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Leselupe.de > Gereimtes
Die Lichter
Eingestellt am 29. 04. 2002 07:33


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lester
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2002

Werke: 50
Kommentare: 41
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Die Lichter verdecken den Engel
sagt sie und lächelnd
als ich mich bücke zu ihr
verschwindet sie und nur die Nacht bleibt.

Siehst du den Stern dort
läßt sie mich denken
er begleitet mich wie kannst du
glauben so groß zu sein.

In der Moldau, sag ich,
liegen drei Kaiser begraben,
dennoch fahren die Kähne
hin und her - jeden Tag.

Du schläfst ja, murmelt sie,
in deinen Augen schwimmen die Nächte,
niemand legt sich zu dir,
den nicht behüten die Engel.

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Omar Chajjam
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 83
Kommentare: 194
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Lieber Lester,

auch hier ein Gedicht nach meinem Geschmack, ohne Frage, der Engel hinterm Licht. War das auf der Brücke?

Es hat einen Teil, der wohl aus persönlichen Gründen, den Sinnfluß unterbricht. Es ist eine Brecht-Adaption. Meine Frage dazu, liegen die drei Kaiser nun in der Moldau oder vielmehr oben im Hradschin? Ich würde diesen Vers ganz heraus nehmen.

Liebe Grüße
Omar


Bert Brecht

Am Grunde der Moldau wandern die Steine
Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne
Der Mächtigen kommen am Ende zum Halt.
Und gehn sie einher auch wie blutige Hähne
Es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt.

Am Grunde der Moldau wandern die Steine
Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag

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lester
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2002

Werke: 50
Kommentare: 41
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...ja, omar, das ist ein Gedicht mit Erinnerungen, und Du hast Recht, solche Dinge werden oft nicht gut. Gefühl sll schon sein - aber sie machen ein Gedicht nicht besser, wenn man sie 'einfach so' einbaut. Ich werde das ändern.

Aber irgendwie gehört die Erinnerung an das Brechtgedicht hinein, mal sehn, was sich machen lässt.

*bastelnd*
lester



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