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Leselupe.de > Gereimtes
Die Fremde im Zug
Eingestellt am 03. 03. 2011 18:22


Autor
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Moritz Mei├čner
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2011

Werke: 8
Kommentare: 7
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Die Fremde im Zug

In einem Zug traf ich einst auf eine Frau,
schwarz war die Nacht und ihr Kleid gar dunkelblau.
In ihrem Sitz schlief sie, den Kopf geneigt,
hat meinen Augen keine Regung mehr gezeigt.

Ich ging zu ihr und ber├╝hrte ihr Gesicht
um sie zu wecken, doch sie sp├╝rte meine Finger nicht,
kein Atem erf├╝llte mehr ihren zarten Leib
und ich setzte mich zu diesem sch├Ânen, ewig ruhendem Weib.

Sie schien so jung und viel zu fr├╝h verschieden.
Was ist von ihr und ihrem Leben denn geblieben?
Von ihren Tr├Ąumen, ihrem Lachen, all ihren Taten?
Ich sah sie an, doch schien sie nichts von alldem zu verraten.

K├Ânnt ich deine Zeit verl├Ąngern, ich w├╝rd es gerne tun
und lieber w├╝rde ich an deiner Stelle dort so friedlich ruhn,
w├╝rde zur├╝ckdrehen wieder und wieder deine Uhr,
meine Zeit soll dir geh├Âren nur.

Und w├Ąhrend ich noch bei ihr verweil
h├Ąlt der Zug. Ich verlasse mein Abteil,
Hektik und Stimmen ├╝berall, nur ich bin es, der schweigt,
in Gedanken noch bei ihr und der Zeit, die mir noch bleibt.

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