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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Herrin des Nordens/ Gefesselte Macht
Eingestellt am 27. 03. 2012 22:04


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Ruedipferd
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Jasmin, die Herrin des Nordens
Kapitel 1

Ich fuhr das erste Mal in Jasmins Studio. Das Anwesen lag ein paar Kilometer vom Dorf entfernt. Die wenigen Nachbarn ringsum nahmen kaum Notiz von dem, was sich regelmĂ€ĂŸig in diesem bieder anmutenden roten Backsteinhaus abspielte. Jasmin arbeitete dort als Domina. Ich hatte im Internet gesurft und war mehr oder weniger zufĂ€llig auf ihre Anschrift gestoßen. Am Telefon sprachen wir einige Tage danach ĂŒber meine Vorlieben und WĂŒnsche. Noch nie hatte ich gewagt, jemand ein Sterbenswörtchen davon zu erzĂ€hlen. Nun redete ich wie ein Wasserfall. Jasmin wusste bald alles ĂŒber mich. Mit freundlicher Stimme fragte und antwortete sie so geschickt, dass ich ihr bereitwillig mein Herz ausschĂŒttete. Dann dachte sie einen Moment nach und lud mich zu ihrer nĂ€chsten Play Party ein. Kleidung brĂ€uchte ich nicht, es gĂ€be keinen besonderen Dresscode, aber jeder dĂŒrfte sich natĂŒrlich so verkleiden, wie er es möchte.

PĂŒnktlich kurz vor sieben Uhr stand ich zwei Wochen spĂ€ter vor Jasmins HaustĂŒr. Meine Finger zitterten, als ich auf den Klingelknopf drĂŒckte. Was wĂŒrde mich hier wohl erwarten? In mir knisterte es. Ich war neugierig geworden. Vielleicht eine Spur zu neugierig? Das rote Backsteinhaus mit den kleinen Anbauten daneben, sah nach außen hin unauffĂ€llig aus. Entschlossen richtete ich mich auf und wartete. Als sie die TĂŒr öffnete, rutschte mein Herz in Richtung Hose. Zur selben Zeit stellte ich mir allerdings lustvoll vor, wie mich diese imposante Erscheinung in ihrem schwarzen Lederoutfit und den Highheels, ĂŒber ihre starken Knie legte, mir wonnig die Hosen runterzog, um dann mit der flachen Hand meinen nackten Hintern nach allen Regeln der Kunst zu versohlen. Sie hatte meine Gedanken erraten. Ein charmantes spöttisches LĂ€cheln huschte ĂŒber ihr Gesicht. Dann sah sie an mir herunter, ließ ihren Blick auf meinem Hosenstall ruhen und bat mich herein.
Ich durfte meine Jacke ablegen und fĂŒhlte erneut ihren abschĂ€tzenden Blick ĂŒber meinen Hintern gleiten. Sie nahm wahrscheinlich bereits Maß, ĂŒberlegte genussvoll, wo sie ihre flache Hand am besten zum Schlag platzieren musste und fixierte die Stelle, an der es dann wohl auch am meisten weh tun wĂŒrde, schoss mir durch den Kopf.

Mit der Hand wies sie mir den Weg ins Wohnzimmer. Dort stand eine monströse Streckbank, an der vielerlei Ringe zum Anbringen von Ketten sichtbar waren. In Gedanken sah ich mich darauf leiden, hörte mich laut schreien, wenn sie damit meine Knochen Millimeter um Millimeter auseinander dehnen wĂŒrde, solange, bis der Schmerz unertrĂ€glich werden sollte und sich mit Gewissheit die erste Ohnmacht ankĂŒndigte. Ich musste schwer schlucken. Sie ahnte, was in mir vorging. „Wir hatten nur hier genĂŒgend Platz dafĂŒr“, meinte sie beilĂ€ufig. „Ja, ich bin also Jasmin. Wenn wir spielen, fĂŒr Dich natĂŒrlich immer Lady Jasmin, oder auch kurz Herrin! Auf diese korrekte Anrede lege ich großen Wert. Genauso, wie der nötige Respekt gegenĂŒber meiner Person fĂŒr einen Sklaven, also in Zukunft fĂŒr Dich, selbstverstĂ€ndlich sein sollte. Aber deine Defizite werde ich noch wĂ€hrend der Erziehung an dir bearbeiten. Nun erzĂ€hle mir erst einmal von dir!“

