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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Fremde
Eingestellt am 11. 02. 2012 23:55


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Jen nyy
Schriftsteller-Lehrling
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Die Fremde
Robert sa├č mal wieder vor seinem PC und klickte sich durchs Netz. Er hatte einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich und entspannte jetzt erstmal ausgiebig hinter seinem Rechner. Wie ├╝blich checkte er erstmal seine Mails, Kommentare und den ganzen Kram in s├Ąmtlichen sozialen Netzwerken und Foren. Als letztes ├╝berpr├╝fte er mehr oder weniger aus Routine sein Konto bei einer Singleb├Ârse. Wie immer waren auch dieses Mal keine pers├Ânlichen Nachrichten eingegangen. Robert war die Frustration schon gewohnt. Warum interessierte sich blo├č niemand f├╝r ihn? War er denn wirklich so unattraktiv? Oder war er einfach nur ein Langweiler? Sicher, ein Model war Robert nicht grade. Aber mit seinen 29 Jahren konnte er sich auch nicht beschweren. Seine braunen Haare waren immer noch braun und seine treuen braunen Augen konnte eine Frau sicher zum Tr├Ąumen bringen. Das ein oder andere Kilo hingegen, war sicher zu viel. Aber was machte das schon? Alles in allem, war er wohl der durchschnittliche Typ.
Er sah sich sein Profil genauer an und ├╝berpr├╝fte, wer sich sein eigenes angesehen hatte. Es waren vier neue Gesichter zu sehen. Darunter eine Frau, die sowohl optisch als auch alterstechnisch seine Mutter h├Ątte sein k├Ânnen, jemand ohne Foto und ein Mann! Unglaublich. Aber immerhin das letze Bild lie├č Roberts Puls in die H├Âhe schnellen. Im Gesicht trug sie eine Maske, solche eine, wie man sie auf Kost├╝mfesten tr├Ągt. Man erkannte also nicht all zu viel von ihrem Gesicht. Ihre Augen lagen im Verborgenen. Aber das st├Ârte Robert nicht. Im Gegenteil. Die Frau wirkte sehr geheimnisvoll und das reizte ihn um so mehr. Die Unbekannte hatte schwarzes h├╝ftlanges Haar, das einen tollen Kontrast zu ihrer blassen Haut gab. Um ihren schlanken Hals trug sie eine schlichte Kette mit einen Anh├Ąnger. Robert musste genauer hinsehen, um zu erkennen um was es sich handelte. Es waren ein Paar Handschellen. Handschellen, ein merkw├╝rdiges Accessoire. Roberts Neugier war geweckt und sein Puls beschleunigte sich nochmals um ein paar Schl├Ąge. Warum sie die wohl um ihren Hals trug, fragte er sich. Er besuchte ihr Profil, er war auf der Suche nach mehr Informationen ├╝ber die Unbekannte. Er wollte mehr ├╝ber sie erfahren. Doch die Entt├Ąuschung war gro├č, die sch├Âne Frau gab keinerlei ├╝ber sich preis. Was sollte er jetzt machen? Diese Fremde war auf seiner Seite gewesen und hatte keine Nachricht f├╝r ihn hinterlassen. Offensichtlich schien sie kein Interesse an seiner Person zu haben. Wie immer. Er hatte einfach kein Gl├╝ck bei den Frauen, schon gar nicht bei solch einer Frau. Aber momentmal, immerhin hatte sie ihn angeklickt, das muss doch auch einen Grund gehabt haben. Vollkommen absto├čend konnte sie ihn ja eigentlich nicht finden. Auf irgendeine Weise musste er ja schon ihr Interesse geweckt haben. Aber was sollte er jetzt machen? Sollte etwa er ihr schreiben? Sowas konnte er normalerweise nicht so gut. Er fand selten die richtigen Worte. Aber andererseits, was hatte er schon zu verlieren? Er kannte sie nicht und auf einen Korb mehr oder weniger in seinem Leben kam es auch nicht an. Schlie├člich rang er sich dazu durch ihr eine Nachricht zu hinterlassen.

\"Hi, wei├č eigentlich gar nicht so recht, was ich dir schreiben soll. Hab gesehen, dass du meine Seite besucht hast und bin neugierig geworden. Frage mich was eine so tolle Frau wie du, bei jemanden wie mir auf dem Profil macht? W├╝rde mich ├╝ber eine Antwort freuen. Robert\"

Nachdem Robert die Mail abgeschickt hatte, bereute er es im n├Ąchsten Augenblick bereits. Die w├╝rde sicher denken, er w├Ąre total bescheuert. Was hatte er sich blo├č dabei gedacht? Sich Hoffnungen auszumalen bei einer so hei├čen Frau. Sie w├╝rde sich auf keinen Fall melden, da war er sich ganz sicher.

