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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Die Klinge & Das Blut
Eingestellt am 11. 03. 2001 12:36


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[aZrael]
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Ich stehe vor einem Spiegel. Mein Spiegelbild steht in Dunkelheit, einer Dunkelheit, die aus meinem Herzen kommt.
Pl├Âtzlich Dreht sich mein Ebenbild von mir weg und verschwindet.
Ich bin Allein. Verfluche meine Menschlichkeit.
Dann sehe die Klinge. Sie schwebt vor mir in der Luft. Schreklich in ihrer Sch├Ânheit, t├Âdlich in ihrem Glanz.
Ich nehme sie und treibe sie in mein verhasstes Fleisch. Ich schneide mir die Menschlichkeit vom Leib.
Jeder Tropfen Blut befreit mich mehr.
PL├Âtzlich st├Â├čt der blanke Stahl auf Wiederstand. Meine Haut f├Ąllt von mir herab und ich bin wiedergeboren, diesmal aus Metall, aus Atahl und Silber. W├Ąhrend das letzte Blut von meinen Gliedern tropft, sp├╝re ich, wie cih auch die letzten Emotionen verliere.
Nur noch der Geist lenkt mich jetzt.
Frei von allen Gef├╝hlen,
frei von allem Schmerz,
frei von aller Trauer,
la├če ich den Spiegel hinter mir
und gehe mit meinem neuen K├Ârper in das
LICHT.

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flammarion
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aber aber

wer wird denn da gleich zum roboter? tststs . . . lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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[aZrael]
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darum geht es eigentlich schon. was macht uns menschlich? fleisch? blut? oder mehr? und was bereitet uns schmerz? werden wir die d├Ąmonen in uns los, wenn wir keine menschen mehr sind?

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flammarion
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das ist

hochinteressant. ich denke, da├č fleisch und blut nicht reicht, das haben auch tiere. ich denke, da├č selbst die f├Ąhigkeit zu denken nicht reicht. solange wir denken, hat mancher von uns auch d├Ąmonen in sich. ich glaube, was uns zu menschen macht, sind die gef├╝hle. wenn es uns gel├Ąnge, gef├╝hle wie mitleid, verst├Ąndnis, hilfsbereitschaft und liebe besser zu pflegen, w├╝rden wir bessere menschen werden. das haben schon viele gesagt. aber wie verdr├Ąngt oder verhindert man neid, mi├čgunst und habgier bei anderen? ganz zu schweigen von hinterh├Ąltigkeit und bosheit. vielleicht erweiterst du dein werk um diese aspekte. auf alle f├Ąlle lohnt es sich, dar├╝ber nachzudenken. bin gespannt auf weitere werke von dir. ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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[aZrael]
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ganz hast du mich noch nicht ├╝berzeugt!

ich finde deine antwort interessant, aber du hast mich noch nicht ganz
├╝berzeugt. machen nicht erst die emotionen uns das leben so schwer? wenn man sich
nur auf den geist, die ration, wie immer man das jetzt nennen m├Âchte,
verlassen w├╝rde, k├Ânnte man nicht dann erst die realit├Ąt so sehen, wie sie ist?
gef├╝hle sind doch eher hinderlich! wie oft verletzt man sie ungewollt oder leidet
unter ihnen...
ich glaube, john milton sagte: "ist liebe nun das gr├Â├čte geschenk gottes...
oder seine gr├Â├čte strafe an uns menschen?"

mfg, aZrael

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flammarion
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meiner meinung

nach machen die gef├╝hle den menschen aus. ein mensch ohne gef├╝hl ist nur eine maschine. gut, lege du alle gef├╝hle ab. bald wirst du merken, wie sich die mitmenschen dir gegen├╝ber verhalten. ach nein, du merkst es ja nicht, du hast ja keine gef├╝hle mehr. holzklotz, elender. was w├Ąre, wenn deine eltern dich auch ohne gef├╝hl gro├čgezogen h├Ątten? auch diese bemerkung sollte ich mir lieber verkneifen, vielleicht bist du ja im heim aufgewachsen. jedenfalls tust du mir herzlich leid, wenn du lieber ohne gef├╝hle leben m├Âchtest. ich finde es sch├Ân, ab und zu geknuddelt zu werden und kann mir nicht vorstellen, ohne dies zu leben. lg
__________________
Old Icke

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