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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Landpomeranze
Eingestellt am 11. 09. 2008 15:52


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Doska
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Registriert: Jan 2005

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Was willst du machen, wenn du nicht weg kannst, in einem Kaff, das nur fünfzig Seelen zählt, mitgerechnet ein Säugling und sechs Rentner? Richtig, du gehst in die nächste Dorfkneipe mit deinen Kumpels Karten dreschen.
Nachdem mein bester Freund Bernd seinen Gewinn eingestrichen hatte, erwähnte er ganz nebenbei – jedoch mit einem lüsternen Gesichtsausdruck - dass sein Vater seit voriger Woche eine junge Frau für die Mithilfe bei der Ernte eingestellt hätte. Die wäre zwar ein typisches Landei und würde sich bei technischen Dingen nicht gerade geschickt anstellen, aber ansonsten wäre mit ihr so Einiges los und dabei grinste Bernd vielsagend.
Sofort wurde er von uns mit Fragen überflutet, doch wir mussten uns rasch wieder zurück nehmen, denn mit einem Male stand Luise höchst persönlich in der Tür.
Ihr Anblick ließ mich fast vom Hocker fallen, denn Luise war die Frau, von der ich schon immer geträumt hatte. Es schien alles so anzufangen wie im Kino. Auch Luise fühlte sich von mir angezogen wie von einem Magnet. Leider musste sie gleich wieder gehen und so kam es zwischen uns nur zu einer kurzen Unterhaltung. Bei all meinen Themen, die ich anschnitt, schien sie zwar manchmal etwas erstaunt, aber im Grunde meiner Meinung zu sein.
Als wir uns verabschiedeten, konnte ich noch schnell eine Verabredung in meiner Wohnung für Freitag Abend ausmachen.

Wie ein Verrückter räumte ich nun die ganze Woche über meine ziemlich unordentliche Bude auf, suchte die schönsten CDs für Luise aus, besorgte besten Wein und etwas zum Knabbern.
Und dann endlich kam der große Tag. Mein Herz klopfte, als es abends klingelte. Etwas zu wild riss ich die Tür auf.
Sie fuhr deshalb erschrocken zusammen, beruhigte sich aber gleich wieder.
„Hallo?“, hauchte sie, warf mir einen strahlenden Blick zu und stolzierte auf ihren hohen Absätzen über meinen weißen Teppich.
„Äh, hallo!“, erwiderte ich verwirrt, denn ich sah, dass sie nicht nur ziemlich aufreizend gekleidet war – von wegen Landpomeranze - sondern auch einen kleinen, roten Koffer mit sich trug.
Plante sie etwa bei mir zu übernachten und darin waren die wichtigsten Utensilien? ´Ganz schön forsch!´, durchfuhr es mich hingerissen. „S … soll ich dir den Koffer abnehmen?“, keuchte ich ein wenig luftknapp.
Luise schüttelte den Kopf mit der dichten Mähne. „Nicht nötig! Schön hast du`s hier!“ Sie stellte den Koffer in der Garderobe ab und ihr Blick wanderte dabei den Flur entlang zum Wohnzimmer, aus welchem die gedämpfte Musik erklang.
„Oh, meiner Lieblingslied!“, rief sie verzückt. Luise hatte eine rauchige Samtstimme. War mir damals gar nicht aufgefallen.
„Teramtatam“, summte sie und rekelte sich sehr erotisch zum Takt des Liedes, drehte sich einmal um sich selbst, dann musterten mich ihre grünen, katzenhaften Augen gründlich von unten bis oben.
Ich konnte diesen Blick nicht richtig deuten. Hatte ich mich auch fein genug für heute angezogen?
„Tja, äh!“ Ich räusperte mich verlegen, irgendwie spürte ich einen Frosch im Hals. „Mag dieses Lied auch ganz besonders gerne. Wollen wir uns jetzt nicht ins Wohnzimmer begeben?“
„Moment, mir ist irgendwie heiß!“, kicherte sie und ließ dabei das enge Jäckchen sehr langsam von ihren Schultern gleiten. Luise trug ein trägerloses, feuerrotes Kleid, das am Rücken so tief ausgeschnitten war, dass man den Ansatz ihres kleinen Hinterteils hervorlugen sehen konnte. Sie wackelte mit den Hüften. Ein kleines Tattoo schien verwegen ihre linke Pobacke zu zieren. Luise war wohl am ganzen Körper so braun gebrannt, als käme sie gerade aus der Karibik. Sie warf das lange, nachtschwarze Haar mit einer grazilen Geste zurück auf ihre Schultern.
„Oh, äh, wie unhöflich von mir!“, stotterte ich, denn ich hatte ihr die Jacke nicht abgenommen und nun versuchte sie, diese selbst auf einen Bügel zu hängen. „Das mache selbstverständlich ich!“ , hörte ich mich ganz automatisch sagen. Augenblicklich griff ich nach Bügel und Jacke, um Luise beides zu entreißen und rammte ihr leider dabei meinen Ellenbogen in den Oberarm. Sie fuhr mit einem heftigen Keuchen zusammen
„Ouuh, mein Go-ott!“, entfuhr es mir betroffen. Unsicher hielt ich die Jacke in den Händen. Ich hätte jetzt am liebsten tröstend Luises Arm gerieben, aber ich traute mich nicht.
„Das ... äh ... war rein unabsichtlich, ehrlich!“, brachte ich hirnrissig hervor, mein Blick wanderte vom geröteten Arm hinauf zu ihrem Gesicht. Komisch, Luise schien gar nicht darüber böse zu sein, ich meinte jetzt sogar ein lüsternes Feuer in diesen schönen grünen Augen glimmen zu sehen.
„Ach ja? Du bist ziemlich stark, Kleiner!“, hörte ich Luises dunkle Stimme zu meiner Überraschung anerkennend sagen. Luise beleckte sich ihre vollen roten Lippen, grinste breit.
Eine tiefe Röte überzog mein Gesicht, wanderte bis zu den Haarwurzeln. Es gelang mir trotz großer Konzentrationsstörungen endlich, Luises Jacke mitsamt Bügel an meiner Garderobe aufzuhängen.
„Äh, wie meinst du das?“, entfuhr es mir dabei leise schnaufend.
„Ach, nun tu doch nicht so.“ Luise trat dicht hinter mich. „Wir zwei Hübschen lieben eben das Harte.“ Sie knabberte an meinem Ohrläppchen. „Das haben wir doch damals bei unserem kleinen Gespräch längst bemerkt und wir sind von gleichem Blute!“




