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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Eingestellt am 24. 10. 2003 22:36


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Sigma
Hobbydichter
Registriert: Oct 2003

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Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Die Musik dr√∂hnt aus den Boxen. Der Bass l√§sst die W√§nde vibrieren. Lichtorgeln und Nebelmaschinen arbeiten auf Hochtouren. Die G√§ste tanzen, lachen und am√ľsieren sich. Die Party ist in vollem Gange und die Stimmung steigt immer weiter. Alles scheint lange vorher vorbereitet und gut organisiert zu sein.

Paul ist nerv√∂s. Er kaut an seinen Fingern√§geln und geht aufgeregt im Zimmer hin und her. Keine Getr√§nke, keine Musik, nichts und nur noch sechs Stunden . Die Zeit arbeitet gegen ihn. Es sollte eine Geburtstagsparty der besonderen Art werden und sein Geschenk f√ľr sie sein. Nachdem sie gegangen ist, ist dies seine einzige Chance sie zur√ľck zu gewinnen. Doch ausgerechnet jetzt l√§uft alles schief. Im Vorfeld schien alles zu passen, doch einer hat sich auf den anderen verlassen und nun ist nichts vorbereitet. Es ist Samstag und die ersten Gesch√§fte schlie√üen schon. Die Nervosit√§t von Paul und seinem besten Freund John w√§chst von Minute zu Minute. Denn auch John hat gro√üe Hoffnungen in die Party gesteckt. Er will endlich sein K√∂nnen und Talent unter Beweis stellen.
Aus dem Nebenzimmer dringt laute Musik aus dem Radio und der Moderator erz√§hlt von der neuen Aktion des Senders, bei der ausgew√§hlte H√∂rer √ľberrascht werden.
Paul und John schauen sich beide mit weit aufgerissenen Augen an, pl√∂tzlich fangen beide an zu lachen und rennen zum Telefon. Sie rechnen nicht damit, dass es klappt, doch einen Versuch ist es beiden Wert. Hektisch tippen sie die Nummer ins Telefon und als sich jemand meldet, sprechen sie beide gleichzeitig ins Telefon. Als sie sich endlich etwas beruhigt haben und ihre Situation erkl√§ren, erwarten beide eine Absage. Doch als der Mann am anderen Ende der Leitung ohne lange zu √ľberlegen ja sagt, brechen beide in einen Jubelsturm aus und fallen sich um den Hals.

Jetzt geht alles ganz schnell. Zwei Stunden sp√§ter rollt ein riesiger Lastwagen in die Einfahrt. Paul und John k√∂nnen ihr Gl√ľck kaum fassen, beobachten das hektische Treiben und helfen wo sie nur k√∂nnen. Bald darauf ist die Scheune geschm√ľckt, eine Bar aufgebaut, Getr√§nkekisten stapeln sich hinter der Scheune und eine hochmoderne Musikanlage installiert.

Die Musik dr√∂hnt aus den Boxen. Der Bass l√§sst die W√§nde vibrieren. Lichtorgeln und Nebelmaschinen arbeiten auf Hochtouren. Die G√§ste tanzen, lachen und am√ľsieren sich. Die Party ist in vollem Gange und die Stimmung steigt immer weiter. Nur sie ist noch nicht da.
Wird sie kommen? Alles wäre umsonst gewesen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

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