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Leselupe.de > Ungereimtes
Die Leere zwischen den Elektronen
Eingestellt am 03. 06. 2006 18:56


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Vera-Lena
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Die Leere zwischen den Elektronen

Wie k├Ânnte ich dich sch├╝tzen?
Ich z├Ąhle deine Schritte.
Beherzt umfu├čt du die Erde,
das Sonnenfeuer in deinem Herzen,
das mildere Sternenlicht
unter deinen Wimpern,
jedem Windhauch zugeneigt
bist du,
sprichst von Liebe.
Der ├äther ist durchtr├Ąnkt von Liebe,
sagst du, Liebe das Grundelement,
der Grundbaustein, das Wesen,
das die Leere zwischen den Elektronen
ausf├╝llt.
Das kannst du f├╝hlen, sagst du
und dein Blick umleuchtet mich
bis auch ich es f├╝hle.
Wie lange wirst du so reden k├Ânnen,
wird alle Welt dich so reden lassen.
Wie k├Ânnte ich dich sch├╝tzen?



__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

nicht ├╝bel, vera lena, ein prosagedicht von dir.
etwas schwach auf der brust aber inhaltlich klar.
sch├Ân, wenn man es schafft, die leere mit liebe auszuf├╝llen.

bon.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Danke bonanza,

"nicht ├╝bel" aus Deinem Munde ist wahrlich schon ein gro├čes Lob. Bei den Zeilenumbr├╝chen dachte ich ├╝brigens daran, wie Du mir fr├╝her schon einmal einen Text bei den Umbr├╝chen korrigiert hattest. Wie gew├Âhnlich wei├č ich nat├╝rlich nicht mehr, welcher das war. Jedenfalls war es mir bei diesem Text dann hilfreich.

Dir ein sch├Ânes Pfingstwochenende!
Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

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Hallo Vera-Lena,

"Wie k├Ânnte ich dich sch├╝tzen?"
um diese zentrale Frage scheinen die Elektronen zu kreisen.

Einige Gedanken dazu:
Wovor muss jemand, der seinen Weg geht, gesch├╝tzt werden?
Ich lese hinter der Sorge des Prot. ein Nicht-loslassen-wollen - eine Haltung, die ├╝brigens auf Dauer jede Liebe abt├Âtet. Liebt der Prot. das LyrDu oder spielt er nicht eher eine Rolle, in der es ihm um seine eigene Wichtigkeit als Besch├╝tzer geht...?
Ein gelungener Text, der das Wort Liebe aus zwei sehr unterschiedlichen Positionen beleuchtet. Gef├Ąllt mir.

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Hallo NDK,

Du hast meinen Text so interpretiert, wie ich ihn auch meine. "Wie k├Ânnte ich dich sch├╝tzen", das ist eine rein rhetorische Frage und sie beinhaltet, dass das Ich ein solches Wesen eben ├╝berhaupt nicht besch├╝tzen kann.

Aber wenn man sieht, wie jemand, gerade weil er so stark ist, immer wieder Gefahren ausgesetzt ist, dann ist man nat├╝rlich schon mal ein bi├čchen traurig ├╝ber die Einsicht, dass man nichts tun k├Ânnte, ihn zu besch├╝tzen. Ich wei├č nicht, ob Du ein Mann oder eine Frau bist. Seit Dich jemand mit "Frau NDK" angeredet hat, bin ich etwas irritiert, und in Deinem Profil steht dazu keine Anmerkung. Das Besch├╝tzen-wollen ist eine zutiefst weibliche Angelegenheit,wie kein Mann sie in dieser Form nachvollziehen kann. Der Mann besch├╝tzt im ├Ąu├čeren Bereich, die Frau erkennt die feinsten Seelenregungen an anderen Menschen und versucht, dort beizustehen, jetzt mal grob verallgemeinert.

Also hier geht es einfach um den Wunsch, Beistand bieten zu k├Ânnen, was aber eben in diesem Falle gar nicht m├Âglich ist. Aber man sollte nicht meinen, dass ein sehr starker Mensch keinerlei Schutz n├Âtig h├Ątte. Das habe ich nun wirklich ganz anders erlebt, und sei es nur, dass man ihn ein wenig abschirmen muss, weil die Menschen oft r├╝cksichtslos sind und seine Zeit mehr beanspruchen wollen, als es f├╝r ihn gesund w├Ąre.

Ja, die beiden Blickwinkel, wie der eine seine Liebe ausdr├╝ckt und auf welch ganz andere Weise der andere das tut in diesem Text, hast Du gut herausgelesen. Allerdings kreisen die Elektronen nicht um die Frage des Sch├╝tzenwollens. Sie sind einfach da, wie Atome eben da ist, wie auch der Ozon hoffentlich immer reichlich da ist, aber diese unendlichen Weiten, die zwischen ihnen bestehen(vielleicht erinnerst Du Dich an den Physikunterricht) sind nach Auskunft des "Du" erf├╝llt mit Liebe.

Ich habe den Titel gew├Ąhlt, um auch hier wie beim Sch├╝tzenwollen, die Sache umzukehren, die Leere zwischen den Elektronen ist eben nicht leer, sie ist erf├╝llt mit Liebe.

Danke f├╝r Deine Antwort!

Einen sch├Ânen Pfingstsonntag und liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Vera-Lena,
ich mag dein Gedicht inhaltlich. Die Ausf├╝hrung begeistert mich nicht so ganz, aber das macht nichts.
Liebe Gr├╝├če
Mel

P.S.: Oh, hei├čt es nicht "das Ozon"? (Bin mir aber jetzt nicht sicher.)

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