„Von ... äh ... gleichem Blute? “, stieß ich irgendwie hilflos hervor, denn nun fühlte ich Luises Hand. Ganz langsam strich sie meinen Rücken hinab und dann verharrten ihre kräftigen Finger an meinem Hintern. Ein wenig beklommen schaute ich zurück. War diese Hand, die meinen Hintern inzwischen massierte, nicht eine Idee ZU groß, um wirklich eine Frauenhand zu sein?
Mein Herz pochte bis zum Halse. Luises breite Schultern, die eigentlich viel zu dunkele Stimme, die ich eben noch als wahnsinnig sexy empfunden hatte, waren mir mit einem Male völlig zuwider. Verdammt, hätte mir das nicht schon damals auffallen können? Na ja, eigentlich hatte ich Luise nur ein einziges Mal gesehen, aber konnte man das entschuldigen?
„Lui ... äh ... wie heißt du eigentlich wirklich?“, keuchte ich aufgebracht.
Dieses Keuchen missdeutete der Typ wohl, denn er erwiderte geschmeichelt. „Ja, ja, ich kann gut massieren, Süßer, nicht wahr?“
„F ... findest du?“ Ach, ich hasste plötzlich meinen besten Freund Bernd , der mir Lui ... äh ... diesen Typ angedreht hatte. Verdammt, was sollte ich jetzt machen? Ich war klein und nicht gerade kräftig gebaut. Er war zwar schlank, aber groß und ziemlich drahtig. Womöglich hatte er sogar ein Messer dabei, außerdem hatte er nicht eben dieses kleine Köfferchen herein geschleppt?
„Ich heiße Pascal, Süßer!“, schnaufte er und plötzlich spürte ich, dass sein kräftiger Finger trotz einer Hose die Gesäßöffnung gefunden hatte.
Das war zuviel. Rein reflexmäßig schlug ich ihm auf die Finger. Es hatte richtig laut geklatscht.
„Ouuuh!“ Wieder hörte ich zu meiner Überraschung ein anerkennendes Keuchen. „Du hast einen schönen Schlag, Kleiner!“
Wir standen uns jetzt beide gegenüber. Irgendwie war ich ein bisschen erleichtert, dass ja vielleicht nicht ICH verdroschen werden sollte, sondern nur DER. Zwar hatte ich so etwas in meinem Leben noch nie gemacht, aber warum nicht? Außerdem hatte ich eine ziemliche Wut auf den. „Na, los fangen wir an!“, brachte ich deshalb ziemlich kess hervor.
„Wirklich?“ Lui ... äh ... Pascal stand zwar auf hohen Stöckelschuhen, doch er gab dem kleinen feuerroten Koffer einen gekonnten Tritt, sodass der über den Boden sauste und vor mir stehen blieb. Von meinem Wohnzimmer aus ertönte gerade das uralte Lied. „Du hast `n knall ... rotes Gummiboot ...“ als ich mich gerade nach dem Koffer bücken wollte.
„Nichts da!“, sagte Pascal und stellte den Fuß auf den Koffer. Der Schlitz in dem Kleid ließ dabei den Ansatz der Netzstrümpfe hervorblitzen. „Erst muss noch geklärt werden, WER von uns beiden ... du weißt schon!“ Er schnalzte genießerisch mit der Zunge. „Ich werde nun die Handschellen hervor holen und den Knebel.“
„Den K ... knebel?“, stotterte ich entsetzt.
„Sehr richtig!“ Pascal entriegelte den Koffer elegant mit der Fußspitze.
„A ... aber, das ist doch gar nicht nötig. Äh, ich meine, dass man dann ... öh ... die herrlichen Lustschreie gar nicht mehr hören kann!“
„Ja und?“ Pascal tat meine Worte mit einem gleichgültigen Schulterzucken ab. „Du willst doch wohl nicht die armen Mieter ihrer wohlverdienten Nachtruhe berauben oder?“ Er kicherte in sich hinein kramte dabei so einige ziemlich bedenklich ausschauende Dinge aus dem Koffer. „He, lass es knacken, Sweety!“, grinste er und klapperte dabei verführerisch mit den Handschellen.
„Komm, zeige mir endlich dein schnuckeliges Bettchen - oder nehmen wir ein Stühlchen? – damit ich dich daran festmachen kann!“
„Mich?“ Ich tippte mir entsetzt an die Brust.
„Du hast mich verstanden, obwohl ich genuschelt habe“, murmelte er anerkennend. „Gute Ohren! Da fällt mir ein, für die Ohren hätt ` ich auch etwas Besonderes? Wo hab ich das nur, hm, hmmm?“
„Ach, ist doch nicht nötig!“, krächzte ich, denn schon wieder saß mir dieser dämliche Frosch im Halse. Aus dem Wohnzimmer ertönte noch immer: „Du hast `n knall ...“
„Ich finde es ist besser, wenn du dich fesseln lässt!“, schlug ich jetzt laut und mannhaft vor.
„Neinneinnein!“, wehrte Pascal mit aufopferungsvoller Miene ab. „Ich gönne DIR den Spaß, Kleiner!“
„Aber .... du bist mein Gast“ ,warf ich ein. „Dem lässt man eigentlich den Vortritt, wenn`s um`s Genießen geht!“
Er dachte kurz nach, während er die Klinge eines kleinen Klappmessers im Lampenlicht aufblitzen ließ. „Okay, lassen wir das Los darüber entscheiden, oder so was Ähnliches!“
„Aber ich will gar nicht...“
„Doch, doch, du willst, weißt es nur noch nicht!“ Er verlängerte die Peitsche, ließ den Lederriemen auf den Boden klatschen.
„Aber ...“ Komisch, ich konnte plötzlich keinen Ton mehr herausbringen.
„Ich habe eine viel hübschere Idee“, sagte Pascal plötzlich begeistert. „Wir gehen beide ins Wohnzimmer, setzen uns nett auf dein Sofa und ...“
„Nein, ich küsse nicht!“, wehrte ich händewedelnd ab.
„Lass mich doch ausreden, Schätzchen. Wir ziehen uns dort die Schuhe aus und ....“
„Nein, keine Schläge auf die Fußsohlen!“
