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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Haut des Anderen
Eingestellt am 19. 04. 2019 22:31


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CPMan
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Ich war zw├Âlf, vielleicht dreizehn Jahre alt. Wir waren auf Klassenfahrt im Nirgendwo, aber es war aufregend, weil wir nicht zuhause waren und die Lehrer die Z├╝gel locker lie├čen. Alle Jungs unserer Klasse waren in Annemarie verliebt. Ich auch. Ich war verliebt in ihr rundliches Gesicht, die gro├čen Augen, die immerzu strahlten und ich war in ihren f├╝r mich goldenen Teint verliebt, der drau├čen in der Sonne besonders zur Geltung kam. Es waren die Neunziger und die M├Ądchen kleideten sich f├╝r heutige Verh├Ąltnisse meist dezent und selten aufreizend. Annemarie trug in diesem Sommer jedoch h├Ąufig eine kurze, ausgefranste Jeans und machte uns mit ihren sch├Ânen, gebr├Ąunten Beinen fast verr├╝ckt. Mehr noch als Hannah, die bereits Busen hatte. Wir Jungs hatten nur Augen f├╝r Annemarie, f├╝r ihre Haut, ihre Augen und ihr blondes, langes Haar. Unter uns redeten wir st├Ąndig ├╝ber sie, jede Aussage, jede Geste von ihr wurde analysiert wie ein Drama im Deutschunterricht. Wen von uns mochte sie wohl leiden, wer w├╝rde der Auserw├Ąhlte sein?

Ich versuchte es fast ausschlie├člich ├╝ber Augenkontakt und ein dezentes L├Ącheln. Am fr├╝hen Abend spielten wir mit unserem Klassenlehrer ein Spiel im Stuhlkreis. Man musste koordiniert und im Takt in die H├Ąnde klatschen und konnte zwischendurch jemand anderen aufrufen. Wenn man dem Rhythmus nicht folgen konnte oder beim Aufrufen einen Fehler machte, kriegte man vom Mitsch├╝ler, der einen vorher aufgerufen hatte, einen Dubbel aus Hautcreme ins Gesicht: auf die Nase, auf die Stirn, auf die Wangen und aufs Kinn. Ich rief Annemarie solange und so h├Ąufig auf, bis sie einen Fehler machte. Ich durfte ihr einen Dubbel auf die Nase setzen. Ich schritt auf sie zu, sie lachte, ich lachte, wir strahlten uns an. Der Moment, in dem mein dick eingecremter Finger ihre Nase ber├╝hrte, hat sich tief in mein Ged├Ąchtnis gebrannt. Diese Unschuld, diese Freude, dieses zaghafte Aufkeimen meiner Sexualit├Ąt.

Am Abend durften wir alle im gro├čen Schlafsaal ├╝bernachten. Die Lehrer erlaubten uns, unsere Decken, Kissen und Bettlaken zu holen. Wie zuf├Ąllig schlief ich in der N├Ąhe von Annemarie ein. Wir lagen Kopf an Kopf, aber nicht nebeneinander. Als das Licht ausging, fanden sich unsere H├Ąnde wie zuf├Ąllig und wir ber├╝hrten uns. Gelegentlich traute ich mich, ihr durchs Haar zu fahren. Die ganze Nacht sp├╝rte ich einen wohligen Strom, der mich elektrisierte, faszinierte und verwirrte. Ist das Liebe? fragte ich mich. Jedenfalls wollte ich nicht, dass es aufh├Ârt und ich wollte nicht einschlafen. Tat ich auch nicht.

Obwohl meine Gef├╝hle f├╝r Annemarie diese eine Nacht und eigentlich meine gesamte Schulzeit ├╝berdauerten, kam es zu keiner weiteren Ann├Ąherung. Annemarie verliebte sich in andere Jungs, ich litt still und heimlich. Aber wenn ich neben ihr sa├č, wenn sich unsere Knie, H├Ąnde oder Arme ber├╝hrten, dann f├╝hlte ich ihn wieder, diesen elektrisierenden Strom, der meinen gesamten K├Ârper ergriff. Wenn sie mir dann noch in die Augen schaute, war ich f├╝r einen Moment auf wundersame Art und Weise verloren.