Ich starrte sie fassungslos an, schluckte noch einmal und begann, mit heiserer Stimme und einem dicken Kloß im Hals, etwas ĂŒber meine wichtigsten Lebensstationen zusammen zu stammeln. Sie lĂ€chelte und wies mich danach an, ihr zu folgen. Wir betraten eine gerĂ€umige KĂŒche, in der sich mehrere schwarz gekleidete Herren und Damen befanden. Die Frauen zierten wunderschöne Leder oder Lackkleider, offenherzig und frei. Die BrĂŒste wurden, wenn ĂŒberhaupt, oft nur von kleinen zarten Riemchen gehalten und ich konnte mich nicht mehr satt sehen. Dann durfte ich mich umziehen. Leider besaß ich keine richtige Sklavenkleidung, aber Jasmin erlaubte mir sofort, etwas aus ihrer Sammlung dazu zu nehmen. Sie fĂŒhrte mich in ein unauffĂ€lliges Zimmer. Ein paar Minuten spĂ€ter war ich fertig und stand wieder in der KĂŒche.

„Komm“, meinte sie geheimnisvoll. „Ich zeige dir nun mein Reich.“ Gehorsam folgte ich ihr, als sie vor mir die Treppe hinaufging, selbstsicher und beherrscht mit den HĂŒften schwang und mir einen umwerfenden Blick auf ihren festen Hintern eröffnete. Im Treppenaufgang hingen diverse KleidungsstĂŒcke, die unschwer auf den Beruf ihrer TrĂ€gerin schließen ließen. Wir wandten uns nach links. Das Zimmer war, wie auch die ĂŒbrige Wohnung und der Treppenaufgang, anheimelnd mit unzĂ€hligen brennenden Teelichtern bestĂŒckt.
Ein Pranger, ein Strafbock und ein merkwĂŒrdig anmutender Stuhl, alles in schwarz gehalten, befanden sich darin. An den WĂ€nden hingen Peitschen in allen Ausfertigungen und GrĂ¶ĂŸen. Daneben gab es Masken und an einem Kreuz befanden sich Ringe, in die wohl etliche bedauernswerte Kreaturen beiderlei Geschlechts eingehĂ€ngt worden waren und sich vor Schmerz gekrĂŒmmt hatten, wĂ€hrend ihr Peiniger oder ihrer Peinigerin sich lustvoll an ihrem furchtbaren Leid ergötzen durften. Überrascht nahm ich in meinem inneren Ohr die herzzerreißenden Schreie wahr, die sich ĂŒber diesem Raum ausgebreitet hatten und dann sah ich, wie meine Herrin die Schmerzensrufe ihrer Sklaven im Keim zu ersticken pflegte.

Auf den vielen metallenen Borden, die an die Wand gedĂŒbelt worden waren, lagen Knebel in allen GrĂ¶ĂŸen und Formen. Ich blickte, schauernd und erregt zugleich, auf unzĂ€hlige Fesseln und Handschellen. In der anderen Ecke standen Rohrstöcke in einem Köcher. Es mochten wohl so um die zwanzig gewesen sein. Wahrscheinlich bewahrte sie davon immer einen Vorrat auf, sollte mal ein Hintern so durchgewalkt werden mĂŒssen, dass auch das stĂ€rkste Material dabei abbricht. Mehrere Henkersmasken, Stricke und auch solche, die bereits den gewissen Henkersknoten aufwiesen, hingen von der Decke herab. Ich zitterte, als mir bewusst wurde, dass einer davon schon bald in einem Spiel um meinem Hals liegen könnte.





