Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92193
Momentan online:
125 Gäste und 5 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Die Hand an der Wiege
Eingestellt am 11. 06. 2008 01:09


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Wendy Darling
Hobbydichter
Registriert: Jun 2008

Werke: 2
Kommentare: 0
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Wendy Darling eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil


Die Hand der Mutter an der Wiege ihres Sohnes
Sie streichelt mit den Blicken zart das Kind
Und vor dem Auge ihres Geistes sieht sie Bilder
Sie fragt sich t├Ąglich wie die Zukunft wird.

Der Stuhl quietscht leise als sie aufsteht.
Sie geht nach drau├čen in die k├╝hle Nacht
Und sieht die tausend Sterne silbern funkeln
Und rund und voll der Mond ihr lacht.

Sie denkt an all die Menschen auf der Erde
Sie denkt an das was sie im Dorf oft h├Ârt.
Sie denkt an flie├čend Wasser in der H├╝tte
Und an die M├╝cken die sie grad gest├Ârt

Sie denkt an St├Ądte in den fernen L├Ąndern
Wo Menschen sorglos leben Tag f├╝r Tag
Sie denkt an W├Ąlder, sch├Âne Blumenwiesen,
An alles was sie eben mag.

Vor allem denkt sie aber an den Kleinen
Was seine Zukunft ihm wohl bringt...
Verzweifelt seufzt sie, schlie├čt die Augen
Von Ängsten ist ihr Herz durchdringt

Wenn Kinder andrer L├Ąnder lernen d├╝rfen
Dann muss er schon mit f├╝nf zur Arbeit geh┬┤n
Und w├Ąhrend andre Fu├čballspielen k├Ânnen
Wird er nie einen Fu├čball sehn

W├Ąhrend die andren als erwachsne M├Ąnner
Am Steuer sitzend reisen durch die Welt,
Wird er die Autos nur von ferne sehen
Und wohnen wird er meist in einem Zelt

Es wird schon k├╝hler, wieder seufzt sie leise
Sie wischt die Tr├Ąnen fort und geht hinein.
Die Hand der Mutter liegt nun wieder auf der Wiege
Und fl├╝stert leis: ÔÇ×Wie wird die Zukunft sein?ÔÇť

Das Licht der kleinen Kerze flackert heftig,
Die B├Ârse und der Suppentopf sind leer
Das letzte Brot heute Morgen aufgegessen.
Der Magen knurrt ihr jetzt schon sehr.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
Kommentare: 4053
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ENachtigall eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Herzlich willkommen bei den Lyrikern der Lupe, Wendy.

Die Kombination von Sozialkritik und Kitsch (sorry, wenn ich das so frei heraus sage) in Deinem Gedicht ist schwer verdaulich. Sie bewirkt das Gegenteil von dem, was Du beabsichtigst.
Ich bin ein Mensch, der f├╝r die Problematik der ungerechten Verteilung von (├ťber-)Lebensg├╝tern und Bildung (sehr globales Thema) gar nicht mehr gewonnen werden muss; mein bereits existentes Interesse erlischt aber angesichts des Textes abrupt. Es liegt z.B. an der Darstellung der an die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind erinnernden Muttergestalt. Dabei bin ich kein unreligi├Âser Mensch. Nur hier passen Zweck, Mittel und Wege nicht zusammen.

Ich hoffe, Du kannst meine Offenheit verschmerzen und l├Ąsst Dich davon nicht entmutigen.

Gr├╝├če von Elke



Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Gereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!