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Leselupe.de > Gereimtes
Die Liebe hat mich so verletzt
Eingestellt am 06. 03. 2002 14:45


Autor
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Tom_Deniz
Hobbydichter
Registriert: Mar 2002

Werke: 4
Kommentare: 1
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- Die Liebe hat mich so verletzt -

So kalt wie ich bin, bin ich nicht
so hart wie ich sprech und
so gemein, so hoffnungslos
als wenn ich mich jedem Gef├╝hl widersetz -
verdammt, die Liebe hat mich so verletzt!
Liebe sag ich mir, ist selbstbetrug.
Von Liebe habe ich genug, denn ein Teil meiner Gef├╝hle
hat irgendwann ausgesetzt.

Heute, heute wei├č ich was du f├╝r mich gef├╝hlt hast.

Es war ein Gef├╝hl der:
L wie VerLiebtheit,
├ť wie ├ťbergang,
G wie Geduld und
E wie Erl├Âsung.

Du verstehst nicht was ich damit meine, nein?

Anfangs war es bei dir nur Ver(L)iebtheit,
in einen interessanten und offen,
gef├╝hlvollen und erotischen Menschen,
in mich.

Langsam aber sicher merktest du,
da├č deine Verliebtheit verflog
und du f├╝r mich nichts tieferes empfinden konntest.

Nat├╝rlich mochtest du mich,
aber richtig geliebt?

Die Zeit verging und du suchtest
nach jemand bestimmten, besseren
und ich diente nur zum (├ť)bergang.

Die Zeit verging weiter und der Ersehnte kam nicht,
war einfach nicht da und du dachtest, habe (G)eduld.

Und du hattest Geduld!
Eine Geduld die viel Zerst├Ârte.

Ich war so tief in dir,
da├č ich all das nicht f├╝hlte.

Du warst ein Teil von mir,
aber ich sp├╝rte nicht
das die andere H├Ąlfte von mir -du-,
nicht echt war.

Sie war k├╝nstlich und f├╝hlte sich nur echt an.
Sie war aus Fleisch und Blut,
Lust und Laune,
Z├Ąrtlichkeit und K├╝hle
und dennoch nicht echt.

Dann kam deine Zeit,
wo du endlich deine (E)rl├Âsung fandest.

Deine Chance kam und du hast mich einfach abgeschnitten.
Die Worte die du dabei gebrauchtest sind ewig in mir:

"Ich lieb dich nicht mehr so,da├č ich mit dir leben kann!"

Du hast nicht mit mir gel(i)ebt, nein,
sondern ich hab mit dir gel(i)ebt!

Du, du hast nur die Zeit mit mir verbracht
und das ist der Unterschied.
Ich war mit meinen Gef├╝hlen bei dir
und du warst mit deinen Ängsten bei mir.

Ich versuchte immer bei dir zu sein,
aber wolltest du den das?

Unsere, nein deine Beziehung zu mir, war einfach
eine L├╝ge, eine L├╝ge deiner Gef├╝hle zu mir.

Heute, heute bin ich soweit wie du damals zu mir warst!
Ich habe mir deine L├ťGE zu eigen gemacht.
Bevor ich meine Gef├╝hle jemanden gebe,
nehme ich sie lieber von jemanden und Liebe sie,
nehme sie als ├ťbergang
und habe Geduld bis
"die" Person in mein Leben kommt
und mich erl├Âst und daf├╝r meine Gef├╝hle bekommt.

P.S: Ob (die) Gef├╝hle bis dahin (je echt) bleiben ?

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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

Werke: 113
Kommentare: 215
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Hallo Tom,

das h├Ârt sich nach entt├Ąuschter Liebe an. Die eigenen Gef├╝hle, die man versucht auf die Liebste zu ├╝bertragen, kommt nicht immer zur├╝ck. Tiefe Liebe braucht Zeit und Reife. Sei nicht allzu sehr entt├Ąuscht, die richtige Prinzessin l├Ąuft dir sicher noch ├╝ber den Weg.
Deine Zeilen lassen mich eintauchen in deine Verletzbarkeit und entt├Ąuschten Gef├╝hle auch wenn es ein trauriger Anlass ist, finde ich deine Worte gut miteinander kombiniert.

Liebe Gr├╝├če

Lady Darkover
__________________
Ich bitte um eure Meinung zum Text.

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HoneyBunny141945
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2002

Werke: 32
Kommentare: 7
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Hi Tom !

Dein gedicht fand ich mehr als nur treffend, da es mir selbst im moment nicht viel anders geht und es ist wirklich nicht einfach mit solchen "L├╝gen" umzugehen. Zuerst wird man mit ihnen konfrontiert und ist selbst das Opfer und dann benutzt man sie selbst, um sich zu sch├╝tzen, damit so etwas nicht wieder passiert. Nur denke ich, dass das nicht unbedingt der beste Weg ist, denn man kann sich damit sehr viel verbauen. nur wer macht sich nach so etwas freiwillig wieder verletzbar ?

Viele Liebe Gr├╝├če
Bunny

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