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Leselupe.de > Kurzprosa
Die Kinder der Sonne
Eingestellt am 15. 01. 2002 21:52


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Helmut D.
???
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Die Kinder der Sonne

Es gibt unter den Menschen welche, die sind weder groß noch klein. Sie sind vom Wesen her gut und voller Liebe und NatĂŒrlichkeit, weshalb man sie auch Naturen nennen könnte. Sie sind stets freundlich, voller Frohsinn und immer jung. Sie teilen alles, was sie haben mit anderen und sehen ihre grĂ¶ĂŸte Freude darin, andere glĂŒcklich zu machen. Sie streben nicht nach Ruhm und Erfolg und machen sich nichts aus Geld und Besitz, ja sie lehnen diese sogar ab. Oft haben sie große Talente und manchmal werden aus ihnen Genies, aber sie drĂ€ngen nicht danach und sind auch ganz allein mit sich selbst zufrieden. Im Grunde wollen sie gar nichts auf dieser Welt erreichen und es genĂŒgt ihnen schon, daß es sie gibt. Diese Wesen können sowohl weiblich wie auch mĂ€nnlich sein und ab und zu treffen sie sich und dann entsteht wahre Liebe. Aber auch ohne diese strahlen sie und sind wie eine Sonne, weshalb man sie auch Kinder der Sonne nennen könnte. Und genauso wie ihre Mutter scheinen sie unentwegt und tun nur gutes. Manchmal aber sind sie trotz ihres Frohsinns einsam und allein und sie sehnen sich nach jemanden, der so ist, wie sie sind. Und wenn ihre Sehnsucht auch niemals erfĂŒllt wird, bleiben sie sich doch treu und gehen frohen Mutes voran. Wer diese wunderbaren Menschen aber sind, weiß im Grunde niemand, denn sie sind selten und auch sie selbst wissen es oft nicht. Und wenn es trotzdem einmal einer weiß, sagt er es niemanden, da er niemals einem anderen etwas aufdrĂ€ngen möchten, und schon gar nicht sich selbst.


Aus meinem (unveröffentlichten) Buch "Das Paradies" von 2001

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jon
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„Sie sind vom Wesen her gut und voller ... NatĂŒrlichkeit, weshalb man sie auch Naturen nennen könnte.“ Und wer sind dann bitte die Un-Naturen auf dieser Welt? Ich dachte immer, Androiden gĂ€be es noch nicht...

„ Oft haben sie große Talente und manchmal werden aus ihnen Genies, aber sie drĂ€ngen nicht danach und sind auch ganz allein mit sich selbst zufrieden.“
Das stimmt nicht! Jemand, der nach nichts drĂ€ngt, wird kein Genie. Man kann in der Tat ein Talent haben, das zu nutzen oder gar zu entwickeln man nicht strebt – aber dann wird es nicht zum Genie. Es mag von außen manchmal nicht so aussehn, aber Genie ist immer Arbeit – Mozart wĂ€re trotz allen Talents kein Genie geworden, hĂ€tte er nicht Noten schreibenudn Klavierspielenu nd Komponieren GELERNT. Hawkings wĂ€re totz aller Begabung kein Genie, wenn er seine Teheroein nicht ERABEITET hĂ€tte.

Du schreibst: Sie sehen ihre grĂ¶ĂŸte Freude darin, andere glĂŒckloich zu machen. Ein paar Zeieln weiter steht: „Im Grunde wollen sie gar nichts auf dieser Welt erreichen und es genĂŒgt ihnen schon, daß es sie gibt.“ Also entweder oder.

„Diese Wesen können sowohl weiblich wie auch mĂ€nnlich sein...“. Na dann bin ich ja beruhigt, dass das nicht ans Geschlecht gekoppelt ist! Immerhin zeigt es mir, dass dir dieser Umstand erwĂ€hnswert vorkommt. Ich vermute mal, weil du vor dem BeschĂ€ftigen mit diesem Thema dachtest, GUT könne nur der sein, der das selbe Geschlecht hat wie du. Oder eben nicht wie du. Keine Ahnung, ich kenn' ja deine Erfahrungswelt nicht.

An einer Stelle schreibst du: Manchmal treffen sich zwei Sonnenkinder, dann entstaht wahre Liebe (wir armen armen anderen Menschen, die also dieses GefĂŒhl nie erfahren werden!), wenig spĂ€ter sagst du, ihre Sehnsucht nach einem Partner (wie sie) wird niemals erfĂŒllt. Ja was denn nun?

„Wer diese wunderbaren Menschen aber sind, weiß im Grunde niemand,...“ Aber dass es sie gibt, das weißt du defintiv, ja?
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalÀsst (Klaus Klages)

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