„Und wieder hast du dazwischen gequatscht. Das habe ich aber gar nicht gerne!“ Er machte ein bedenkliches Gesicht und ich schluckte. „Also, wir ziehen uns dort die Schuhe aus, legen die Fußsohlen gegeneinander und wer von uns zwei Hübschen den kleineren Fuß hat, der ist dran. Ist doch witzig oder?“
„Ja, sehr!“, ächzte ich.
Wenig später saßen wir auf dem Sofa. Es ertönte gerade das Lied ‚Ich bin verrückt nach dir`, als ich mit zitterigen Händen meinen Schuh vom Fuß schob. Pascal schlüpfte aus den roten Pumps. Ich blickte auf Pascals Füße und mein Herz schlug wie rasend. Waren Pascals Füße etwa größer als meine?
Vielleicht konnte ich ein wenig schummeln? „Mit Socken!“, schlug ich deshalb schwitzend vor und zupfte dabei – als Pascal nicht hinschaute – die Zipfel in die Länge. Fieberhaft überlegte ich nun, wo ich mein Handy gelassen haben könnte, um endlich Hilfe zu holen. Das Einzige, was ich im Augenblick ganz sicher über Luise – äh Pascal - wusste, war, dass er „technischen Kram“ hasste und deswegen auch selbst kein Handy besaß.
„Nein, nackt!“, verlangte jetzt Pascal und ließ dabei die langen, dichten Wimpern flattern.
„N ... n ... nackt?“ Ich versuchte zu kichern. `Mist,´ mein Handy lag im Nachtisch des Nebenzimmers, also unerreichbar für mich. „Du meinst also mit nackten Füßen, richtig?“, hakte ich nach – auch, um die ganze Sache noch etwas in die Länge zu ziehen.
„Nein, nackt am ganzen Körper. Sonst wär`s doch gar nicht erotisch, Süßer und erotisch soll`s doch sein, gelle?“
Während ich noch an meinem Hemdkragen herumfingerte, hatte sich Pascal mit einer überaus weiblichen Bewegung von der Couch erhoben. Grazil tänzelte Pascal zum nächsten Stuhl, stellte den Fuß darauf, griff sich unter den Rock und begann mit spitzen Fingern die langen Netzstrümpfe vom Schenkel abwärts hinunter zu rollen. Pascal hatte wunderschöne Beine – obwohl ich nicht auf Kerle stehe, musste ich ihm in meinem tiefsten Inneren doch zugestehen, dass er die schönste Schwuchtel war, die ich jemals gesehen hatte. Pascal streckt sich ein wenig, nachdem beide Strümpfe auf dem Boden lagen. Sein Körper schien die Kurven eines Stundenglases zu haben, deshalb musste ich doch ein wenig nach Atem ringen, als nun auch noch das hautenge Kleid langsam an diesem Körper hinunter glitt. Pascal baute sich breitbeinig vor mir auf. Er trug jetzt nur noch einen weinroten BH und einen winzigen Slip. Ich ließ mein Auge ein wenig länger – als ich es vorgehabt hatte – zwischen Pascals Schenkeln verweilen, denn da war rein gar nichts, was darauf hätte hinweisen können, dass Pascal auch nur in entferntester Weise mein Geschlechtsgenosse hätte sein können. Entweder war hier ein guter Operateur zu Werke gegangen, oder aber – mein Herz stockte, bei diesem Gedankengang - Pascal war noch nie ein Mann gewesen?
War Pascal doch eine Frau? Irgendwie fiel es mir plötzlich leichter das Hemd von meinen Schultern zu fetzen. „Ist Pascal ein Männername?“, fragte ich beiläufig.
„Er ist beides....Wow!“ , keuchte Pascal und die großen Augen musterten anerkennend meinen entblößten Oberkörper. Pascal beleckte sich die kirschroten Lippen. „Wie ich sehe, habe ich mir nicht zu viel von dir versprochen!“ Jetzt verzog sich missbilligend das schöne Gesicht und der Blick ruhte auf meiner Jeanshose. „Na, los!“, erklang die dunkele Stimme herausfordernd. Pascal warf sich dabei das lange Seidenhaar zurück auf die braunen Schultern. „Runter mit deiner Hose! Wir wollen schließlich einander zeigen, was wir so haben. Pascal ist übrigens auch nur mein Zweitname!“
Pascal lächelte mich derart sinnlich an, dass ich mich irgendwie wie ferngesteuert von der Couch erhob und gehorchte.
Mir war ganz schön heiß, als ich nur noch in Unterhosen vor Pascal stand. Pascal keuchte heftig. Ihre vollen Brüste in dem eigentlich viel zu engen BH hoben und senkten sich. Die leicht schrägen Augen musterten mich begehrlich. „Ich muss sagen, du gefällst mir sehr!“, schnaufte sie. „He, ich kann gar nicht mehr warten!“ Und dann wendete Pascal mir ganz spontan den Rücken zu. „Aufmachen!“, hörte ich leise als Befehl.
Mir war ganz seltsam zu Mute, denn dieser Rücken kam mir jetzt doch ziemlich weiblich vor. Pascal wackelte mit dem kleinen Hintern. Verdammt, wenn das nun wirklich eine Frau war, die sich nur mit mir ein übles Scherzchen erlaubte? He, warum überwältigte ich sie nicht jetzt ganz einfach? Ging doch ganz leicht so von hinten. Gedacht - getan. Ich warf mich auf sie. Sie quietschte überrascht, als ich gemeinsam mit ihr auf den weichen Teppich stürzte. „Du kleines Luder!“, knurrte ich, als ich sie zu mir herum gewendet hatte, damit sie mich ansehen konnte. Ich hockte breitbeinig auf ihrem geschmeidigen Körper. „Hast mich die ganze Zeit an der Nase herum geführt.“
„Wieso?“, ächzte Pascal mit weit aufgerissenen Augen. „ICH schwärme doch nicht für den ganzen Quatsch. Ich dachte DU stehst so sehr auf SMS?“
„SMS?“ ,wiederholte ich verdutzt.
„Na, ich weiß nicht so richtig, wie das heißt, aber SMS ist doch auch die Abkürzung für Sadomaso
oder?“

