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Leselupe.de > Gereimtes
Die Geschichte vom Narren
Eingestellt am 20. 02. 2002 10:49


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massel
???
Registriert: Apr 2001

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Die Geschichte vom Narren

I - Praeludium

Es lenken die Geschicke dieser Welt,
auch wenn's den Menschen oftmals nicht gef├Ąllt,
fremde M├Ąchte jenseit von Raum und Zeit,
die gesegnet sind mit Allwissenheit.

Was der Mensch sich allein zuschreibt,
in Wirklichkeit der Rat betreibt.
Die hohen Wesen lenken uns're Geschicke,
weben aus kleinen F├Ąden feste Stricke.

Sie seh'n, was vergangen ist und was wird sein,
dochlassen sie dem Menschen seines Gl├╝ckes Schein:
da├č er allein es sei, der sein Leben plant,
obwohl der hohe Rat die Wege ihm bahnt.

Unerkannt und nie bemerkt,
so verrichten sie ihr Werk
und zeigen niemals sich dem Auge nicht,
es sei, da├č wer die Herzen bricht.

II - Der Narr

Auf dieser Erde weitem Land,
da lebt' ein Mann, der kaum bekannt:
Der Jugend ├╝berschwenglich Gier
trieb ihnumher wie wildes Tier.

Nach entbehrlichen Jahr voll von Pein
beschied der hohe Rat ihm Gl├╝cklichsein:
er w├Ąhlte ihm ein weiblich Herzlein aus,
bereitete ihm vergn├╝glichen Schmaus.

Doch des jungen Mannes Herz war so blind und taub,
des hohen Rates verdammte es zu Staub.
Er zog lachend durch die St├Ądte und Lande
und war nur zum Verweilen nie im Stande.

Er glaubte stets, sein Gl├╝ck zu finden,
doch niemals konnte er sich binden,
irrte nur von einer sch├Ânen Frau zur ander'n
und fand doch Spa├č an seinem steten Wandern.

Er schien romantisch oft und Kavalier,
doch tief in ihm da schlummerte das Tier,
da├č ihn so sorglos handeln lie├č,
da├č er die Frau'n stets von sich wies.

So lebt' der Narr seit Jahr und Tag
und tut nur das, was er grad mag,
wenngleich ihm schon beschieden ist,
was unser Narr noch nicht vermi├čt.

---

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