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Leselupe.de > Ungereimtes
Die Perversionen
Eingestellt am 18. 02. 2003 22:04


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murmeltier
AutorenanwÀrter
Registriert: Jan 2001

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Die Perversionen des Lebens
in der Wirklichkeit
dieses kaputten Paradieses
wÀren ohne TrÀume
ohne zauberhafte Visionen
ohne einer anderen Welt
im eigenen Kopf
einfach völlig unertrÀglich.

(26. 4. 85)

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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sie sind auch mit den trÀumen unertrÀglich.
allein die feigheit hĂ€lt den menschen am ĂŒberleben.
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Waldemar Hammel
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@ murmeltier + margot

"ohne einer anderen Welt"
mĂŒĂŸte heißen
"ohne eine andere Welt"

Dieser Meinung bin ich ganz und garnicht! Ich liebe das Leben, und habe gerade deshalb keinerlei Angst vor dem Tod.
Man muß zu leben verstehen "in all seinen glĂŒhenden Farben und Nuancen", man muß glĂŒcksfĂ€hig sein und leidensfĂ€hig, man muß sich auf das Leben voll und ganz und willig und demĂŒtig einlassen, dann versteht man zuletzt auch und sogar zu sterben!
(Wer sich auf das Leben nicht einlassen kann, weil er nicht lebt sondern dumpf dahinvegetiert, oder weil er sich zu schade dafĂŒr findet, der kann sich freilich auch nicht auf den Tod einlassen.)

Im Bild: Diese Welt ist ein Fanal, und das Leben ist ein Feuer, welches sich an diesem Fanal entzĂŒndet, brennt und verzehrt.

Diese Welt, und nichts sonst, ist unsere Heimat. Wir sind aus ihr geboren, sie trÀgt uns in völliger Geborgenheit, und selbst im Tod fallen wir nicht aus ihr heraus.

Die Welt ist viel zu kompliziert fĂŒr ein vorgestelltes "Paradies", aber auch viel zu phantastisch dafĂŒr, und die Welt hat nicht die Aufgabe so zu sein, wie Spinner und GlĂ€ubige sich das wĂŒnschen.
Wenn man mit falschen Vorstellungen an diese Welt herangeht, und sie wird diesen Ideen dann nicht gerecht, ist nicht die Welt daran schuld, sondern der Vorstellende.
Es ist lĂ€cherlich sich zu wĂŒnschen, die Welt möge karriert sein, und wenn ich sie dann gelb finde, klage ich die Welt an.

zu Margot:
Es muß ein fĂŒrchterliches LebensgefĂŒhl sein, wenn man den subjektiven Eindruck hat, man lebe nur weiter aus Furcht vor dem Tod! Dann ist das Leben eine verzeifelte, aber völlig sinnlose Fluchtbewegung, weil's einen am Ende doch erwischt.
Camus meinte (Àhnlich), man lebe nur weiter um der tödlichen Langeweile zu entgehen.

Psychologisch ist die Angst vor dem Tod (und der VergÀnglichkeit) immer nur eine projizierte LebensunfÀhigkeit oder Lebensangst.

Die Welt, so wie sie ist, zu akzeptieren und ihr mutig ins Auge zu sehen, heißt leben. Die Welt vermeiden zu wollen (EinsiedlerMentalitĂ€t), heißt sich selbst verlieren, denn wir sind Welt und nur Welt.

"Nicht an der FÀhigkeit zu sterben, sondern an der UnfÀhigkeit (richtig) zu leben gehen die Meisten zugrunde." (A.Heller)

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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waldemar, ein lebensgefĂŒhl kann man niemandem aufschwĂ€tzen.
du solltest in die politik gehen oder versicherungs-
policen verkaufen.

ralph
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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murmeltier
AutorenanwÀrter
Registriert: Jan 2001

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Waldemar, wie wĂ€r's mal mit Achtung und Respekt voreinander? Deine selbstherrlichen AusfĂŒhrungen, in denen du abwertend, schon auf eine persönlich angreifende und beleidigende Art urteilst, können verletzend sein.
Doch wie so Vieles, was manche meinen, ablassen zu mĂŒssen, geht mir auch das mittlerweile lockerer am Arsch vorbei. Erst recht wenn ich bedenke, von wem es kommt.

Murmeltier

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Waldemar Hammel
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2002

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Gut, murmel, Du stehst ab sofort auf meiner "roten Liste", ich werde Dich nicht mehr kommentieren!

Gruß, W.

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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waldemar, du hast ne rote liste? stark.
schreibe mich am besten auch drauf.
wenn schon kindergarten - dann richtig.

ralph
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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