Im sogenannten Garten hatte ich bereits den passenden Galgen entdeckt. Das GerĂŒst wies eine FalltĂŒr auf, durch die der UnglĂŒckselige mit auf den RĂŒcken gefesselten HĂ€nden und der Henkershaube ĂŒber dem Kopf in die Tiefe stĂŒrzen wĂŒrde. Meine Phantasie ging mit mir durch. „Was denkst du?", fragte Jasmin, die meine Erregung spĂŒrte. „Ich male es mir gerade aus. Vielleicht kann man eine Hinrichtung spielen. So mit allem, was dazu gehört. GesprĂ€che mit Angehörigen, dem Priester, die Henkersmahlzeit, besondere Kleidung und um Mitternacht dann, eben der letzte Gang hinauf zum Henker."
Jasmin sah mich belustigt an. Sie verstand und spielte, wenn auch leicht sadistisch schmunzelnd, mit. „Ich versuche in der Regel meine nichtsnutzigen Sklaven lebend gegen Bares auf dem Sklavenmarkt zu verkaufen. Nur, wenn das misslingt, ich ihrer ĂŒberdrĂŒssig bin oder sich der Sklave einer schwerwiegenden Verfehlung schuldig gemacht hat, lasse ich ihn zum Tode verurteilen. Das findet dann auf der Party vor erlesenem Publikum statt. Denk dir etwas aus, deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht sperre ich dich nachher eine Weile in eines unserer Verliese, dort hast du Zeit zum TrĂ€umen. Und jetzt lernst du deine erste Lektion. Wenn du einverstanden bist, geh' sofort auf die Knie und lecke meine Schuhe blitzblank." Ich zitterte erregt, kniete vor ihr, öffnete meinen Mund und begann demĂŒtig ihre wunderschönen Highheels abzulecken, bis sie zufriedengestellt war. Danach zeigte sie mir die anderen RĂ€umlichkeiten. Wir hatten gerade das Kranken- und Arztzimmer verlassen und standen im KĂ€figraum, der spĂ€ter einmal als Schulzimmer einem gestrengen Lehrer oder einer Lehrerin nebst ihren ungezogenen SchĂŒlern dienen sollte, da klingelte es an der TĂŒr.

„Das werden sie sein“, meinte Jasmin. „Einer meiner Kunden hat seiner Freundin eine Session bei mir geschenkt. Dazu gehört auch eine EntfĂŒhrung. Die Ärmste ahnt nicht im Geringsten, was auf sie zukommt. Halte dich bereit, ich habe vielleicht gleich eine Aufgabe fĂŒr dich.“
Sie stieg die Treppe hinab und öffnete die TĂŒr. Zwei MĂ€nner fĂŒhrten eine geknebelte Frau herein, welche eine Augenbinde trug. Ihre starken BrĂŒste quollen aus dem DekolletĂ© hervor. Sie keuchte, wandte sich in den unbarmherzigen Armen ihrer EntfĂŒhrer. Ich fĂŒhlte gleichzeitig Mitleid und Begierde in mir aufsteigen. Sie fĂŒhrten sie zu mir nach oben. Dort schoben sie sie in die oberste Etage des KĂ€figs und banden ihre um sich schlagenden HĂ€nde mit Ketten an die GitterstĂ€be. Ich sah ihre sich rhythmisch zur Atmung auf und nieder senkenden BrĂŒste, dann ihren Bauch und als sie die Beine spreizte, konnte ich erkennen, dass sie kein Höschen trug. Jasmin kam auf mich zu. Sie hielt etwas in der Hand.

Es war ein kleines surrendes GerĂ€t. Ich sollte es vor die Scheide der unglĂŒckseligen jungen Sklavin halten. Alsbald begann diese laut zu stöhnen. Ich bearbeitete das MĂ€dchen mit zunehmender Wonne. Jedes Stöhnen, jeder erstickte Schrei stachelte mich weiter auf, sie noch stĂ€rker, noch hĂ€rter mit der Maschine zu quĂ€len. So etwas hatte ich an mir noch nie erlebt und ich genoss es in vollen ZĂŒgen. Als Jasmin den Befehl zum Aufhören gab, gefiel ich mir bereits in meiner neuen Rolle. Ich hĂ€tte gern weitergemacht und das arme Ding solange traktiert, bis es vor unser aller Augen gekommen wĂ€re. Ich blickte gierig auf ihre geröteten großen Schamlippen. Ihre Klitoris war prall vor Erregung angeschwollen und eine klare FlĂŒssigkeit floss aus ihrer Scheide heraus. Sie war bei der Aktion geil geworden. Dann wurde sie von ihrem Freund aus dem KĂ€fig gehoben und weggefĂŒhrt. Ich blieb zitternd allein zurĂŒck. Neugierig und fast verrĂŒckt von dem Druck in meinem Schwanz, kletterte ich selbst in den KĂ€fig.

