins mit dieser
unserer Welt
und kann das Romane-Schreiben
ganz ruhigen Gewissens
sein
lassen.

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jon
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Als nebens├Ąchliche Tagebuchnotiz im Kontext eines Autorenlebens mag das angehen. Aber so lose ... *achselzuck*
Ich verstehe nicht, warum es so zer-verst werden muss. N├Ąher an der Prosa f├╝hlte es sich f├╝r mich "richtiger" an.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dal├Ąsst (Klaus Klages)

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Als nebens├Ąchliche Tagebuchnotiz im Kontext eines Autorenlebens mag das angehen. Aber so lose ... *achselzuck*
Ich verstehe nicht, warum es so zer-verst werden muss. N├Ąher an der Prosa f├╝hlte es sich f├╝r mich "richtiger" an.


Liebe Jon,

ich hoffe, Du h├Ąltst dieses Textst├╝cklein nicht wirklich f├╝r einen ernstgemeinten Eintrag in das Tagebuch eines Autors?! Es handelt sich vielmehr um den Versuch, ein Beispiel zu geben f├╝r die Interpretation von Wirklichkeit aus dem Geist der eigenen (Unf├Ąhigkeits-)position heraus. Man k├Ânnte auch sagen: hier soll ein Mechanismus dargestellt werden, der die Wirklichkeit nach eigenem Gusto und mit dem Ziel der Selbstzufriedenheit und Selbstentschuldigung verbiegt. Bestimmt nicht so selten, oder?

Die Form ist nat├╝rlich nicht festgelegt. Ich dachte, man k├Ânnte, um den m├╝ndlichen Vortrag zu unterst├╝tzen, so ein bisschen Zeilenbrecherei - wie in der "hohen Lyrik" - praktizieren...

Liebe Gr├╝├če

A.

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jon
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ÔÇ×hier soll ein Mechanismus dargestellt werden, der die Wirklichkeit nach eigenem Gusto und mit dem Ziel der Selbstzufriedenheit und Selbstentschuldigung verbiegt."
ÔÇŽ ja das auch. Ich meine: Das hab ich auch (im Sinne von "unter anderem") gelesen, aber das Beispiel nicht als solches empfunden.

"Liebe Jon,
ich hoffe, Du h├Ąltst dieses Textst├╝cklein nicht wirklich f├╝r einen ernstgemeinten Eintrag in das Tagebuch eines Autors?!"
Klingt, als sei das das D├╝mmste, was ich h├Ątte machen k├Ânnen. Ich hoffe, das meinst du nicht so?! (schief grins - Satzzeichen machen auch Musik) Nun ja: Als "ernst" gemeint ÔÇô also als "gro├če Erkenntnis" gedacht ÔÇô hab ich es nicht gelesen, aber als "kleine, pers├Ânliche Erkenntnis" schon.
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Guest
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Ohne n├Ąher auf die Form-frage einzugehen, hielte ich es f├╝r weitaus notwendiger irgendwo einflie├čen zu lassen, dass es sich um Satire handelt.
du schreibst im Kommentar

quote:
Man k├Ânnte auch sagen: hier soll ein Mechanismus dargestellt werden, der die Wirklichkeit nach eigenem Gusto und mit dem Ziel der Selbstzufriedenheit und Selbstentschuldigung verbiegt. Bestimmt nicht so selten, oder?

Zuvor, ohne diesen Hinweis, dachte ich ahhhhhhhhhh, das ist Autor xyz oder wahrscheinlich ist auch fgh

liebe Gr├╝├če

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