Milan Kundera hat einmal geschrieben, dass das Gesicht letztendlich nichts anderes sei als das Armaturenbrett der K├Ârperfunktionen. Aber ich kann mich an kein einziges Armaturenbrett erinnern, das mich jemals so ber├╝hrt h├Ątte wie das Gesicht eines sch├Ânen M├Ądchens oder einer sch├Ânen Frau. F├╝r mich beginnt Liebe und Zuneigung immer im Gesicht des Anderen. Wenn ihr Blick mich durchdringt, wenn ich das Gef├╝hl habe, tief in meinem Innern getroffen und verwundbar gemacht worden zu sein, dann werde ich s├╝chtig nach diesen Augen, diesem Gesicht, diesem Mund und dieser Haut. Dann will ich sehen und sehenden Auges ber├╝hren. Anfassen, streicheln, liebkosen und mit allen Sinnen erfahren. Mich verlieren im Anderen, in der Haut des Anderen.

Erst mit einundzwanzig erlebte ich wieder dieses Gef├╝hl. Ich arbeitete in Paris, lebte dort und f├╝hlte mich zum ersten Mal so frei und ungebunden wie damals auf der Klassenfahrt. Ich hatte das enge Korsett meiner katholischen Erziehung an der Landesgrenze abgegeben und das luftige Kost├╝m eines bonvivants ├╝bergeworfen. Ich war ├╝bermutig, sprachgewandt und selbstbewusst. Ich lie├č mich von einer neunzehnj├Ąhrigen D├Ąnin entjungfern, blond und vollbusig, aber ohne Sinnlichkeit. Sie rauchte viel und ihre K├╝sse schmeckten bald nicht mehr. Unbeholfen und barsch beendete ich unsere Beziehung.
Dann kam Nathalie, eine Frankokanadierin. Kastanienbraunes Haar, Stupsnase, smaragdgr├╝ne Augen, Sommersprossen und ein brauner Teint. Wenn sie sprach, verstand ich kaum ein Wort, aber der Klang ihrer Stimme bet├Ârte mich. Die M├Ąnner des Unternehmens, f├╝r das ich arbeitete, betrachteten sie wie W├Âlfe ein zartes Lamm. Ich hingegen wirkte mit meinen einundzwanzig Jahren noch sehr jugendlich, vielleicht sogar kindlich. Und paradoxerweise nahm ich sie dadurch f├╝r mich ein. Sie ahnte wohl, dass ich ein eigentlich verz├Ąrtelter Junge mit wenig Erfahrung und viel Sensibilit├Ąt war. Sie f├╝hlte sich bei mir sicher, weil sie sp├╝rte, dass ich nichts gegen ihren Willen tun w├╝rde. Und aus diesem Grund, so vermute ich jedenfalls, verschm├Ąhte sie die M├Ąnner und w├Ąhlte mich, den Epheben.





Wir schliefen das erste Mal im dunklen Zimmer meiner ÔÇÜdeutschen WGÔÇÖ in Neuilly-sur-Seine miteinander. In der Stille des verlassenen Apartments ertasteten wir zun├Ąchst sitzend unsere H├Ąnde, kreuzten die Finger ineinander, befreiten sie wieder. Dann, langsam, ber├╝hrten wir die Unterarme des Anderen, lie├čen unsere zarten Fingerkuppen ├╝ber die straffe Haut fahren und erfassten jede Regung des Gegen├╝bers wie ein Seismograph. Unsere Gesichter n├Ąherten sich einander, unser Atem war feucht und angenehm warm. Als sich unsere Lippen fanden, stie├čen sie zun├Ąchst wie weiche Kissen aneinander, dann forderten sie forsch zum Kuss heraus. Der Kuss wurde dringlicher, die Zungen kamen hinzu, gaben und nahmen. Wild, immer wilder wurde das Verlangen, den Anderen tastend und k├╝ssend zu erleben, vorzudringen in das magische Territorium fremder und doch merkw├╝rdig vertrauter Haut. Die Dunkelheit verst├Ąrkte die Kraft der ├╝brig gebliebenen Sinne, ich f├╝hlte, schmeckte und roch Nathalie in ihrer ganzen Weiblichkeit. Ein s├╝├čes Destillat aus Schwei├č, Haut und Haaren breitete sich vor mir aus wie ein Teppich der Begierde. Ich hatte das Gef├╝hl, mich in ihr zu vergraben, unter ihre Erde zu kriechen und dort Schutz zu finden. Noch nie hatte ich eine Frau so erlebt, wahrhaft erlebt, wie an diesem Abend. Noch heute h├Ąnge ich in Gedanken weniger dem eigentlichen Sex, als vielmehr den vorangehenden Ber├╝hrungen nach. Ich hatte ihn wieder erleben d├╝rfen, diesen elektrisierenden Strom.