Ein wohliges Schauern erfasste mich, als ich in der Enge auf den Bauch drehte, um mein Glied und mein Lustzentrum auf den Boden zu drĂŒcken, in der Hoffnung, durch die Reibung wĂŒrde sich meine Erregung endlich im Orgasmus entladen. Eine junge Herrin stand vor meinem KĂ€fig und schaute mich mitleidig an. „Dann will ich dir mal helfen“, meinte sie und legte das Schloss um die GitterstĂ€be. Noch ehe ich die Situation nur annĂ€hernd begriffen hatte, war der SchlĂŒssel auch schon umgedreht. Zufrieden besah sie sich ihr Werk. „So ist das aber nicht gedacht gewesen“, hörte ich mich stammeln, doch da war sie bereits wieder verschwunden und hatte die TĂŒr zum KĂ€figzimmer zugeschlagen.
Ich drehte mich erneut auf den Bauch und begann in Ektase zu onanieren. Ein paar Sekunden spĂ€ter war alles vorbei. Die alle Sinne betörende Erregung legte sich und ich konnte wieder ruhiger atmen. In dem Moment kam meine Peinigerin zurĂŒck. Diesmal hatte sie Jasmin im Schlepptau. Schon freute ich mich, endlich wieder festen Boden unter die FĂŒĂŸe zu bekommen, da sah ich deren zufriedenen Gesichtsausdruck. „Das hast du ja fein hingekriegt“, meinte sie. „Dann bist du ja bereits da, wo du auch hingehörst.“ Sie drehte sich um, nickte ihrer Kollegin wohlwollend zu und verschwand.
„Kannst du mich nicht raus lassen?“, fragte ich diese naiv. Doch sie schĂŒttelte streng den Kopf. „Du hast doch die Herrin eben gehört. Du wirst fein in deinem KĂ€fig bleiben.“ Dann war auch sie verschwunden. Wie lange ich in meinem GefĂ€ngnis zugebracht hatte, wusste ich nicht. Plötzlich erschien meine WĂ€rterin mit einer Freundin.

„Ich muss mal zur Toilette“, jammerte ich. NatĂŒrlich hĂ€tte ich noch etwas aushalten können und hinter mir lagen, in Reichweite, Windeln fĂŒr den Notfall, aber ich dachte, vielleicht gereicht mir dieser kleine Trick zur Ehre und sie werden mitspielen. Ich sah die beiden flehend an, versprach nach der Toilette auch gleich brav wieder in den KĂ€fig zu steigen und war im nĂ€chsten Moment frei. Ach wie schön, dass man ein Mann ist. Frauen sind doch so leicht zu beeinflussen, dachte ich zufrieden und begab mich aufs Klo.

