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Leselupe.de > Gereimtes
Die Gier und die Furcht
Eingestellt am 28. 09. 2008 23:25


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Kosmone
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Sep 2008

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hungrig nach städtischem lebendem Sein
verliess ich den Wald, der mir nichts mehr gab
Verloren, verlassen, mutterseelenallein
stell mich der Flucht, beginne die Jagd

Späh die Gelegenheit im Gassengewirr
kühn greif ich und will es jetzt haben
pack was ich kann und kämpfe wie irr
beisse und haue grob um die Gaben

wie ich hastig die Habseligkeit pack
rette mich, renne, ein furischer Faun
stolpere am Eck über den Lumpensack
fiel über den Alten, sah ihn kaum

In seinem Antlitz war so ein Leuchten
doch die Augen sind schrecklich entstellt
erkennt mich am luftstarren Keuchen
und hob die Hand, er bettelt nach Geld

Ich ließ von Beute und Hoffnungen ab
mein Wunsch nur Vater der Gedanken
der Mann hatte eins seiner Beine im Grab
soll er sich nur nicht mehr bedanken

Gab die Sachen ohne Zögern nun hin
auf den Lippen den stärksten Schwur
dass ich nicht länger so einer bin
dahin wollt ich letzlich nur

um mich in allem zu spiegeln
im Wald wieder einzuigeln


Version vom 28. 09. 2008 23:25

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