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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Die Neue
Eingestellt am 14. 09. 2005 07:40


Autor
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Aljechin
gesperrt
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Aug 2005

Werke: 3
Kommentare: 12
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Dieses lahme Gew├Ąsch, puuuh wie langweilig! Sozialkundeunterricht! Das ist wirklich eine Pest. Ich lese heimlich BRAVO unter der Bank.

Die T├╝r geht auf. Unser Klassenlehrer Oberstudienrat Ewert kommt herein, hinter ihm ein blondes M├Ądchen mit einer runden Nickelbrille und einer Pelzjacke.

Hei, endlich passiert etwas! "Das ist Jana, eure neue Mitsch├╝lerin. Sie kommt aus Krefeld. Ich hoffe, ihr helft Jana dabei, sich bei uns einzugew├Âhnen!"

Die Neue schaut sich derweil ihre neuen Mitsch├╝ler an, guckt skeptisch, doch irgendwie selbstbewu├čt. Mit "Setz dich hier zu Angelika!" und "Bitte weitermachen" verdr├╝ckt sich Ewert.

Die Neue zieht die Jacke aus, h├Ąngt sie auf und setzt sich neben mich. Sie fl├╝stert: "Hallo!".
Ich nicke: "Hi Jana!"

Sie gef├Ąllt mir irgendwie. W├Ąhrend das langweilige Gesabbel ├╝ber Bundesverfassungsgericht, Legislative und den ├╝blichen K├Ąse weitergeht, schiebt sie mir pl├Âtzlich einen Zettel her├╝ber:
"Angelika ist ein sch├Âner Name"

Mehr nicht. Meint sie das ernst? Glaube schon, ich mag meinen Vornamen ja auch. Ich schreibe ihr zur├╝ck:
"Danke! Es ist noch zu warm f├╝r eine Pelzjacke".
"Sieht aber geil aus, oder?"
"Ja, irgendie wie Claudia Schiffer"
Wir m├╝ssen furchtbar kichern und werden von Dr. Wenisch ermahnt. So ein Arsch!

Wir schreiben und schreiben. Nach zwanzig Minuten und verflucht vielen Zetteln hin und her wei├č ich mehr von der Neuen, wei├č ich mehr ├╝ber sie als ├╝ber manche andere Mitsch├╝lerin. Ich wei├č sogar, da├č sie gerne reitet, dass ihr Stiefvater bl├Âde ist und da├č sie ├ärztin werden will.

Pl├Âtzlich fragt sie neugierig:
"Hast du einen Freund?"
Es ist mir irgendwie nicht recht. "Warum?"
"Warum nicht?"
Hm, ist eigentlich keine Schande, wenn man keinen hat. "Zur Zeit keinen, die meisten sind doch doof"
"Ich habe auch keinen. Onanierst du?"

Ich erschrecke. Das ist zuviel!! Ich antworte nicht, sondern tu so, als h├Âre ich dem Lehrer zu. Es ist mir wirklich ganz arg peinlich. Nat├╝rlich mache ich es manchmal, doch ich habe noch nie dar├╝ber geredet.





Nach ein paar Minuten wieder ein Zettel von links:
"Entschuldige bitte, wenn das zu pers├Ânlich war! Ich mache es seit fast einem Jahr, es ist affengeil."
Ich freue mich ├╝ber ihre direkte Art, ├╝ber ihre Offenheit. Und ich freue mich, dass ich das wissen darf.

Ich sehe sie an und sie l├Ąchelt. Wir wurden gerade zu Freundinnen, einfach so, ganz ohne zu reden! Ich l├Ąchle auch und schreibe:
"Was meinst du, tue ich es oder nicht?

Bettina links hinter uns beobachtet alles mit furchtbar eifers├╝chtigen Blicken. Klar, sie hat Angst, da├č sich die Neue zwischen uns dr├Ąngt. Doch das ist mir jetzt egal.
"Du machst es, stimmt's?"
"Ja, manchmal"

Und wieder ist Jana neugierig:
"Ist es geil? Hast du einen Orgasmus dabei?
"Ja es ist geil, Orgasmus ja, mmmmh"
"Uhhhhhhhhahhh..."

Das Wort Orgasmus lese ich immer in der BRAVO, doch geschrieben oder gesagt habe ich es noch nie, kein einziges Mal. Meine Eltern haben mich zwar aufgekl├Ąrt, dabei jedoch dieses Wort vermieden, richtig krampfhaft weggeschluckt. Jetzt bin ich richtig neugierig und schreibe:
"Denkst du dabei an einen Speziellen?
"Ja, manchmal"
"Wie hei├čt er?"
Sie l├Ąchelt und schreibt:
"Robbie Williams! Doch manchmal denke ich einfach an keinen"

Rrrrrrring!! Zum ersten Mal finde ich es schade, da├č die Stunde zuende ist. Ich glaube, Sozialkunde wird mein Lieblingsfach. In der gro├čen Pause komme ich nicht dazu, mit ihr zu reden. Der Becker, der Oberangeber fragt, ob sie umgezogen seien. So eine bl├Âde Frage! Bettina kommt her├╝ber und will mitreden. Ich bleibe cool und rede nicht mit.