Ich hatte die Damen unterschĂ€tzt. Donnernd und polternd stieg jemand die Treppe herauf und dann wurde die TĂŒr zum Waschraum derb aufgestoßen. Im Bruchteil einer Sekunde lag ich bĂ€uchlings ĂŒber der Truhe und noch bevor ich mich erneuter Erregung erfreuen konnte, fĂŒhlte ich ungeheure Schmerzen auf meinem nackten Hintern. Die Person, die mich vom WC gerissen und auf den Bauch geworfen hatte, war keine geringere, als die Herrin selbst. Jasmins flache HĂ€nde klatschten rhythmisch im Gleichtakt von einer Arschbacke auf die andere. Dann zog sie mich an den Ohren aus der Toilette, stieß mich zurĂŒck in mein KĂ€figzimmer, legte mir eine Windel um meine MĂ€nnlichkeit und ehe ich mich versah, war der Zauber der zurĂŒckgewonnenen Freiheit einer erneuten Kerkerhaft gewichen. Ich saß wieder im KĂ€fig. Die GittertĂŒr wurde mit einem Schloss verriegelt und den SchlĂŒssel legte sie nicht, wie beim letzten Mal, auf das kleine SchrĂ€nkchen gegenĂŒber, wo er fĂŒr mich leider auch unerreichbar blieb, nein, jetzt wollte sie wohl auf Nummer sicher gehen und steckte ihn demonstrativ in ihr pralles DekolletĂ©. „Ich entscheide, wann du dein GefĂ€ngnis wieder verlassen darfst und das wird sicher nicht sobald sein. Merke dir eines, du bist mein Sklave und mit mir spielt man nicht.“ Sie drehte sich um und ich war allein. Meine Beine hingen durch die GitterstĂ€be. Inzwischen trug ich neben der Windel um meinen geschundenen Hintern auch richtige StrĂ€flingskleidung. Der typische schwarz-weiß gestreifte Anzug zierte meinen Körper und auf den Kopf musste ich eine dazu passende MĂŒtze aufsetzen.

Meine Schmach hatte sich bei den GĂ€sten wie ein Lauffeuer herumgesprochen. NatĂŒrlich besuchten sie mich, um sich an meinem UnglĂŒck zu weiden, sich aufzugeilen oder auch nur, um neue Anregungen fĂŒr ihre Spiele zu holen. Jasmin kannte mit Sklaven wie mir keine Gnade. Ich verbrachte den ganzen Abend und Teile der kommenden Nacht im KĂ€fig, bis sie irgendwann den Weg zu mir fand und mich herausließ. Sie hatte meinen Willen gebrochen. Ich folgte ihr halbnackt in den Roten Salon, wo sie mich an den Pranger kettete. Dann besah sie sich ihren Peitschenköcher, zog einen Stock heraus und schlug mir auf den Arsch, bis ich im Spiegel die blutigen Striemen erkennen konnte und vor Schmerzen so laut schrie, dass sich plötzlich nahezu alle anderen GĂ€ste um mich herum versammelten. Einige Sklavinnen folgten zitternd ihrem Herrn und Gebieter.

Ich blickte völlig entkrĂ€ftet auf ihre geschundenen Pobacken, denen die Meinen in nichts mehr nachstanden und war Jasmin dankbar: FĂŒr den Schmerz, die Erniedrigung, die Windeln und die Lust, die ich dabei empfinden durfte, wenn ihre Peitsche meinen nackten Arsch streifte.
Die ersten GĂ€ste verabschiedeten sich. Ich zog mich auch wieder um. Wir saßen im Wohnzimmer und schauten einigen MĂ€dels zu, die einen unglĂŒckseligen Sklaven auf der Streckbank bearbeiteten. Ich fĂŒhlte kein Mitleid. Was er in diesem Augenblick erdulden musste, war auch mir zuteil geworden und ich konnte die Pein und den Schmerz genauso lustvoll erleben, wie er den Seinen jetzt. GenĂŒsslich trank ich Cola, knabberte an einigen Salzstangen und beobachtete die beiden im geilen Lederoutfit schwarz gekleideten Frauen, wie sie mit wachsender Begeisterung Kerzenwachs auf den Bauch und die Geschlechtsteile des Delinquenten tropfen ließen. Ich wusste tief in meinem Inneren, irgendwann auf einer der nĂ€chsten Partys, wĂŒrde auch ich auf ebendieser Bank liegen dĂŒrfen. Und irgendwann wĂŒrde ich in eines der im Garten befindlichen Verliese gesperrt werden.
Die Herrin des Nordens hatte ihrem Namen alle Ehre gemacht.

„Wie hat dir die Party gefallen?“, fragte sie. „Gut“, antwortete ich. „Sehr gut, sogar. Darf ich wiederkommen?“




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Dominik Klama
???
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M-hm. Mit regelmĂ€ĂŸiger HĂ€ufigkeit kehren in der Erotikabteilung der LL solche SM-Szenarien wieder. Nahezu immer aus der sehr angetanen Perspektive eines Bottoms geschrieben.