Die Antwort lie├č ganze zwei Wochen auf sich warten. Robert hatte anfangs st├╝ndlich sein Postfach ├╝berpr├╝ft. Das hatte er allerdings nach 3 Tagen wieder aufgegeben, denn dann war er restlos ├╝berzeugt, dass er nicht mehr mir einer Antwort zu rechnen hatte. Die Unbekannte hatte seine Nachricht vermutlich gelesen und anschlie├čend sofort gel├Âscht und seitdem keinen Gedanken mehr daran verschwendet. Es war ihm zutiefst peinlich, je diese Mail verfasst zu haben. Dennoch erwischte er sich dabei, wie er mindestens zweimal t├Ąglich in seinem Postfach st├Âberte.
Und dann, als er es nicht mehr zu hoffen wagte, war es endlich soweit. Robert traute seinen Augen kaum, als er die Nachricht sah. Da war tats├Ąchlich eine Nachricht in seinem Postfach von der sch├Ânen Unbekannten. Mit pochendem Herzen las er also die Nachricht.




\"Lust auf ein Abenteuer?
Mittwoch 20 Uhr, Hotel Rosenduft Zimmer 213
Eva\"

War das ein schlechter Scherz?, fragte sich Robert. Da verarschte ihn doch jemand. Schei├če, und jetzt? Robert war hin und her gerissen. Er konnte sein Gl├╝ck nicht recht fassen, dass er von der Fremden ÔÇôEva-, auf ein Abenteuer eingeladen wurde. Aber ein Teil von ihm wollte es auch unbedingt glauben. In seinen Kopf war nur noch die sch├Âne Eva. Er konnte an nichts anderes mehr denken. Sobald er seine Augen schloss, sah er sie vor sich. Er sah ihre langen Beine im knappen Minirock und ihre F├╝├če in sexy Stiefeln steckend. In seiner Fantasie lagen sie zusammen auf dem Hotelbett und k├╝ssten sich wild und leidenschaftlich- doch nur ein Tagtraum. In der Realit├Ąt war er davon meilenweit entfernt. Selbst wenn dieses Angebot ernst gemeint war, er war viel zu sch├╝chtern und zu unsicher mit sich selbst. Au├čerdem was sollte das ├╝berhaupt bedeuten, ein Abenteuer? Sollte es sich tats├Ąchlich um Sex handeln? Also ein sexuelles Abenteuer mit einer Fremden? Sollte es das Schicksal wirklich so gut mit ihm meinen? Doch er konnte sich eigentlich nichts Besseres mehr vorstellen. Seine Neugier w├╝rde wohl siegen.

Am Mittwoch war es dann endlich soweit. Nachdem Robert ganze zweimal geduscht hatte und sich das ein oder andere Mal bei der Rasur geschnitten hatte, stand er jetzt vor Zimmer Nummer 213. Er war so nerv├Âs, dass seine H├Ąnde zitterten und sein Herz wie wild pochte. Er tippte unruhig von einem Fu├č auf den anderen rum und z├Âgerte hineinzugehen. Nach einigen Minuten, fasste er allen Mut zusammen und klopfte zaghaft an die T├╝r. Doch es kam keine Reaktion. Er klopfte nochmals, diesmal etwas energischer. Doch als wieder keine Reaktion kam, ├Âffnete er vorsichtig die T├╝r. Was er dann sah, lie├č ihn abermals sprachlos erscheinen. Doch er ging ins Zimmer und schloss vorsorglich die T├╝re hinter sich.