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Dominik Klama
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Na ja, find ich, ehrlich gesagt, ein wenig blöd. Ein junger Mann auf dem Land, wo nichts los ist, lernt eine junge, atemberaubend verführerisch aussehende Aushilfe von einem benachbarten Hof kennen, mit der er ein Date verabredet. Die Person ist ziemlich offensiv im erotischen Vorpreschen, bleibt allerdings weiterhin auch dann noch verführerisch für ihn, als er Anzeichen dafür bekommt, dass sie ein Mann in Frauenkleidern ist. Etwas kitzlig wird die Sache, als die neue Bekanntschaft Handschellen und weitere Folterwerkzeuge für eine SM-Session auspackt und will, dass man per Fußgrößenvergleich festlegt, wer gefesselt und geknebelt wird. Offenbar in den Hoffnung, unseren nicht sehr groß gewachsenen Protagonisten mit den größeren Füßen in die Unterworfenen-Rolle zu zwingen. Der merkt aber nun, dass das Gegenüber keinen Penis hat, entweder war sie schon immer Frau oder sie ist eine Operierte. Und auch auf SM ist sie nicht wirklich aus. Hat sie mit der Abkürzung SMS verwechselt.

Da vermisse ich, worauf der Text eigentlich rauswill. Mich nur darüber zu amüsieren, dass jemand vor einem SM-Dominanten Angst hat, der das aber nur vorspielt, aus einem Missverständnis heraus, ihm zuliebe, ist mir ebenso zu wenig, wie dass eine begehrte Person mal eher männlich, mal eher weiblich, aber dennoch immer weiter begehrenswert erscheint. Na und, würde ich fragen.