Bei dir, klicke ich kurz mal in dein bisheriges Werkverzeichnis hinĂŒber, scheint es eine neue Thematik zu sein.

Vor vielen anderen LL-Mitgliedern zeichnest du dich dadurch aus, dass du Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung beherrscht.

Der Text ist fĂŒr einen Leser, der sich auf SM-Gebiet wenig auskennt, recht anschaulich und informativ, um einfach mal mitzukriegen, "was diese Leute so treiben".

Meines Erachtens gelingt es ihm aber nicht unbedingt, solchen Lesern auch begreiflich zu machen, was "diese Leute" dabei empfinden. Vor allem dĂŒrfte, wer selber den Drang nicht hat, auch nach dieser Geschichte immer noch nicht begriffen haben, was daran "schön" ist, wenn man so etwas erlebt.

Es ist also ein Text fĂŒr Leute, die das sowieso, von Haus aus, schon verstehen und geradezu den weiteren Entwicklungen entgegenfiebern, sobald Fetische wie Dominasuit und Streckbank einmal aufgetaucht sind.

Und da ist es dann wieder, was ich stĂ€ndig an solchen WunscherfĂŒllungsfantasien in Textform kritisiere: Es geht alles so makellos, zielgerichtet und perfekt voran. Das ist die Art, wie Pornos gehen, in denen es ja auch immer den absolut besten aller Ficks mitzuerleben gibt, angeblich.

Mir fehlt da der Sand im Getriebe. Das menschlich Unperfekte. Die unpassende Person. Der Konflikt und wie mit ihm umgegangen wird.


Stilistisch ist die Geschichte nicht ganz so perfekt. Du neigst bisweilen zu sprachlicher Hölzernheit. Beispiele:


quote:
zeigten sich meine schlimmsten BefĂŒrchtungen bewahrheitet.

quote:
Just in dem Moment kam meine Peinigerin zurĂŒck.

quote:
meinte sie, mir freudig lÀchelnd zugewandt.

quote:
Ich war mit mir allein und ergoss mich in Selbstmitleid.


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Ruedipferd
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Hallo Dominik, vielen Dank fĂŒr deinen Kommentar und die Lobeshymnen hinsichtlich Rechtschreibung etc. Hört man natĂŒrlich gerne.
Du hast hinsichtlich der Perfektion recht. Wer die Neigung zu SM Spielen in sich spĂŒrt, der fragt garantiert nicht nach tiefgrĂŒndiger Konfliktanalyse. Und erklĂ€r mal einem "normalen Menschen", welcher bei Zahnweh und KopfdrĂŒcken sofort zur Tablette greift, was an Schmerzen schön sein soll. BDSM ist eine Variante im sexuellen Ausleben von GelĂŒsten und GefĂŒhlen, so wie es in der Partnerschaft HomosexualitĂ€t, Heteros, Bi gibt und jeder sich aus der Vielfalt "seinen" speziellen Kick selbst heraussuchen muss. Ich glaube nicht, dass es bei dieser Thematik ĂŒberhaupt möglich sein kann, jemand dafĂŒr zu begeistern, der völlig anders gestrickt ist. Witzig ist nur, dass die meisten Leute ihr neugieriges Interesse nie offen zugeben, aber ganz verschĂ€mt unterm Tisch die besagten Heftchen studieren. FĂŒr mich ist es tatsĂ€chlich ein neues Metier und ich werde den zweiten Teil mit dem Titel "Gnadenlos bestraft" nach Korrektur ebenfalls reinstellen und mal versuchen, den Protagonisten, der ja auch neugierig mit sich selbst das erste Mal ein derartiges Etablissement kennen lernt, etwas menschlicher zu machen, wobei es gerade bei Erotik ja leider, egal zu welcher Ausrichtung man gehört, fĂŒr MĂ€nner in der Regel immer auf das "Eine" ankommt. (Und das dauert nach Irving Wallace nur sieben Minuten.)Lg ruedipferd


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