Unsere Beziehung hielt noch zwei weitere Monate. Ich gew├Âhnte mich an ihr Qu├ębecois und sie sich an mein fran├žais allemand. Wir unternahmen viel zusammen, spazierten und k├╝ssten uns im Jardin du Luxembourg, fuhren Rad im Bois de Boulogne und schwammen in der Piscine Roger Le Gall. Dann flog sie zur├╝ck nach Kanada. Ich begleitete sie zur M├ętro. Sie stieg ein, winkte mir ein letztes Mal durch ein Fenster zu und verschwand dann in einem schwarzen Tunnel. Ich habe sie nie wiedergesehen.

Es folgte eine Durststrecke. Ich verlie├č Frankreich und kehrte nach Deutschland zur├╝ck, um zu studieren. Ich las und schrieb, las und schrieb, und ├╝bersetzte. Dann ging mir das Geld aus und ich suchte mir eine Arbeit. Ich fand sie in einem Kabarett. Ich fand Arbeit und Helena. Helena war eine achtzehnj├Ąhrige Sch├╝lerin, eine junge Frau f├╝r den zweiten Blick. In ihrer Nat├╝rlichkeit, in der Symmetrie ihres Gesichtes erkannte ich zun├Ąchst nichts Besonderes, bis ich realisierte, dass genau diese Ebenm├Ą├čigkeit das Besondere war. Braunes Haar, braune Mandelaugen, ein heller Teint und ein sinnlicher Mund. Eine warme Stimme, ein wacher, neugieriger Blick, umgeben von einer leichten Traurigkeit, die ich auch in mir fand.

Wir arbeiteten h├Ąufig zusammen an derselben Theke. Im gesch├Ąftigen Treiben passten wir unsere Bewegungen auf engstem Raum einander an, um eine m├Âglichst reibungslose Bedienung zu erwirken. Gelegentlich f├╝hlte sich das an wie zwei Raubkatzen, die umeinander herum schleichen, oder wie zwei T├Ąnzer, die sich erst umkreisen bevor sie sich ber├╝hren. Das Schweigen unserer Arbeit wurde schlie├člich unterbrochen von dem lauten Knall unserer ersten Ber├╝hrung. Blitz und Donner fuhren durch meinen K├Ârper und ich sah in ihren Augen, dass sie auch ihren trafen. Mit M├╝h und Not taten wir, als sei nichts gewesen, aber es war klar, dass sich hier Energie aufstaute, die nach Entladung lechzte.

Zwei Wochen sp├Ąter rief sie mich an. Wir gingen auf eine Party au├čerhalb der Stadt, wir liefen den ganzen Weg zu Fu├č, und f├╝hrten unterwegs den Tanz fort, der innig und doch kontaktlos war. Wir erz├Ąhlten uns unser Leben, luden das Chaos im Kopf mit unseren Biographien auf. Erst auf der Party, als die Lichter wieder angingen und der Saal leer und verw├╝stet war, sahen wir mit ersch├Âpften Augen einander an.
ÔÇ×HelenaÔÇť, fragte ich, des Wartens m├╝de. ÔÇ×Warum bin ich hier?ÔÇť
Als Antwort schenkte sie mir den ratlosen Blick ihrer Mandelaugen und kam nah an mein Gesicht. Mit noch trockenen Lippen k├╝sste ich ihre Wangen, arbeitete mich langsam aber stetig zu ihrem Mund vor und erreichte ihn schlie├člich wie ein Verdurstender die rettende Oase. So schmeckst du also, dachte ich beim K├╝ssen. Nach Blutorange.