Eva sa├č auf dem Bett. Sie sah genauso geheimnisvoll und sexy aus, wie auf dem Bild. Sie trug einen schwarzen kurzen Lederrock und ein knappes Top aus schwarzer Spitze. Dazu trug sie rote Pumps. Ihre Augen waren abermals hinter einer Maske versteckt und ihr schwarzes Haar fiel ihr glatt wie Seide an den Schultern herunter. Sie sah absolut umwerfend aus. Robert sp├╝rte allein bei Ihrem Anblick, wie es sich in seiner Hose regte und sich dort eine Beule in seiner Hose abzeichnete.
\"Setz dich zu mir,\" verlangte Eva mit einer bet├Ârenden Stimme. Robert z├Âgerte nicht lange und setzte sich zu ihr aufs Bett, hielt jedoch noch etwas Abstand zu ihr. Er war sich unsicher. Er wusste ja nicht, was genau sie von ihm erwarten w├╝rde. Er wagte es kaum zu atmen, so aufgeregt war.
Eva sah ihn durchdringend an, betrachtete ihn eingehend. Sie sah ihm in die Augen, stand auf, ging mit pr├╝fendem Blick um ihn herum. Sie begutachtete ihn.
\"Du bist also Robert. Sch├╝chtern bist du also, hab ich ├╝ber dich gelesen.\"
Robert z├Âgerte, wollte jedoch grade eine Antwort erwidern, als Eva weiter sprach: \"Also pass auf, du hast die Wahl. Trinken wir einen Kaffee gemeinsam, plaudern ein wenig und lernen uns kennen. Oder aber, du entscheidest dich f├╝r den Sex und willst, dass ich es dir besorge. Du hast die Wahl.\"
\"Wie jetztÔÇŽ alsoÔÇŽ\", Hannes brachte keinen richtigen Satz zustande. Seine Erregung wuchs jedoch mit jeder Sekunde. Er konnte den Blick nicht von ihr abwenden. Er sah die vollen roten Lippen und bei den Worten, die sie sprach wurde ihm hei├č und kalt zu gleich. Er wollte sie unbedingt, er hatte noch nie eine so hei├če Frau gesehen und konnte es kaum abwarten.
\"Also, entscheide dich jetzt. Ich hab nicht ewig Zeit!\", verlangte Eva.
\"Dann, hmmÔÇŽ ja dann, alsoÔÇŽ Sex.\" Roberts Antwort klang mehr wie eine Frage, aber Eva schien das zu gen├╝gen. Er sah ein verschmitztes L├Ącheln in ihrem Gesicht und ihm wurde klar, dass sie genau diese Antwort hatte h├Âren wollen.
\"Zieh dich aus!\", h├Ârte er sie jetzt herrisch sagen. Robert war irritiert. Was war das denn f├╝r ein Spiel. Er f├╝hlte sich nicht ganz wohl in seiner Haut. Er blieb sitzen und r├╝hrte sich nicht.
\"Pass auf, Tu einfach was ich dir sage und vertrau mir. Dann wirst du es sicher nicht bereuen. Sonst funktioniert das mit uns nicht, ok?\" sagte Eva nun eine Spur freundlicher.
Was hatte er schon zu verlieren? Seine Antwort bestand darin, dass er endlich aufstand und er sich nun langsam seiner Kleidung entledigte. Eva lie├č ihn dabei keine Sekunde aus den Augen. Sie verfolgte jeden Handgriff.
Als Robert schlie├člich v├Âllig entbl├Â├čt und mit riesiger Erektion da stand, kam Eva n├Ąher, um das Gesamtbild zu betrachten. Seine Erektion gefiel ihr, sie war gewaltig. Eva stellte sich hinter ihn und strich mit ihren langen spitzen N├Ągeln langsam ├╝ber seinen R├╝cken. Das war die erste Ber├╝hrung, die Robert von ihr zu sp├╝ren bekam und er bekam G├Ąnsehaut am ganzen K├Ârper, er war wie elektrisiert. Sie strich nun sanft, und mal was heftiger ├╝ber seine Haut. Sie glitt ├╝ber seinen R├╝cken, bis hin zu seinem Po. Sie griff mit ihren Armen von hinten nach vorn um seine Brust. Ihre zarten Lippen ber├╝hrten schlie├člich seinen Hals und Robert st├Âhnte auf. Er war so erregt, wie noch nie zuvor.