Zum Gl├╝ck haben wir jetz nicht Deutsch oder Mathe, sondern Bio und k├Ânnen weiter Zettel schieben. Sie erz├Ąhlt, da├č sie einen Freund hatte, der Stefan hie├č. Er machte mit ihr nach drei Monaten Schlu├č. Ich erz├Ąhle ihr von Roger, den ich auf der Parkbank oder im Fahrradkeller manchmal mit der Hand abwichste, wobei er meine Brust fest dr├╝ckte und wie ein Ochse st├Âhnte. Sie erf├Ąhrt von dem Spermafleck auf dem Pullover, den Mutti entdeckt und wortlos entfent hatte. Das hatte ich nicht einmal Bettina erz├Ąhlt.

Wir sind beide noch Jungfrauen und sch├Ąmen uns nicht daf├╝r, das ist sch├Ân. Ich hasse Bettina manchmal f├╝r ihre verdammte Prahlerei mit Mick. Sie lie├č sich im Fr├╝hjahr von ihm zum erstenmal bumsen und am n├Ąchten Tag wu├čte es die halbe Klasse. Immer wieder erz├Ąhlt sie mir, wie geil es ist mit ihm, wie er immer wartet, bis sie kommt - ich kann es bald nicht mehr h├Âren!

Jana schreibt:
"Hast du beim Rubbeln schon einmal an ein M├Ądchen gedacht?"
Wieder erschrecke ich und wieder brauche ich Zeit zum Antworten. Ich wei├č ja, da├č sie nicht lesbisch ist. Jetzt sp├╝re ich, da├č sie mich will. Seltsam, das ist mir angenehm, es tut gut. Ich schreibe:
"Ein-, zweimal"
"Ich ├Âfter"

Jetzt schiebt sie ihren Oberschenkel an mich und bewegt ihn ganz langsam und z├Ąrtlich. Es ist sch├Ân, viel sch├Âner als das hastige und ungeduldige Streicheln von Roger oder die Fummeleien auf den Parties, wo die Jungs dir immer so schnell beim Knutschen an die Brust und zwischen die Beine greifen.

"Wei├čt du, wie deine Muschi riecht?"
Klaro wei├č ich es, ich rieche manchmal an meinem Finger und tr├Ąume.
"Ja, schwer zu beschreiben"
Sie l├Ąchelt wieder ganz s├╝├č. Auf dem Zettel steht:
"L├Ą├čt du mich riechen?"
Wieder z├Âgere ich. Ich ├╝berlege ein wenig und schreibe trotzig:
"Wenn ich bei dir auch riechen darf!"
"Ich will da├č du an mir riechst. Der Gedanke erregt mich! Wir riechen nachher, ja!"

Ich bin auch seltsam erregt und presse meine Oberschenkel fest zusammen. Es ist eine Erregung, die ich so noch nicht kannte. Es kribbelt so geil und meine Muschi ist warm und feucht.

Nachher werden wir vor dem Sportunterricht als letzte im Umkleideraum bleiben, notfalls werde ich Bettina hinauspr├╝geln.

Ich freue mich so auf den Geruch von Janas Muschi. Ich bin gespannt darauf, ob sie es von meiner Hand oder von meiner Zunge haben will. Ob sie mich lecken wird?

Oder will sie vielleicht nur riechen?

Hoffentlich klingelt es bald!!



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carpe diem

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
Kommentare: 715
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locker und mutig !

diese Gedanken und Szenen zu beschreiben beschert keinen Literaturpreis - aber gerade in diesem Forum eine M├Âglichkeit, Phantasie und Wirklichkeit lebensnah zu verbalisieren!
Ich finde es gro├čartig!
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mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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Henry Lehmann
Guest
Registriert: Not Yet

Re: locker und mutig !

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Aceta
diese Gedanken und Szenen zu beschreiben beschert keinen Literaturpreis - aber gerade in diesem Forum eine M├Âglichkeit, Phantasie und Wirklichkeit lebensnah zu verbalisieren!
Ich finde es gro├čartig!


Ja sch├Ân Aceta, dass du diesen Text wieder ausgegraben hast. Ich hab ihn jetzt zum ersten mal gelesen und verstehe die negativen Bewertungen nicht. Augenscheinlich wurde hier wohl die Autorin bewertet, die aus mir unbekannten Gr├╝nden gesperrt ist.

F├╝r mich sind Texte gut, wenn sie inhaltlich und sprachlich die Welt des Protagonisten glaubhaft vermitteln. Das tut dieser Text. Ich hab mich beim Lesen an meine Pubert├Ąt erinnert. Daher gibt es von mir volle sechs Punkte, auch wenn sie wohl gleich wieder gestrichen werden.

Henry

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knychen
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2002

Werke: 51
Kommentare: 426
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der text ist ehrlich, die dialoge altersgerecht, das thema mutig. jungen denken und reden in dem alter ├Ąhnlich, schreiben blo├č nicht dar├╝ber. auch nicht im nachhinein. ich habe kein verst├Ąndnis f├╝r die schlechten bewertungen. (kommen die aus der katholischen ecke?)
gru├č aus berlin. knychen
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kny

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