Wir k├╝ssten uns die ganze Nacht. Wir liefen zu Fu├č nach Hause, es dauerte Stunden. Jede Pause wurde von verlangenden K├╝ssen begleitet, gierig erkundeten wir einander, verloren uns im Gegen├╝ber. Meine Lippen labten sich an ihren Ohrl├Ąppchen, leckten die Wunden ihrer Jugend von der Haut und vertieften sich in ihren Nacken. Sie schmeckte nach dem, was sie war: ein M├Ądchen, das zur Frau wurde.

Aber auch diese Beziehung war nicht von Dauer. Wir verliehen unserer Liebe eine Tragik, die weder notwendig noch echt war. Einmal noch verbrachten wir eine Nacht zusammen. Bei ihr zuhause. Wir lagen in ihrem Bett, angezogen. Unsere schwarze Kleidung hob sich vom Wei├č des Zimmers und der Bettlaken ab. Helena hatte Angst vor Sex und versuchte, diese Angst mit leidenschaftlichen K├╝ssen zu kompensieren. Ich nahm sie bereitwillig an, aber ich f├╝hlte nicht mehr wie am ersten Abend. Nur ihre Haut, ihre weiche, zarte Haut erreichte mich noch. Wenn ich mit meinen Fingerkuppen dar├╝ber strich, f├╝hlte ich mich zugleich stark und schwach, verwund- und unbesiegbar. Und wenn ich in ihr Gesicht sah, dann f├╝hlte ich wie Edgar Allen Poe: I was a child and she was a child, In this kingdom by the sea; With a love that the winged seraphs of heaven Coveted her and me.

Fast zehn Jahre flogen vorbei, Liebschaften kamen und gingen. Unbewusst war ich auf der Suche nach diesem einen Gef├╝hl, auf der Suche nach Haut, die mich ber├╝hrte. Ich wartete auf ein Gesicht, das mich erleuchtete. Einen Spiegel, der mich erstrahlen lie├č.

Dann kam Lara. Sie war Auszubildende in unserem Betrieb. Mitte Zwanzig und von einem Wesen, das Funken spr├╝hte. Sie trug h├Ąufig einen gr├╝nen Trenchcoat, der ihre weiblichen Rundungen kaum kaschierte. Sie hatte wallendes, schwarzes Haar und eine glatte, wei├če Haut, die an Schneewittchen denken lie├č. Gr├╝nbraune Augen wie meine. Ein ansteckendes Lachen. Eine Nat├╝rlichkeit, die viele Frauen in ihrem Alter schon durch eine zur Schau gestellte Abgekl├Ąrtheit ersetzt hatten.

ÔÇ×Du wirst sie anleitenÔÇť, sagte der Chef, und die Kollegen grinsten. Ich grinste frech zur├╝ck.

Sie war vergeben und so zwang ich mich, meine aufkeimenden Gef├╝hle hinten an zu stellen und eine berufliche Distanz zu ihr zu pflegen. Doch der gesch├Ąftsm├Ą├čige Ton wollte uns beiden nicht gelingen, erst recht nicht, als ich erfuhr, dass sie ihre Beziehung beendet hatte. ├ťber Monate hinweg lernten wir uns kennen, sch├Ątzen und lieben. Wir verbannten aber die Liebe in Gedanken, denn uns war klar, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Doch im Unterbewusstsein schlummerte dieses Verlangen, das wie Magma geduldig in einem Berg schwelte und auf seinen Ausbruch wartete.