Wenn man das aber schon unbedingt machen will, dann müsste man doch zumindest irgendwo am Anfang SMS stehen haben, ist doch unentbehrlich für die Schlusspointe. (Dass Sadomaso SM abgekürzt wird, dürften allerdings selbst die Landpomeranzen heutzutage fast alle wissen.)

> „Verdammt, wenn das nun wirklich eine Frau war? He, warum überwältigte ich sie nicht ganz einfach? Ging doch leicht so von hinten. Ich warf mich auf sie. „Du kleines Luder!“, knurrte ich. Ich hockte breitbeinig auf ihrem geschmeidigen Körper.“

Den Leuten hier muss bekannt sein, dass Doska eine Frau ist. Sonst hätte doch bestimmt schon jemand vor mir gesagt, dass das eine ziemlich doofe Stelle darüber ist, wie sich ein verliebter Mann einer Frau annähert. Ich mag diese Zeilen gar nicht, ganz egal, ob sie ein Mann oder eine Frau geschrieben hat. Ich würde sie auch nicht mögen, wenn sie ein Schwuler über zwei Schwule geschrieben hätte. Es liest sich, wie wenn ein Schwachmat, der aber halt die stärkeren Muskeln hat (was hier ja noch die Frage wäre) und den Vorteil, von hinten zu kommen, sich jemanden mit Gewalt nimmt, der das dann auch ganz gerne hat. Gut, klar, innerhalb von SM-Spielchen kann das so funktionieren. Da ist auch okay, wenn die Frau sich „vergewaltigen“ lässt. Aber hier wollen doch angeblich beide den SM nicht wirklich, haben sich jedenfalls immer noch nicht richtig verständigt, wie das laufen soll.

Also, ich finde das einfach roh, wie der Tropf sich hier verhält.

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14.11.2015 Forum Lupanum Threads Höhe Zeit Aufklärung Verteidiger: Es ist genug.

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