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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Die Macht der Gedanken
Eingestellt am 20. 04. 2002 01:14


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Joscha
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2002

Werke: 22
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Tr├Ągst
Du das
Wort der Freude
auf Deiner Zunge ?

Spielen
Deine Augen
mit der Wonne
der Natur ?

Ist
Dein Gebaren
ein Lachen im
wirbelnden Ozean ?

Spr├╝ht
Dein Ich
Funken im schwarz-
wei├čen Antlitz der Welt ?

Oder
sp├╝len Dich die
menschlichen Triebe in einen
endlosen Kreis der Hoffnungslosigkeit ?

Dann
f├Ąrbe die
Bilder Deiner Gedankenwelt
mit Lebenslust, denn nicht
Leiden sollte Dein Streben sein, sondern Gedeihen !

__________________
Schenk' der Welt dein sch├Ânstes Lachen, ein Lauffeuer der Freude wirst Du damit entfachen.

J.L.

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2248
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einige Gedanken

Hallo Joscha,

-- ein Gedicht in Frageform.

Reicht F├Ąrben aus?
Ist das nicht lediglich eine neue Oberfl├Ąche?
Wirkt F├Ąrben nach innen?

Beseitigt F├Ąrben Leiden?
Verursacht Lebenslust Leiden?

Fragen, aufgehoben durch ein Ausrufezeichen am Ende von au├čen, dass wie ein hammer wirken k├Ânnte auf den, der schon deprimiert ist.

Meine Frau wurde nie froh, wenn ich sagte: Sei doch jetzt froh!

Es gibt sich selbst verhindernde Aufforderungen.

quote:
Dann
f├Ąrbe die
Bilder Deiner Gedankenwelt
mit Lebenslust, denn nicht
Leiden sollte Dein Streben sein, sondern Gedeihen !

scheint mir so was zu sein.
Sicher bin ich nicht.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Joscha
Festzeitungsschreiber
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Hallo Bernd,

danke f├╝r Deine ehrliche Kritik.

Es gibt Menschen, die durch ihr falsches Denken sich ihr eigenes Leben kaputt machen.
Dieses Gedicht m├Âchte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass man sich gegen eine Umwelt, die, so meine pers├Ânliche Meinung, eher negativ, als positiv "geladen" ist, auflehnt.
Dabei ist "auflehnen" bei mir nicht mit einem Akt der Gewalt zu verkn├╝pfen, sondern meint auflehnen in Form einer inneren Einsicht.
Diese Einsicht ist, dass man die Menschen um sich in ihrer ureigenen Form nicht ├Ąndern kann, dass man die Probleme, denen man sich im Leben stellen muss, nicht
gleich mit Angst betrachtet und das aller Wichtigste, dass man erkennt, dass man genau das ist, was man ├╝ber sich sein Leben lang gedacht hat.
Wenn ich diese Einsicht entwickelt habe, dann komme ich mit meiner Mitwelt viel besser aus und dass alleine dadurch, dass ich anders denke.
Denn wie hei├čt es so sch├Ân: "Du bist die Summer Deiner Gedanken"







__________________
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J.L.

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Bernd
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Lieber Joscha,

danke f├╝r die Antwort.
Falsches denken kann tats├Ąchlich bis hin zu Krankheiten f├╝hren. Aber was ist falsches Denken?

Optimismus ist, glaube ich, richtig, aber "Verdr├Ąngen" nicht.

F├╝r mich ist Folgendes eingetreten: Ich wurde zu Umschulungen geschickt, um den Kapitalismus zu verinnerlichen. Ein Punkt davon war: "Think positive" -- Denk positiv! Die "Weiterbildungsma├čnahmen" waren gro├čangelegte Entqualifizierungsma├čnahmen - bestenfalls dienten sie dazu, das neue System kennenzulernen. Die daran nach einem weiteren Jahr Arbeitslosigkeit anschlie├čende "Arbeitsbeschaffungsma├čnahme" auf dem Gebiet von Umweltdatenbanken erwies sich als gro├čer Schwindel. Was ich zun├Ąchst nicht wusste, es wurde erwartet, dass wir keine Ergebnisse bringen. Als dann doch welche da waren, wurde der Abteilungsleiter entlassen, weil er es wagte, diese jemandem anzubieten. Und so fort.
Gl├╝cklicherweise habe ich seit einer Reihe von Jahren wieder (sinnvolle) Arbeit.

Mi├čtrauisch bin ich, wenn jemand sagt: trauere nicht. Blick nach vorn. Denk nicht zur├╝ck. (Vergesse die Vergangenheit!"

Das war einer der Gr├╝nde, warum ich denke: F├Ąrbe deine Gedankenwelt - reicht nicht.

"Gestalte deine Gedankenwelt" ist besser.

Aber Dein Gedicht ist gut, denn es f├╝hrt mich hin.


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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