Doch schlie├člich lie├č sie von ihm ab und stellte sich vor ihn. Sie zog erst ihr Top und schlie├člich ihren Rock aus und zum Vorschein kam rote Spitzenunterw├Ąsche. Sie begann vor seinen Augen sich zu streicheln. ├ťber ihrem BH und ├╝ber ihrem Slip. Sie sah Robert dabei an, sie betrachtete seine gierigen Blicke, welche er nicht von ihrem K├Ârper lassen konnte. Robert lie├č ihre H├Ąnde nicht aus den Augen und folgte jeden ihrer Schritte mit seinen Augen. Er sah wie Evas Erregung wuchs. Er sah es in ihren Augen. Er wagte es nicht sich zu bewegen, oder gar einen Laut von sich zu geben, er wollte nicht, dass sie aufh├Ârte. Gleichzeitig sehnte er sich danach, sie zu ber├╝hren, ihre prallen Br├╝ste in seine H├Ąnde zu nehmen und ihre zarten Lippen auf seinen zu sp├╝ren. Stattdessen besch├Ąftige sich Eva mit ihrem K├Ârper. Sie streichelte sich ausgiebig bis schlie├člich 2 Finger ihren Slip zu Seite schoben und die Finger in ihrer Liebesh├Âhle verschwanden. Und sich dort heftig auf und ab bewegten. Eva st├Âhnte dabei leise und bet├Ârend. Als Robert den Anblick vor Geilheit fast nicht mehr aushielt
schien es so, als ob Eva ihn erh├Ârte und kam auf ihn zu. Sie blieb vor ihm stehen, schubste ihn sanft aber bestimmt auf Bett, so dass er auf der Bettkante sa├č. Eva setzte sich mit gespreizten Beinen auf seinen linken Oberschenkel und rieb ihre feuchte Spalte an seinem Bein. Robert st├Âhnte heftig auf, es machte ihn wahnsinnig an, wie sie sich bewegte. Sie k├╝sste fordernd seine Lippen und rieb dabei ihre Br├╝ste gegen seinen Oberk├Ârper. Robert h├Ârte auch sie jetzt leise st├Âhnen. Es war ein bet├Ârendes Ger├Ąusch, von dem er nicht genug bekommen konnte. Er hatte das Gef├╝hl, als w├╝rde er jeden Moment explodieren. Er h├Ârte das St├Âhnen von Eva, f├╝hlte ihre harten Br├╝ste und an seinem Oberschenkel konnte er sp├╝ren, wie feucht sie mittlerweile geworden war. Sie bewegte sich heftig auf und ab und rieb mit seinem Bein ihre Klitoris. Schlie├člich setzte sie sich etwas aufrechter hin, und lie├č Robert an ihren Br├╝sten lecken. Er stellte sich recht gut an, wie sie feststellte. Es w├╝rde sicher nicht mehr lange dauern, bis sie Robert zum H├Âhepunkt kommen w├╝rde.
Sie spreizte nun ihre Beine und sa├č auf seinem Scho├č. Sie rieb seinen Penis an ihrer Lustgrotte, und begann erst langsam und dann immer heftiger ihrer H├╝fte zu bewegen. Unter ihr sp├╝rte sie den harten Penis von Robert, der kurz vorm H├Âhepunkt zu sein schien. Er st├Âhnte hemmungslos, da er sich nicht mehr zur├╝ckhalten konnte. Er war einfach zu erregt.
W├Ąhrenddessen, stimulierte Eva weiterhin ihre Klitoris. Es war ihr egal, ob es Robert gefiel oder nicht, er w├╝rde so oder so, noch zum Orgasmus kommen. Das war nur eine Frage der Zeit. Sie f├╝hlte ein hei├čes Pulsieren zwischen ihren Beinen und merkte wie sich ihr H├Âhepunkt ank├╝ndigte. Aber sie wollte noch mehr, sie wollte ihn in ihr sp├╝ren, wollte von ihm ausgef├╝llt werden. Vor allem sollte er sp├╝ren, wie sie zum H├Âhepunkt kam, er sollte f├╝hlen wie sich ihre Muskeln vor Erregung zusammen zogen und vor Lust zuckten.
Mit einem gekonnten Handgriff nahm sie seinen Penis in die Hand und lie├č ihn in sich hinein gleiten. Sie gab ein wohliges Seufzen von sich, als sie ihn in sich sp├╝rte und sie f├╝hlte wie sein Penis noch h├Ąrter wurde. Und Robert explodierte f├Ârmlich. Er wurde von einem erl├Âsenden Gef├╝hl durchflutet und alle Anspannung fiel von ihm ab. Sein Orgasmus war kurz aber heftig, und er kam kurz bevor Eva auch zum H├Âhepunkt kam. Sie st├Âhnte leise, aber ausgiebig, und gab ihm damit zu verstehen, dass sie zufrieden war.
Im n├Ąchsten Augenblick, stand Eva auf, zog sich rasch an, und verschwand ohne ein weiteres Wort zur T├╝rÔÇŽ

