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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Die Macht des Windes
Eingestellt am 17. 09. 2010 20:59


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Er fĂ€hrt mit der Hand die weichen Formen nach ĂŒber Schenkel und Bauch und BrĂŒste und der Wind blĂ€st Sandkörner hinweg und sie fliegen auf seine Wimpern und er trĂ€umt und seine Hand modelliert die BrĂŒste und die Nippel ragen steil auf und der Wind blĂ€st weiter und weiter und blĂ€st Furchen in die weichen Formen und daneben die Burg deren Mauern der Wind mit Sand einhĂŒllt und die Furchen werden tiefer und die Burgmauern runder und schließlich sacken sie zusammen so stark reißt der Wind an ihnen und seine Hand ruht auf den Formen mit den Furchen und auch sie rutschen auseinander und er fragt sich ob er nicht lieber die Burg aufbauen soll statt von runden weichen Formen zu trĂ€umen und wer fragt ihn morgen noch nach seinem Alter und er kann sich noch nicht entscheiden



---
Kein Fliesstext, sondern eine einzige Zeile, die nur der Browser hier umbricht....




__________________
© herberth - all rights reserved


Version vom 17. 09. 2010 21:00
Version vom 17. 09. 2010 21:22

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Hallo Karin,

Du hast recht, nur feste Formen können den Blick beeinflussen, zumal bei einen Gedicht aus einer einzigen (je nach BuchstabengrĂ¶ĂŸe anders umgebrochenen!) Zeile.

Ich hatte auch ĂŒberlegt, den Text bei Kurzprosa einzustellen, aber ich denke, es handelt sich wohl doch eher um Lyrik.

Danke fĂŒr die RĂŒckmeldung

lG

Herbert
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Sta.tor
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Lyrik? Bist Du sicher, Herbert?
Woran machst Du das fest?

Er fĂ€hrt mit der Hand die weichen Formen nach ĂŒber Schenkel
und Bauch
und BrĂŒste
und der Wind blÀst Sandkörner hinweg
und sie fliegen auf seine Wimpern
und er trÀumt
und seine Hand modelliert die BrĂŒste
und die Nippel ragen steil auf
und der Wind blÀst weiter
und weiter
und blÀst Furchen in die weichen Formen
und daneben die Burg deren Mauern der Wind mit Sand einhĂŒllt
und die Furchen werden tiefer
und die Burgmauern runder
und schließlich sacken sie zusammen so stark reißt der Wind an ihnen
und seine Hand ruht auf den Formen mit den Furchen
und auch sie rutschen auseinander
und er fragt sich ob er nicht lieber die Burg aufbauen soll
statt von runden weichen Formen zu trÀumen

So ginge das als Lyrik durch, aber auch nur hier. Dein Fließtext allerdings nicht.

Viele GrĂŒĂŸe
Sta.tor
__________________
schlimmer geht immer

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

@ Stator
Ich finde den Text gar nicht so unlyrisch -
ein wenig andere Form, einige "unds" weglassen etc.




macht des windes

er
fÀhrt mit der hand
ĂŒber formen
weiche
schenkel bauch und brĂŒste
der wind blÀst / sandkörner
fliegen ihm auf seine wimpern
er trÀumt
seine hand modelliert /brĂŒste nippel
ragen steil und
der wind blÀst
weiter und weiter
furchen in die formen
die burg daneben:
mauern
vom sand eingehĂŒllt
die furchen tiefer
die burgmauern runden sich
sacken zusammen
so stark reißt der wind
an ihnen / und seine hand
ruht auf / formen und furchen
rutschen auseinander
er fragt sich
ob nicht lieber
die burg aufbauen
statt zu trÀumen
von formen
und
wer fragt ihn morgen noch
nach seinem alter
und er kann sich
nicht entscheiden
noch nicht


mit herzlichen GrĂŒĂŸen, Pelikan
Mir gefÀllt der Text, irgendwie...


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Hallo Stator,

es gibt eine ganze Reihe von 1-Zeilen-Gedichten (sic, Fliesstext nur durch den Umbruch, wÀhle mal eine kleineren Zeichensatz...) hier in der LL. Bei denen, die ich gesehen (oder geschrieben) habe, wurde nie in Frage gestellt, dass es sich um Lyrik handelt. Warum sollte das diesmal anders sein? Wegen der "und"? I dear to doubt it.

Ich will gar nicht umbrechen. Punktum. Warum ZeilenumbrĂŒche beim "und" ĂŒber die LyrizitĂ€t entscheiden sollen, geht mir nicht ein.

lG

Herbert
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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Hallo Pelikan,

ohne und ist es natĂŒrlich auch ganz schön. Ich habe die und bewusst eingebaut, um ein "stream of consciousness"-GefĂŒhl zu induzieren. Daher steht auch alles auf einer Zeile (s.o.). Deshalb habe ich es wohl unter
"Experimentelles - Experimentelle Lyrik" eingestellt. Da fÀllt mir auf: Warum steht das dort eigentlich so unterschieden:
"Experimentelles" und "Experimentelle Lyrik"?

Hauptsache, es gefÀllt, irgendwie, Dir und mir und ??

lG

Herbert
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