An einem Samstagmorgen passierte es. Im Betrieb gab es eine Notsituation, einige Kollegen und ich waren im B├╝ro, um Schlimmeres zu verhindern. Wie kopflos flatterten wir durch das Geb├Ąude, immer hektischer werdend. Und dann kam sie herein. Und ich wurde mit einem Schlag ruhig. Der Anblick ihres Gesichtes allein lehrte mich zwei Wahrheiten: ich liebte sie und alles w├╝rde gut werden. Im Anschluss gingen wir zu mir nach Hause, sa├čen ersch├Âpft auf der Couch und schauten einen Dokumentarfilm. Im Innern trug ich einen Kampf aus: Gef├╝hl gegen Verstand. Das Gef├╝hl gewann und ich lehnte mich zu ihr hin├╝ber. Mit der rechten Hand umfasste ich ihre Taille, die linke legte ich auf ihr Knie. Ihr Blick war kurz irritiert, dann gefasst. Als sich unsere Lippen ber├╝hrten, f├╝hlte ich einen sch├Ânen Schmerz, fast so, als ahnte ich, dass dieser Kuss der Beginn von etwas Gr├Â├čerem war. Der Geruch und das Gef├╝hl ihrer Haut an meiner sind schwer zu beschreiben. Ich erkannte mich selbst im Geschmack ihres K├Ârpers, der zum Geschmack meines eigenen K├Ârpers wurde. Ihre Haut war meine, meine Haut war ihre. Wir waren zwei Partikel in der Endlosigkeit des Raums, dazu auserkoren, eine Verbindung einzugehen. Alles ergab nun einen Sinn.

Danach lagen wir zusammen auf der Couch und ich schob ihre schwarzen Haare wie einen Vorhang zur Seite, um ihren Nacken zu erkunden. Mit dem Finger zeichnete ich ihre Nackenlinie nach und verfolgte die Bewegungen ihrer Schulterbl├Ątter. Ich legte meine flache Hand auf ihren R├╝cken und sp├╝rte das pulsierende Leben unter ihrer Haut. Meine Handfl├Ąchen wurden warm. Ich f├╝hlte, ich lebte, ich liebte wie nie zuvor. Die Haut hielt mich nicht mehr davon ab, ins Innerste einer Frau vorzudringen. Die Haut war das Innerste. Ich war am Ende einer Reise. Ich sp├╝rte es. Ich war da, wo ich sein wollte.

*

Heute ist Lara meine Frau. Heute erz├Ąhlt ihre Haut unsere gemeinsame Geschichte. Narben erz├Ąhlen von der Geburt unserer Kinder. Unvollkommenheiten erz├Ąhlen von der Macht des Alters. Ihre H├Ąnde wurden zu Mutters H├Ąnde aus Tucholskys Gedicht. Aber wenn wir uns bewusst ber├╝hren, wenn wir uns Zeit f├╝r uns nehmen, dann sp├╝re ich noch immer diesen Strom, der mich durch und durch elektrisiert. Und ich merke, dass nicht die Beschaffenheit ihrer Haut dar├╝ber entscheidet, was ich empfinde, sondern die Erlebnisse, die ich damit verbinde. Und ein Erlebnis bestimmt uns beide noch immer durch und durch. Und ich bilde mir ein, dass es uns auch weiterhin bestimmen wird.

Liebe.



Version vom 19. 04. 2019 22:31
Version vom 20. 04. 2019 15:37

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Christian Jyren
Guest
Registriert: Not Yet

... finde ich sehr sch├Ân. Kompliment.

Einige abgedroschene Begriffe w├╝rde ich herausnehmen, streichen oder ersetzen, die Geschichte braucht sie nicht und sie st├Âren den Erz├Ąhlfluss ... z.B. "Wolllust", "Eruption", "wie H├╝hner flattern" ...

... aber das ist nur meine subjektive Auffassung ... ansonsten eine Eloge auf die Liebe par excellence.

Frohe Ostern
Christian Jyren

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Maribu
???
Registriert: Jun 2012

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Die Haut des Anderen

Hallo CP-Man,

eine sehr gute Geschichte, die sich wohltuend von vielen anderen
in diesem Forum abhebt!

Die Gef├╝hle des Protagonisten werden sehr subtil beschrieben, ├╝berzeugen und werden dem Titel gerecht.

Der Schluss ist besonders ber├╝hrend und trotzdem realistisch.

Hat mir sehr gut gefallen! Chapeau!

Besten Gru├č
Maribu

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