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Leselupe.de > Ungereimtes
Die Poesie des Meeres
Eingestellt am 01. 09. 2006 22:16


Autor
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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

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Die Poesie des Meeres

Mit unbeschwertem Sch├Âpfersein
versen meine Fersen, f├Ąhrtenmalend
auf der Ebbe jungfr├Ąulichem Ufersaum.

Die herannahende, gleichg├╝ltige Flut wird
mit ihren tosenden Wellen und Wogen
alles wieder unumg├Ąnglich blank gl├Ątten.

Dies ist des Gischtgartens rhythmische Poesie:
Die Kunde des Kommens und Gehens -
des Erbauens und Zerfallens Geb├Ąren.

Das Meer hinterl├Ą├čt wie der Mensch
narbende, aber auch majest├Ątische Spuren -
wandelnde und kontr├Ąre Konturen.

Oh, k├Ânnten wir gleicherma├čen erz├Ąhlen,
verschwenderisch wie das ergiebige Meer,
die Wunderquelle allen Weltenwallens -

mit unb├Ąndiger ├╝ppiger, sagenumwobener Urgewalt,
scheinbar ewig rauschend, wuchtig und sublim
dem sch├Âpferischen Einklang ergeben,

m├Ąchtig perlend, blau vibrierend, sternespiegelnd,
in geheimen Alphabeten, aus Tiefen unaussprechlich,
ohne Worte, ohne Schmerz, ohne Disharmonie

formenvielf├Ąltig und sanft zerflie├čend im Sand -
fruchtbar quirlend im steten Neugeborensein
grenzenloser Ferne und Gr├Â├če von Freiheit und Frieden.

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Christiane Grenzebach
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2004

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...klingt f├╝r mich, pers├Ânlich, zu aufgesetzt...

...so nach mit aller Gewalt "Kunst" produzieren zu wollen...

Ich denke, mit einer etwas schlichteren Wortwahl k├Ąme es wahrscheinlich wesentlich besser r├╝ber.

Liebe Gr├╝sse,
Chris



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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

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Mit Gewalt geht alles
Liebe Gr├╝├če
j├╝rgen

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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zu viel

Liebe Agonius,
auch mir, obwohl ich das Meer sehr liebe, klingt deine Sprache zu k├╝nstlich. Au├čerdem "malst" du zu oft das gleiche Bild und wechselst dabei allenfalls die Farben. Nat├╝rlich kannst du jetzt sagen, so sei das Meer. Aber Lyrik ist mehr als nur die Abbildung wechselnder Wirklichkeiten.
Dennoch glaube ich, du k├Ânntest durch K├╝rzen und die Vermeidung von Adjektiven aus deinm Text noch ein sehr gutes Gedicht machen.
Nimm mir meine Kritik bitte nicht ├╝bel...
Herzlche Gr├╝├če
Karl

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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agonius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

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Lieber Karl,
danke f├╝r Dein Gutachten,
nat├╝rlich nehme ich Dir Deine Krtik nicht ├╝bel,
jede Kritik hat ihre Berechtigung,
sie regt zum Nachdenken an,
z. Zeit wei├č ich leider nicht
was ich konkret ver├Ąndern k├Ânnte.

Liebe Gr├╝├če
j├╝rgen

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Adjektive vermeiden

Lieber Agonius,

ich hatte dir empfohlen, Adjektive zu vermeiden.
Z.B. "blank gl├Ątten" reicht da nicht gl├Ątten...?
Und manche Bilder wiederholen sich einfach - das Kommen und Gehen findet sich mehrfach - immer mit anderen Worten - in deinem Gedicht.
Vergleiche mit dem Wort "wie" sind in der Regel unlyrisch (wie der Mensch). Auf diesen Vergleich w├╝rde ich verzichten, weil der Leser das Meer als Metapher des Lebens ohnehin auf sich bezieht.
Vielleicht findest du damit ein paar Anhaltspunkte, dein Gedicht zu k├╝rzen ....

Liebe Gr├╝├če
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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