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gareth
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Hallo Jen nyy,

dieses kleine M├Ąrchen aus dem Alltag hat mir jetzt gut gefallen, obwohl "Lustgrotte" darin vorkommt :o)

Ich w├╝nsche mir immer sehr, dass es gelingen m├Âge, andere Worte zu finden, oder das Geschehen auf andere Weise zu beschreiben. Lustgrotte war, als es das erste Mal verwendet wurde, eine interessante Bezeichnung, wird aber, zusammen mit vielen ├Ąhnlichen Begriffen, seit vielen Jahrzehnten als Klischee zu Tode gequ├Ąlt.

Glaubhaft finde ich die ├ťberlegungen, Sorgen und Reaktionen Roberts vor (und nach) seiner Antwort an Eva, sowie die Formulierung seiner Nachricht an sie. Wirklich gelungene umgangssprachliche Formulierungen findet man nicht allzu h├Ąufig. Oft sind sie eben einen Tick zu umgangssprachlich formuliert.

Auch Roberts k├Ârperliche Reaktionen vor der T├╝r 213 des Hotels mit dem unglaublichen Namen "Rosenduft" :o) sind gut nachvollziehbar. Ich muss sagen, ich h├Ątte mir an seiner Stelle auch ziemliche Geldsorgen gemacht, z.B. in der Art, dass es da irgendwo einen Besch├╝tzer gibt, der ihm dann einen nennenswerten Betrag abnimmt. Robert hat sich da nicht weiter ge├Ąngstigt und er hat ja am Ende auch Recht behalten damit.

Was Eva zu ihm sagt und wie er ihr antwortet gef├Ąllt mir.

"...Wie jetztÔÇŽ alsoÔÇŽ"

ist eine durchaus angemessene Reaktion auf ihr Ultimatum :o)

Auch was sie mit ihm macht, finde ich erfrischend einfach, glaubhaft und erotisch. Die Szene entsteht recht klar vor dem Leser. Auf Handschellen hat sie ja (und ich finde, dankenswerter Weise) verzichtet, aber ihre Augenmaske hat sie immerhin beibehalten.

Die Art wie sie Ihre Herrinnen - Rolle spielt, finde ich liebenswert. Sie befiehlt und bestimmt das Geschehen, kommt aber dann doch etwas davon ab, weil es ihr in Wirklichkeit doch sehr wichtig ist, dass Robert sp├╝rt, wie erregt sie selbst ist und was in ihr vorgeht

...Vor allem sollte er sp├╝ren, wie sie zum H├Âhepunkt kam, er sollte f├╝hlen wie sich ihre Muskeln vor Erregung zusammen zogen und vor Lust zuckten...

Da wechselt die Perspektive von Robert pl├Âtzlich zu Eva, aber so erf├Ąhrt man doch noch etwas mehr ├╝ber sie als Person, obwohl es ja offenbar nicht vorgesehen war.

Jetzt nur noch zwei kleine Hinweise zur Erz├Ąhlweise. Oft ist es m.E. st├Ąrker, einfachere Formulierungen zu verwenden. Diesen Absatz:

Am Mittwoch war es dann endlich soweit. Nachdem Robert ganze zweimal geduscht hatte und sich das ein oder andere Mal bei der Rasur geschnitten hatte, stand er jetzt vor Zimmer Nummer 213

k├Ânnte man z.B. ohne jeden Verlust so formulieren:

Am Mittwoch stand Robert vor Zimmer 213, zweimal geduscht und mit mehreren Schnitten vom Rasieren.

So ausgedr├╝ckt kommt man als Leser selbst auf den Gedanken, dass er besonders sauber sein wollte und zittrige Finger hatte. Und es lohnt sich auch, einen Text am Ende immer nochmal in Ruhe auf Wiederholungen. Fl├╝chtigkeitsfehler und grammatikalische Probleme zu pr├╝fen. Es sind nicht allzu viele aber doch ein paar.

Nur ein Beispiel:

Unter ihr sp├╝rte sie den harten Penis von Robert, der kurz vorm H├Âhepunkt zu sein schien.

Richtiger ist: Unter sich sp├╝rte sie den harten Penis, der kurz vorm H├Âhepunkt zu sein schien. Dass es Roberts Penis ist, wei├č man schon.

Also soviel f├╝r den Augenblick, Jen nyy, mir hat es gefallen und ich war tats├Ąchlich froh, dass am Ende alles gut ausgegangen ist. Ein bisschen hatte ich sogar das Gef├╝hl, dass Robert vielleicht doch noch hinter ihr her gelaufen ist, als sie vermutlich nicht zu der T├╝r sondern durch die T├╝r verschwunden ist.


Gr├╝├če
gareth
__________________
Wie h├Ąsslich ist ein schr├Ąges Treiben,
da lob ich mir mein tr├Ąges Schreiben.

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