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Leselupe.de > Humor und Satire
Die Mailclientin
Eingestellt am 03. 09. 2004 19:06


Autor
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Warui
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

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Es war einmal (*hach* ... tiefer seufzer, war das nicht sch├Ân?) ein devoter Mailclient, der sich missverstanden f├╝hlte (machen wir ihn weiblich?). Es war also mal eine Mailclientin, die von ihrem Herrn den ganzen Tag benutzt wurde. Das machte ihr an sich nun nichts aus, sah sie
doch darin ihre tats├Ąchliche Bestimmung und war gl├╝cklich. Dieser Herr war nun ungl├╝cklicherweise einer, der weder sonderlich auf Sicherheit achtete, noch den Fehler bei sich suchte. Weder verwendete er einen Virensuchsklaven, noch saubere Spielzeuge (Von der Spielwiese mal ebgesehen ... irgendwas mit Fenstern ...). Um sich etwas interessanter
zu machen, baute er ganz viele Bilderchen und besondere Schriften in seine Briefe mit ein, die sie dann auch brav da ablieferte, wo sie hinsollten, vorbei an bissigen Routweilern und schlechtgelaunten Server-Maschinen. Weil ihr Herr aber so viele Bilder mitgeschickt hatte und dies alles in HTML eingebettet, musste sie oft Pause machen auf dem anstrengenden Weg. Sogar von Pinguinen und kleinen Teufeln wurde sie ├╝berholt! Wie es das Schicksal will, bekam sie am Ziel nicht nur einen R├╝ffel, weil sie so sp├Ąt war, sondern auch, weil ihr Herr soviel Unn├╝tzes mitgeschickt hatte. Auf dem R├╝ckweg war sie so betr├╝bt und in Gedanken, dass sie richtig erschrak, als sie von der Seite angesprochen wurde. Der Unbekannte fragte sie, woher sie denn kam und wohin sie wolle und warum sie so traurig aussah. Da sch├╝ttete die Mailclientin ihren RAM dem Unbekannten aus, der verst├Ąndnisvoll zuh├Ârte und ab und zu
nickte. Nachdem sie fertig war, steckte er ihr ein St├╝ck VB-Code in die Tasche und ermunterte sie, das auszuf├╝hren, wenn sie in Ruhe zuhause angekommen sei. Unsere tapfere devote Mailclientin freute sich, dass sie wenigstens einer verstand, bedankte sich artig mit einem Knicks und eilte weiter nach Hause.
Dort angekommen, gab ihr Herr ihr gleich ein paar Briefe in die Hand, die sie demn├Ąchst alle zusammen ausliefern sollte, und sie sah an den Adressen, dass diese alle an andere subbies gingen. Ansonsten k├╝mmerte er sich nicht weiter um sie, sondern benutzte stattdessen den hechelnden Instant-Messaging-Hunde-sub, der sich auch gerne auf den R├╝cken drehte und auf sich tippen lies. Das alles machte
sie erneut sehr traurig. Sie setzte sich in eine Ecke und knabberte an dem St├╝ck Code, dass ihr der freundliche Unbekannte gegeben hat. Doch irgendwie vertrug ihr Magen das nicht und als sie aufstand, f├╝hlte sie sich sehr unwohl. Da ihr Herr sie weiterhin ignorierte, wollte sie in die K├╝che gehen, stolperte aber bei einem weiteren Schw├Ącheanfll ├╝ber ihre Fu├čfesseln und fiel durch die T├╝r durch. Diese war nun weit offen und ohne dass sie diese davon abhalten konnte, fielen ganz viele unheimliche Personen in das Haus ein und versteckten sich in irgendwelchen Winkeln und Ecken und Schubladen. Ersch├Âpft
schluchzend brach die Mailclientin zusammen und war fortan nicht mehr ansprechbar.
Was lernen wir also daraus?
Keine Schokolade von Fremden annehmen (f├╝r subbende Mailclients) und sich ein wenig um seine dienstbaren Programme zu k├╝mmern (f├╝r jegliche Computerbenutzer)!

----
Hoffe, euch hat meine spontane kleine Geschichte gefallen
War entstanden, als auf einer Mailingliste beschwerden einliefen ├╝ber HTML-Mails und ├Ąhnliches und es manchen Leuten zu "technisch" wurde, ich wollte das irgendwie verdeutlichen

Mata ne
Ronald Becher aka Warui
__________________
Ever tried? Ever failed?Try again! Fail better!(Samuel Beckett)

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Der Physiker
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2004

Werke: 3
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Hallo Warui,

sehr spezielle Kost, finde ich. Ein Informatiker mag nicht mehr aus dem Grinsen herauskommen, auch die Sprache ist gut und stilvoll (leider st├Âren ein paar formelle Fehler den Leseflu├č), aber f├╝r mich als Physiker gibt die Geschichte nicht viel her.

Allerdings, die Hauptperson weiblich zu machen ist ein realistischer und guter Einfall.

Der Physiker

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
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Ich hab's mal ein wenig lesbarer gemacht ... bitte keine Zeilenschaltungen, Warui!

Gru├č,
Gabi

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