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Leselupe.de > Gereimtes
Die Kur
Eingestellt am 28. 10. 2011 20:54


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Oscarchen
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Die Kur


Ein Klingelton mich unsanft weckt
Ich habe eben eingecheckt
Der Traumflug geht nach Hawajone
Ein Land, ganz ohne Telefone

Es ist Sabine meine Frau
Die Stimme kenne ich genau
Ach ja, das war ihr letzter Wille
Sie ist zur Kur und wollte Stille

Ich bin verwirrt, na so ein Gl├╝ck
Die Kur ist aus, sie kommt zur├╝ck
Mir f├Ąllt es ein, sie hat versprochen
An einem Freitag in vier Wochen

Sie kommt am Freitag, ach, herrje
Um kurz nach f├╝nf im ICE
Mir bleiben vierhundert Minuten
Die Uhr zeigt zehn, ich muss mich sputen

Die letzte Fete war gemein
Wer l├Ądt schon sechzig Leute ein?
Die Wohnung gleicht einer Ruine
Sie droht mit Scheidung, die Sabine

Ich stehe bis zum Hals im Dreck
Am besten ist, ich ziehe weg
Ich muss das Chaos hier besiegen
Die Pflanzen schon im Sterben liegen

Bin nun am Ende, muss zur Kur
Mein Blick streift kurz die Datumsuhr
Und pl├Âtzlich schwinden alle Sorgen
Sie kommt am Freitag, also Morgen



Version vom 28. 10. 2011 20:54

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anbas
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

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Hallo Oscarchen,

dieses Gedicht eriinert mich hinsichtlich der Pointe an das Lied von Reinhard Mey, "Ankomme Freitag, den 13.". Au├čerdem hakt und klappert es an einigen Stellen. Ich bastel mal ein wenig. OK?

quote:
Ein Klingelton mich unsanft weckt
Ich habe eben eingecheckt

- mit diesen Änderungen würde der Text etwas vereinfacht werden -

Der Traumflug geht nach Hawajone

- diese Änderung würde ich empfehlen, da in Deiner Fassung "Traumhaft" auf der zweiten Silbe betont werden muss, um im Takt zu bleiben. Das entspricht aber nicht der "Originalbetonung". -

Ein Land, ganz ohne Telefone

(...)

Die letzte Fete war gemein
Wer l├Ądt schon sechzig Leute ein?
Die Wohnung glich (gleicht?) einer Ruine
Sie droht mit Scheidung, die Sabine

Ich stehe bis zum Hals im Dreck
Am besten ist, ich ziehe weg
Ich muss das Chaos hier besiegen
Die Pflanzen schon im Sterben liegen

Ich bin am Ende, muss zur Kur
Mein Blick streift kurz die Datumsuhr
Und pl├Âtzlich schwinden alle Sorgen
Sie kommt am Freitag, also Morgen

- In den letzten beiden Zeilen beginnst Du recht h├Ąufig mit "Ich" - das w├╝rde ich ├Ąndern -

Soweit mein Senf dazu. Ich hoffe, es ist was dabei, mit dem Du was anfangen kannst.

Liebe Gr├╝├če

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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Oscarchen
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Hallo Andreas,

Danke f├╝r Deine Zeilen. Deine Vorschl├Ąge werde ich umsetzen. Im ├ťbrigen kann ich mit Deiner Art von Kritik sehr gut umgehen. Das trifft leider nicht auf Mitglieder zu.

Gru├č

Volker

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Oscarchen
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Ich meinte nat├╝rlich " nicht auf alle Mitglieder".

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Lb. Oscar,

Du kannst mich gerne direkt ansprechen, weil auch diesem Text wieder das fehlt, was ich in dem anderen von mir kritisierten Text bereits festgestellt hatte. Es reicht nicht, die Reimmaschine anzuwerfen, es mu├č auch was Ordentliches hinten rauskommen:

quote:
Ein Klingelton mich unsanft weckt
=> im ersten Vers bereits die erste schr├Âckliche Inversion, damit der Reim pa├čt
Ich habe eben eingecheckt
Der Traumflug geht nach Hawajone
Ein Land, ganz ohne Telefone
=> Komma weg

Es ist Sabine meine Frau
Die Stimme kenne ich genau
Ach ja, das war ihr letzter Wille
Sie ist zur Kur und wollte Stille

Ich bin verwirrt, na so ein Gl├╝ck
Die Kur ist aus, sie kommt zur├╝ck
Mir f├Ąllt es ein, sie hat versprochen
An einem Freitag in vier Wochen

Sie kommt am Freitag, ach, herrje
=> schon wieder "ach"
Um kurz nach f├╝nf im ICE
Mir bleiben vierhundert Minuten
=> vierhundert betont man dakytlisch
Die Uhr zeigt zehn, ich muss mich sputen

Die letzte Fete war gemein
Wer l├Ądt schon sechzig Leute ein?
Die Wohnung gleicht einer Ruine
Sie droht mit Scheidung, die Sabine
=> Ich denke, die ist gar nicht da, wie sollte sie dann drohen?

Ich stehe bis zum Hals im Dreck
=> ich stecke, meinst Du wohl
Am besten ist, ich ziehe weg
Ich muss das Chaos hier besiegen
Die Pflanzen schon im Sterben liegen
=> diese Inversion klingt schrecklich, reim Dich, oder ich fre├č Dich

Bin nun am Ende, muss zur Kur
Mein Blick streift kurz die Datumsuhr
=> immer wieder mal was Neues, damit der Reim pa├čt, Datumsuhr, na dann
Und pl├Âtzlich schwinden alle Sorgen
Sie kommt am Freitag, also Morgen
=> morgen hier klein geschrieben

Hatte ich das schon einmal gesagt? Richtig: Bitte fertige Gedichte abliefern. Du kannst es besser. Warum tust Du es dann nicht?

LG W.



__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Oscarchen
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Hallo Walther,
Danke f├╝r die Zeit, die Du in mein Gedicht investiert hast. Wie schon geschrieben, bin ich f├╝r jede Anregung dankbar.
Ob man nun im Dreck steckt oder steht, nun ja.
Die dakytlische Betonung merke ich mir.Auch das in einem bestimmten Zusammenhang "morgen" klein geschrieben wird, kann man nicht oft genug anmahnen.
So, nun noch einmal zu Deiner Bemerkung
"reim Dich, oder ich fress Dich".
Da wei├čt Du in der Tat, worum es geht. Ich habe mir einmal Dein Werk " Gesicht.s.los" betrachtet. Nun ja, Stirn-Hirn, Kopf-Kropf, Gesicht-dicht. Nicht unbedingt eine lyrische Kostbarkeit. Ich hoffe, da hast Du dazu gelernt.
Lass Dich aber nicht entmutigen und kritisiere bitte weiter so wie bisher. Im Vergleich zu Deiner ersten Stellungnahme war das heute ok.

Sch├Ânen Abend noch

Oscarchen

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