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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Die Frage nach dem Ich
Eingestellt am 06. 05. 2006 12:14


Autor
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Alexandra Andrews
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2006

Werke: 3
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Ich denke.
Also bin ich.
Aber was bin ich?

Knochen, Haut und Gewebe,
Oder nur eine Seele?

Ein Traum, den ich tr├Ąume,
Oder gar ein Alptraum, aus dem ich nie erwache?

Nur ein Geist von vielen,
Oder der Einzige?

Ein Individuum,
Oder einer unter tausenden?

Ein Tier, das seinen Instinkten folgt,
Oder eines der intelligentesten Lebewesen?

Gibt es eine Antwort,
Oder irren wir auf Ewig in Unwissenheit umher?

Das Einzige, was wir sicher wissen:
Wir sind, was wir sind.


Als ich dies geschrieben habe, hatte ich spontane philosophische Eingebungen. ;-)

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

die philosophischen eingebungen erkenne ich leider nicht.
das sind sehr simple fragen, die hier aufgeworfen werden.
zudem alles fremde gedanken.
lyrik vernehme ich ebenso wenig wie vertiefte reflexion.
hart ausgedr├╝ckt: langweilig in sprache und inhalt.
vielleicht etwas f├╝rs tagebuch daheim.
mehr allerdings nicht, nicht in dieser form jedenfalls.
vg,
Prosa.

/edit: ps: ich frage mich noch, warum das gedicht unter "experimentelles" steht?!

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Alexandra Andrews
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2006

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die philosophischen eingebungen erkenne ich leider nicht.
Da ich generell eher weniger philosophisch angehaucht bin, sind diese existenziellen Fragen in meinen Augen bereits philosophischer Natur. Ansichtssache also.

Simple Fragen - ja. Fremde Gedanken? Was meinst du damit?

Es war nicht meine Absicht zu reflektieren, sondern m├Âglicherweise den Lesenden zum Nachdenken zu bewegen.

langweilig in sprache und inhalt.
Langweilig im Inhalt ist wieder Ansichtssache, denke ich.
Dass es sprachlich nicht sonderlich interessant ist, sehe ich ein. Dauerhaft ├Ąhnliche Fragestruktur und auf zwei Zeilen bekomme ich auch keine sprachlichen Besonderheiten rein, da ich eher lange Texte schreibe.
Au├čerdem war es nur ein Versuch! Und, so wie ich es aus deinem Kommentar herauslese, bin ich wohl das Gegenteil von geschaffen f├╝r diese Art des textens.

Zu PS: Weil ich nicht wusste, wohin sonst. Hast du da einen Vorschlag? W├╝rde mich freuen.
__________________
Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: die menschliche Dummheit und das All. Bei dem Zweiten bin ich mir noch nicht ganz sicher. - A. Einstein

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Es war nicht meine Absicht zu reflektieren, sondern m├Âglicherweise den Lesenden zum Nachdenken zu bewegen.

das schaffst du nicht mit gedanken, die sich jeder macht.
nicht wenn du sie so pr├Ąsentierst.
das ist als w├╝rdest du schreiben: "ketchup ist rot."
oder nein, viel eher: "warum ist ketchup rot?"
fragen stellen ist eine sch├Âne sache, aber fragen allein ergeben keine lyrik.

quote:
Und, so wie ich es aus deinem Kommentar herauslese, bin ich wohl das Gegenteil von geschaffen f├╝r diese Art des textens.

geschaffen ist daf├╝r niemand/kaum jemand. alles eine frage der m├╝he, erfahrung, des handwerks.
ganz ehrlich: du hast sicher nicht viel arbeit in diesen text investiert. du wirst maximal 5-10 minuten daf├╝r ben├Âtigt haben.

quote:
Weil ich nicht wusste, wohin sonst. Hast du da einen Vorschlag? W├╝rde mich freuen.

dieser text w├╝rde in "tagebuch" passen.
ansonsten stehen in s├Ąmtlichen foren sog. forentexte, in denen erl├Ąutert wird, welche werke aus welchen gr├╝nde wo hinein geh├Âren.
ansonsten: absolut alles ist ansichtssache. damit l├Ąsst sich schlecht argumentieren. es ist sogar ansichtssache ob 2+2=4 ist, wenn jemand das zahlensystem in dieser form nicht akzeptiert, wenn er sprache allgemein und damit auch die zahlen anzweifelt etc. pp.
alles folgt bestimmten konventionen. alle konventionen lassen sich anzweifeln.
also: alles ist ansichtssache.
vg,
Prosa.

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